abstrampeln.de https://abstrampeln.de UMWEGE ERHÖHEN DIE ORTSKENNTNIS Sun, 24 Nov 2019 19:22:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3 SIGMA SPORT AURA 45 USB & BLAZE Beleuchtung https://abstrampeln.de/2019/11/sigma-sport-aura-45-usb-blaze-led/ https://abstrampeln.de/2019/11/sigma-sport-aura-45-usb-blaze-led/#respond Sun, 24 Nov 2019 19:22:04 +0000 https://abstrampeln.de/?p=9046 Der Beitrag SIGMA SPORT AURA 45 USB & BLAZE Beleuchtung erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Als berufstätiger Mensch ist es während der Winterzeit-Periode kaum noch möglich unter der Woche bei Tageslicht Fahrrad zu fahren. Wenn man sich morgens auf den Weg macht, ist es meist noch dunkel und auch nach Feierabend benötigt man bereits ein Licht am Fahrrad um sicher wieder nach Hause zu kommen. Grund genug, sich Gedanken über seine Beleuchtung zu machen. Passenderweise erhielt ich von der Firma SIGMA SPORT die Frontleuchte AURA 45 USB sowie die Rückleuchte BLAZE um sie ausgiebig zu testen. In diesem Bericht möchte ich meine Eindrücke mit Euch teilen.

AURA 45 USB Frontleuchte

Bei der AURA 45 USB handelt es sich um eine von 3 neuen Frontleuchten, die seit Oktober die Modellpalette erweitert haben. Wie man an der Modellbezeichnung bereits erkennen kann, beträgt die Lichtstärke der Leuchte 45 Lux. Damit schafft sie es, den Bereich vor dem Rad bis zu 55m für mindestens 6,5 Stunden auszuleuchten. Im ECO Modus verringert sich die Lichtmenge auf nur noch 15 Lux. Dafür hält der Akku bis zu 21 Stunden lang. Die AURA 45 USB entspricht den Vorgaben der StVZO. Soweit die Herstellerangaben – ich bin gespannt, ob sie sich in der Praxis bestätigen werden.

Optischer Eindruck und Verarbeitung

Die AURA 45 USB ist hochwertig verarbeitet und macht einen robusten und langlebigen Eindruck. Sie ist ca. 88 mm lang, an der dicksten Stelle 43 mm breit und hat eine Höhe ab der Oberkante des Lenkers von 39 mm. Zusammen mit der Halterung, die an der Unterseite der Leuchte angebracht ist, bringt sie ein Gewicht von 88 Gramm auf die Waage. Das Ein- und Ausschalten der Leuchte sowie die Anwahl der verschiedenen Leucht-Modi funktioniert über einen Drucktaster, der sich auf der Oberseite im vorderen Drittel des Gehäuses befindet. Hinter dem Schalter befindet sich der Helligkeitssensor und eine orange Status-LED, die anzeigt, wenn der automatische Leuchtmodus in Betrieb ist. Eine Gummilasche dichtet am hinteren Ende gegenüber der Optik die Micro-USB-Buchse vor Feuchtigkeit ab.

Befestigung am Lenker

An der Gehäuse-Unterseite der AURA 45 USB ist die Lenkerhalterung zu finden. Sie ist mit einer Schraube an das Gehäuse angeschraubt und hat zur Lenkerseite hin eine Auflagefläche aus weichem Silikon. Die Halterung besteht aus einem festen Kunststoffteil, das in einer Silikonhülle steckt und ihr dadurch die nötige Stabilität gibt. Diese Silikonhülle ist an der Vorderseite zu einer Lasche ausgeformt, die in 4 Positionen an der Rückseite der Halterung eingehakt werden kann. Dadurch lässt sich die Leuchte an unterschiedliche Lenker mit einem Durchmesser von 22 bis 35 mm befestigen. Durch das Silikonband und die rutschsichere Auflagefläche verrutscht die Leuchte nicht. Außerdem lässt sich dadurch die Neigung zur Straße hin gut einstellen.

