Post vom LVR-Industriemuseum

Der Landschaftsverband Rheinland hat eine Radwanderkarte herausgebracht, die Interessierten Radfahrern die Industriekultur im Rheinland auf 440km Länge und 2300 Höhenmetern näher bringt. Sechs Etappen unterschiedlicher Länge von 30km bis 154km verbinden die sieben Standorte des LVR-Industriemuseums zu einem erlebnisreichen Rundkurs entlang der Städte Oberhausen, Ratingen, Solingen, Wuppertal, Hückeswagen, Engelskirchen, Overath, Bergisch Gladbach, Leverkusen, Köln, Bonn, Euskirchen, Neuss und Duisburg.

Start- und Endpunkt der Route liegen eigentlich in Oberhausen. Da es sich aber um einen Rundkurs handelt, kann man sich theoretisch an einem beliebigen Punkt auf die Strecke begeben. Die Hauptattraktionen und Etappenziele bilden jeweils die Museums-Standorte. Diese sind:

Darüber hinaus gibt es unterwegs auf den jeweiligen Etappen zahlreiche weitere Industriekultur Schauplätze und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Über 80 davon sind direkt in der Radwanderkarte eingezeichnet und teilweise beschrieben.

Gefahren wird auf ausgeschilderten touristischen Fahrradrouten z.B. entlang der Flüsse Rhein, Ruhr, Wupper und Erft, auf ehemaligen Bahntrassen oder vereinzelten Abschnitten des NRW-Radwegenetzes.

Vier der sechs Etappen sind im Vergleich zu den zwei Übrigen deutlich kürzer, so dass man je nach Vorliebe auch mehrere Etappen an einem Tag fahren könnte. Die komplette Route ist somit auf eine Fahrtzeit von 4-6 Tagen ausgelegt, wobei man berücksichtigen sollte, das nur noch wenig Zeit bleibt, um die verschiedenen Schauplätze zu besichtigen, wenn man beabsichtigt, die sechs Etappen an nur vier Tagen zu fahren. Außerdem sind die jeweiligen Öffnungszeiten zu beachten.

Die Radwanderkarte beinhaltet auch einen „Radlerpass“ – einem Gewinnspiel für ambitionierte Radler. An den Museumskassen der einzelnen Standorte muss der Radlerpass mit Datum und Uhrzeit abgestempelt werden. Hat man alle Stempel eingesammelt und den Radlerpass eingesendet, nimmt man an einer Verlosung mit tollen Preisen teil.

Weitere Informationen zu den Etappenorten sowie die GPS Tracks des gesamten Rundkurses sind auf der Website des LVR-Industriemuseum zu finden. Die Radwanderkarte kann hier direkt kostenlos heruntergeladen werden. Wer lieber die gedruckte Variante der Radwanderkarte erhalten möchte, kann diese kostenlos bestellen.

Ruhrtal-Radweg – Tourbericht

Wie geplant haben wir das vergangene Wochenende für eine ausgiebige 4-tätige Radtour genutzt. Eigentlich wollten wir den Ruhrtal-Radweg von der Quelle in Winterberg bis nach Oberhausen, also nicht bis zum Ende in Duisburg fahren. Ich muss direkt vorweg nehmen, dass wir bereits in Essen Steele den Ruhrtal-Radweg verlassen und via Navigation zurück nach Hünxe bzw. Voerde gefahren sind. Nach der gefahrenen Strecke wollten wir einfach 30km abkürzen und früher zu Hause sein – schließlich spielte ja auch Deutschland am Sonntag-Abend.

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Ruhrtal Radweg Tour – die Planung

Die erste längere Radtour für dieses Jahr ist geplant und wird mich und Mario entlang der Ruhr auf dem Ruhrtal Radweg von Winterberg nach Duisburg führen. Als tägliche Fahrziele haben wir uns Orte in etwa 130-150km Entfernung vom jeweiligen Ausgangspunkt gesucht. Der Ruhrtal Radweg ist mit seiner Länge von ca. 230km also eigentlich zu kurz für eine Mehrtägige Tour, daher nutzen wir für die Anfahrt nach Winterberg diesmal nicht den Zug sondern fahren über Münster mit dem Rad dorthin.

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Die Nacht der Nächte 2015 – Ziel in Biel erreicht!

Am vergangenen Wochenende war ich mit Mario wieder in der Schweiz um ihn beim 100km Ultra-Marathonlauf in Biel/Bienne auf dem „Velo“ zu begleiten. Da ich bereits zum dritten Mal als „Coach“ dabei war und Mario sogar schon zum fünften Mal an den Start ging, hatten wir in den vergangenen Jahren ausreichend Erfahrung gesammelt, um auf den letzten Drücker anzureisen und trotzdem noch pünktlich an der Startlinie zu stehen. Natürlich war das so nicht geplant, aber erstens kam noch etwas dazwischen, so dass wir nicht rechtzeitig losfahren konnten und zweitens reihte sich auf der Autobahn Baustelle an Baustelle. Die knapp 650 km waren dadurch nicht unter 8 Stunden zu schaffen.

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Tour nach Grafenmühle, Heidhof und Flugplatz schwarze Heide

Wer auf Grund des inzwischen echt schönen Wetters gerade die nächste Fahrradtour plant, für den ist vielleicht diese Tour genau das richtige. Sie ist als Rundkurs angelegt, hat eine Länge von ca. 63km und verläuft zu 80% auf Wald- und Wirtschaftswegen oder Nebenstraßen, auf denen verkehrstechnisch nicht viel los ist. Darüber hinaus werden unterwegs attraktive Zwischenziele angefahren, die zu einer kurzen oder auch längeren Pause einladen. Von Kaffee & Kuchen bis hin zu einer ausgiebigen Mahlzeit ist da alles drin.

Für mich beginnt die Tour in Spellen, von wo aus ich entweder über Löhnen oder Mehrum und Götterwickerhamm zur Feuerwache auf der Bahnhofstraße in Voerde fahre – dort ist aus meiner Richtung der nächste Einstiegspunkt in den Rundkurs. Wer ebenfalls von Spellen aus losfährt, muss für die Entfernung bis Voerde für den Hin- und Rückweg ca. 15-20km zusätzlich einplanen (je nach Route).

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Es geht wieder in die Schweiz

vom 11. – 13. Juni finden wieder die Bieler Lauftage statt. Wie bereits in den vergangenen 3 Jahren geht Mario wieder in der Nacht von Freitag auf Samstag an den Start zum 100 km Ultra-Marathonlauf. Ich werde auch in diesem Jahr wieder die Aufgabe des Coaches übernehmen und ihn auf dem Rad begleiten. Die verbleibenden 2 Wochen nutzen wir für die letzten gemeinsamen Trainings-Läufe und -Fahrten.

Wenn bei Strava also vereinzelte Runden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10km/h auftauchen, dann liegt das nicht am Gegenwind oder daran, dass ich auf dem Rad eingeschlafen bin. Vielmehr handelt es sich um eine Trainings-Runde, auf der ich und Mario während hoffentlich 4 regenfreien Stunden versuchen, allen Kröten auszuweichen, die hier nachts die Strassen zwischen Hünxe und Schermbeck zu überqueren.

„Regenfrei“ hat letzten Freitag leider nicht funktioniert und wir haben die Runde nach 2 Stunden Dauerregen abgebrochen. Daumen drücken für kommenden Mittwoch Abend!

Offizielle Homepage der Bieler Lauftage

Fahrradverleih in JUFA Hotels & Gästehäusern

Was meiner Erfahrung nach in Jugendherbergen des Deutsches Jugendherbergswerks (DJH) noch nicht so verbreitet ist, wird bei den JUFA Jugend- und Familien-Gästehäusern fast überall kostengünstig angeboten – der Verleih von Fahrrädern.

Ich war über Pfingsten in der JUFA Jülich in der Nähe von Aachen, die um die 20 Räder im eigenen Fahrradverleih für die Gäste anbietet. Das Ganze ist für 5 EUR pro halbem Tag zu mieten. Natürlich bekommt man keine besonders hochwertigen Räder, sondern nur einfache City-Bikes. Diese sind aber gut geeignet, um vor Ort die Gegend zu erkunden. In Jülich handelt es sich bei den Rädern um das Kalkhoff Blackwood 7 mit Shimano Nexus Schaltung (7 Gänge) sowie gefederter Gabel und Sattelstütze. Wie gesagt, nicht zwingend geeignet für eine 100km Tagestour, aber immerhin gut genug um bequem ein paar Stunden durch die Landschaft zu radeln.

Die JUFA in Jülich ist recht neu, so dass vermutlich deshalb auch die Räder noch recht neu und gut in Schuss waren. Hoffentlich achten die JUFA Verantwortlichen darauf, die Räder nicht vergammeln zu lassen, damit die Gäste dauerhaft Spaß daran haben. Auf jeden Fall ist es ein guter Service der JUFA’s.

Von Münster nach Spellen – 4. Tag

Kurz vor Münster haben wir ja am gestrigen Tag den Emsradweg verlassen. Er führt eigentlich weiter über Telgte, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück bis zum Ursprung zwischen Hövelhof und dem Schloss Holte-Stukenbrock. Führ heute stand die Heimfahrt von Münster zurück an den Niederrhein nach Spellen auf dem Plan – wenn alles gut geht und wir uns nicht verfahren, sollte das in ca. 90 km zu machen sein.

Wir fuhren nach dem Frühstück auf der Terasse des Jugendgästehaus am Aarsee um 9:30 Uhr los und orientierten uns zunächst an beschilderten Radwegen zu den nächstgelegenen Orten Albachten, Appelhülsen und Dülmen. Die schnellste Weg dorthin führt über den Radweg entlang der Landstraße 551. Das ist zwar gut zu fahren, macht aber landschaftlich kaum etwas her und durch die entgegenkommenden Autos ist es auch ziemlich laut. Der Radweg ist teilweise nur als eine Art Standspur auf der eigentlichen Fahrbahn markiert und einige LKWs nutzen diese Spur gerne, um schnellere Autos vorbei zu lassen. Da freut man sich immer wenn Sie uns Radfahrer noch rechtzeitig erkannt haben und uns mit einem Schlenker überholten.

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Emsradweg – 3. Tag

An Tag 3 stand die Strecke von Lingen bis Münster auf dem Programm und es war rückblickend bis jetzt die schönste Etappe. Die Strecke war äußerst abwechslungsreich. Da ging es zu großen Teilen entlang der Ems, teilweise so nah am Wasser, dass man fast den Arm danach ausstrecken konnte. Darüber hinaus führte die Strecke durch Waldgebiete, an Feldern entlang oder durch Städte und Dörfern hindurch. Da gab es eine Menge zu gucken.

Vielleicht hat auch das Wetter dazu beigetragen, dass man heute die Strecke intensiver wahrgenommen hat. Heute war der Himmel auf den gesamten 96 km blau. Dazu war es richtig warm, die Regenklamotten konnten daher in den Fahrradtaschen bleiben und man konnte sogar in kurzen Klamotten fahren.

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