Damit die Leuchte immer parallel zur Mittelachse des Fahrrads ausgerichtet werden kann, lässt sie sich ihre Position auf der Halterung durch Lösen der Verschraubung und Drehen in die entsprechende Richtung um 360° einstellen. Das Gehäuse der AURA 45 verfügt über eine Art “Verzahnung”, dadurch kann man die Leuchte in 35 Positionen arretieren, indem man die Schraube an der Innenseite der Halterung wieder festzieht.

Akkulaufzeit

Die AURA 45 USB besitzt 3 unterschiedliche Betriebsarten. 2 davon sind entweder auf die maximale Lichtstärke oder auf die maximale Akkulaufzeit ausgelegt. Der dritte Modus passt die Lichtstärke automatisch an das Umgebungslicht an. Der Ein-/Ausschalter der Leuchte funktioniert gleichzeitig als Indikator für den Ladestand des Akkus. Wenn dieser nur noch eine Kapazität von 70% oder weniger besitzt, leuchtet der Schalter grün. Er leuchtet rot, wenn der Akku nur noch maximal 30% gefüllt ist – er sollte dann unbedingt wieder aufgeladen werden, bevor es auf die nächste Fahrt geht.

Den Modus mit einer dauerhaften Lichtstärke von 45 Lux habe ich auf aufeinanderfolgenden Touren von 2-3 Stunden getestet, ohne den Akku zwischendurch aufzuladen. Nach einer Fahrzeit von 83 Minuten leuchtete der Batterie Indikator grün auf. Nach insgesamt 254 Minuten  wechselte er zu rot, somit kann man die AURA 45 für mehr als 4 Stunden mit 45 Lux Dauerlicht betreiben, bevor sie einem signalisiert, das sie vor der nächsten Tour wieder aufgeladen werden sollte.Vollständig abgeschaltet hat sich die AURA 45 USB letztendlich nach einer Laufzeit von 386 Minuten, also fast genau 6,5 Stunden. Sie bestätigt damit die Vorgabe, was für die meisten Fahrer mehr als ausreichend sein dürfte.

Im ECO Modus, das ist die Betriebsart mit der geringsten Lichtleistung leuchtet die AURA 45 USB laut SIGMA SPORT bis zu 21 Stunden. Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, so lange ununterbrochen zu fahren, daher habe ich den ECO Modus getestet, in dem ich die Leuchte Mittags angeschaltet und anschließend protokolliert habe, wie lange der Akku durchhält. Das entspricht auf Grund der wärmeren Temperaturen in meinem Wohnzimmer natürlich keinen realen Bedingungen. Die sind bei diesem Test meiner Meinung nach aber auch nicht nötig, denn mit angegebenen 21 Stunden schafft man damit jede Ausfahrt bzw. kann man sich ungefähr ausrechnen, wie oft die Leuchte ans Ladegerät muss, wenn man täglich damit eine gewisse Zeit unterwegs ist. Die maximale Reichweite ist auf jeden Fall immer so groß, dass man sie nicht nur bei Dunkelheit verwenden kann. Sie eignet sich auch tagsüber als Tagfahrlicht – ohne das man befürchten muss, dass einem der Strom ausgeht, wenn man sich erst später im Dunkeln wieder auf den Rückweg macht. Im ECO-Dauerbetrieb hat die AURA 45 bis zum nächsten Morgen um 8:27 Uhr durchgehalten, damit kam sie bis auf eine knappe halbe Stunde an die Herstellerangabe ran. Wie gesagt – völlig ausreichend aus meiner Sicht, wenn die Lichtleistung von 15 Lux für den Anwendungszweck genügt.

Den automatischen Modus habe ich in Bezug auf die Akkuleistung nicht getestet. In dieser Betriebsart, misst die AURA 45 das Umgebungslicht und passt die eigene Helligkeit zwischen 15 und 45 Lux eigenständig an. Dementsprechend variiert die Akkuleistung je nachdem ob man nur bei Dämmerung fährt oder wenn es bereits stockdunkel ist.

Aufladen des Akkus

Man sollte sicherstellen, das der Akku vor jeder Benutzung ausreichend geladen ist, um die anstehende Fahrt mit eingeschalteter Beleuchtung fahren zu können. Spätestens, wenn der Indikator rot aufleuchtet, sollte die AURA 45 wieder aufgeladen werden. Das funktioniert über ein mitgeliefertes Standard Micro-USB-Kabel entweder an einer USB Buchse am Computer oder einem herkömmlichen USB Netzteil. Wenn der Akku komplett leer ist, kann er in ca. 2 Stunden wieder vollständig geladen werden.

Der eingebaute Lithium-Ionen Akku ist sowohl gegen Überlastung als auch gegen Tiefenentladung elektronisch geschützt. Es gibt aus keinen Memory-Effekt, daher muss man sich keine Gedanken darüber machen, die Leuchte vor dem nächsten Ladevorgang immer vollständig leer zu fahren. Stattdessen kann man den Akku so oft aufladen, wie man möchte, dadurch kann jede Ausfahrt theoretisch mit einem vollen Akku starten.

Leuchtweite und Lichtbild

Das die AURA 45 in der höchsten Stufe ca. 55 Meter weit leuchtet, kann ich bestätigen. Die Fahrbahn ist durch den breiten Lichtkegel gleichmäßig und gut ausgeleuchtet. SIGMA SPORT hat der AURA 45 LED Technik von OSRAM spendiert. Davor sorgt die Optik dafür, dass die verschiedenen Lichtzonen ausreichend beleuchtet werden. Für meinen Geschmack könnte der Nahbereich vor dem Vorderrad noch etwas mehr Licht abbekommen. Ansonsten sind ca. 30-40 Meter vor dem Rad hell ausgeleuchtet und vermitteln dadurch ein sicheres Fahrgefühl auch ohne zusätzliche Straßenbeleuchtung bzw. bei völliger Dunkelheit.

Die Sichtbarkeit der AURA 45 USB von den Seiten ist durch beleuchtete ca. 15 mm lange Streifen gegeben. Zusätzlich sehen die Streifen super aus und werten die Frontleuchte optisch auf.

Pro:

+ Hochwertige Verarbeitung

+ Li-Ion Akku mit langer Akkulaufzeit

+ StVZO zugelassen

+ Spritzwassergeschützt nach IPX4

+ Helligkeitssensor

Contra:

USB Ladegerät nicht im Lieferumfang

Ausleuchtung des Nahbereiches

Fazit:

Die AURA 45 USB von SIGMA SPORT ist eine hervorragend verarbeitete LED Frontleuchte, mit ausgewogenem Lichtkegel und guter Ausleuchtung bis zu einer Entfernung von ca. 50m. Sie Bedienung ist selbsterklärend und durch den großen An-/Ausschalter einfach und auch mit Handschuhen möglich. Die gut verstellbare Lenkerhalterung ist für die meisten Rohrdurchmesser und  auch für unterschiedliche Lenkerformen geeignet. Außerdem sorgt die Befestigung aus Silikon dafür, dass die Leuchte nicht verrutscht. Die Lichtstärke von maximal 45 Lux ist für Alltagsradler im Straßenverkehr mehr als ausreichend. Bei dem Preis von ca. 30 EUR ist angemessen stimmt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

BLAZE Rückleuchte mit Verzögerungslicht

Wer auch von Hinten gut sichtbar sein will und zusätzlich noch etwas mehr Sicherheit möchte, der sollte sich die neue BLAZE von SIGMA SPORT, mit integriertem Verzögerungslicht ansehen. Sie zeigt optisch an wenn man sein Rad abbremst und erhöht damit die Aufmerksamkeit, die man in diesem Moment von anderen Verkehrsteilnehmern bekommt. Ich habe schon vorab eine der neuen Rückleuchte kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Sie wird ab Dezember im Handel erhältlich sein.

Erster Eindruck

Die BLAZE hat für die Montage an der Sattelstange eine gute Größe. Sie ist mit mit einer Breite von 24 mm sehr schmal und mit ihrer Höhe von 63 mm gerade lang genug, um die drei LEDs im Gehäuse gut sichtbar untereinander anzuordnen. Optisch wirkt die BLAZE sehr “clean”, ohne störende Ecken und Kanten und macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Bedient wird sie über den großen Ein-/Ausschalter, der sich gut sichtbar auf der Oberseite des Gehäuses befindet und dadurch einfach zu bedienen ist.

SIGMA SPORT verspricht die Sichtbarkeit bis zu einer Entfernung von 500 Metern und eine lange Leuchtdauer von 7 Stunden.

Funktionen und Betrieb

Wie alle Rückleuchten kann die BLAZE mit Dauerlicht, dem sogenannten Nacht-Modus betrieben werden. Zusätzlich verfügt sie über den Tag-Auto Modus, in dem der integrierte Helligkeitssensor die Umgebungslichstärke misst und davon abhängig macht, ob eine Beleuchtung benötigt wird oder nicht. Wenn es bereits zu dunkel ist, schaltet sie eigenständig die oberste der 3 roten LEDs als Rücklicht an. In beiden Betriebsarten funktionieren die beiden übrigen LEDs als Bremslicht. Wenn man bremst, werden nachfolgende Fahrzeuge oder Radfahrer automatisch durch helles Aufleuchten gewarnt. Ein Verzögerungssensor signalisiert der BLAZE zuverlässig und auch sehr schnell, sobald sich die Geschwindigkeit plötzlich verringert. Nach ca. 3 Sekunden erlischt das Bremslicht wieder.

Die verschiedenen Betriebsarten werden durch mehrmaliges drücken des Schalters nacheinander umgeschaltet. Ein einmaliges Drücken versetzt die BLAZE in den Tag-Auto-Modus. Die Kalibrierung wird gestartet und die Rückleuchte bei Bedarf eingeschaltet. Tagsüber reagiert die BLAZE nur auf Bremsvorgänge und zeigt diese an. Das eigentliche Rücklicht leuchtet in dieser Betriebsart nur, wenn das Umgebungslicht bereits zu dunkel ist.

Ein zweiter Druck auf den An-/Ausschalter wechselt in den Nacht Modus, in dem das Rücklicht kontinuierlich leuchtet. Zusätzlich ist die Bremslichtfunktion aktiv. Nochmaliges Drücken des An-/Ausschalters schaltet die BLAZE ab. Unabhängig von der Schalterbedienung registriert die BLAZE auch selbstständig, ob das Rad bewegt wird oder nicht. Wenn über einen Zeitraum von 9 Minuten keine Bewegung erkannt wurde, schaltet sie sich ebenfalls automatisch ab um den Akku zu schonen.

Befestigung

Die BLAZE wird mit einem Gummiring am Fahrradrahmen oder der Sattelstütze befestigt. Dafür sind 2 Gummiringe mit unterschiedlichen Größen (ca. 35mm und 43mm Durchmesser) im Lieferumfang enthalten. Idealerweise sollte die Leuchte so befestigt werden, dass sie schön stramm sitzt und sich nicht von alleine oder wenn man die Leuchte leicht berührt verschieben kann. Die Sattelstütze an meinem Mountainbike hat einen Durchmesser von 31,6 mm. Für die Befestigung habe ich den kleineren der beiden O-Ringe verwendet auch wenn die Befestigung damit nicht ganz so einfach gewesen ist. Ich nehme an, der Gummiring ist für die Montage an einer 27,1 mm dicken Sattelstütze vorgesehen – dafür sollte er perfekt passen. Mit dem größeren Gummiring ist die Befestigung ebenfalls möglich. Sie saß mir damit aber etwas zu locker.

Die rückseitige Auflagefläche der Befestigung, in die sich der Gummiring links und rechts einhaken läßt, ist um 17° nach oben abgewinkelt. Das entspricht ungefähr dem Neigungswinkel des Sattelrohrs bei modernen Fahrradrahmen. Die Rückleuchte sitzt dadurch möglichst senkrecht zur Fahrbahn wodurch der ideale Blickwinkel von hinten auf die Leuchte erreicht wird.

Akkuleistung und Aufladung

Das vollständige Aufladen des integrierten Lithium Ionen Akkus dauert an einem USB Port bzw. einem 5V Ladegerät mit einem maximalen Ladestrom von 1A ungefähr 3 Stunden. Es wird jedoch nur ein Micro-USB Ladekabel mitgeliefert. Falls man selbst keines hat, ist ein USB Ladegerät als Zubehör erhältlich. Mit einer Akkuladung leuchtete die BLAZE im Test fast 8 Stunden lang im Nacht-Modus. Das übertrifft die Angaben von SIGMA SPORT um eine knappe Stunde, allerdings kann die Akkulaufzeit variieren, wenn die zusätzlichen Bremsleuchten häufiger zum Einsatz kommen.

Die Micro-USB Buchse befindet sich an der Gehäuseunterseite der BLAZE. Sie ist durch einen Gummistopfen gegen Feuchtigkeit geschützt. Während des Ladevorgangs leuchtet eine orange Kontrolleuchte an der rechten Seite. Sie erlischt sobald der Akku eine Kapazität von 100% erreicht hat. Sobald der Akku nur noch 30% seiner Leistung besitzt und die BLAZE bald wieder aufgeladen werden muss, wird dies durch einen blau leuchtenden Batterie-Indikator auf der linken Seite signalisiert.

Pro:

+ Ansprechende Optik

+ Eingebauter Li-Ion Akku

+ StVZO zugelassen

+ Helligkeitssensor

+ Bremslichtfunktion

+ Spritzwassergeschützt nach IPX4

Contra:

USB Ladegerät nicht im Lieferumfang

seitliche Sichtbarkeit

Gummiringe zur Befestigung

Fazit:

Die BLAZE ist die beste Rückleuchte, die ich bisher im Einsatz hatte. Das eingebaute Verzögerungslicht funktioniert zuverlässig und reagiert prompt auf Bremsvorgänge. Das ist ein echter Mehrwert für den Fahrer und hilft dem rückwärtigen Verkehr, das Verhalten des Radfahrers besser einzuschätzen. Die Bremslichtfunktion ist daher meiner Meinung nach ein sinnvolles Sicherheits-Feature und wäre für mich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung.

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20 Weihnachtsgeschenke für Radfahrer – 2019 https://abstrampeln.de/2019/11/20-weihnachtsgeschenke-fuer-radfahrer-2019/ https://abstrampeln.de/2019/11/20-weihnachtsgeschenke-fuer-radfahrer-2019/#respond Tue, 19 Nov 2019 22:20:33 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8977 Der Beitrag 20 Weihnachtsgeschenke für Radfahrer – 2019 erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Alle Jahre wieder wird man gefragt, ob und was man sich denn zu Weihnachten wünscht. Das wird auch in diesem Jahr nicht anders sein, daher kommen hier meine Geschenkideen 2019 – speziell für Radfahrer. Die Geschenktipps sind nach ihrem Preis aufsteigend sortiert. Diese variieren allerdings von Händler zu Händler, daher lohnt sich vielleicht ein kurzer Preis-Vergleich vor dem Kauf. Los geht es…

Headset Bottle Cap

(Foto:  77 designz UG)

Individuelle Steuersatzkappen gibt es wie Sand am Meer. Durch die Headset Bottle Cap fährt zukünftig der Kronkorken des bevorzugten Kaltgetränkes auf dem Vorbau mit. Die Kappe hat oben die Form der Öffnung einer Bierflasche, so dass der Kronkorken einfach aufgesteckt werden kann. Auf die Weise kann man sich schon unterwegs auf das erste Getränk nach der Ausfahrt freuen. Der Eine oder Andere lässt sich dadurch sicher dazu motivieren, schneller zu fahren.

Preis: 8,95 EUR
Link zur Herstellerseite

Die Regeln - Kodex für Radsportjünger

(Foto:  Johannes Storm)

Wie wäre es mal wieder mit einem guten Buch. Da bietet sich die ins Deutsche übersetzte Ausgabe des Klassikers “The Rules – The way of cycling discipline” von Velominati an. Regel #9: “Wenn Du bei schlechtem Wetter fährst, heißt das, dass Du ein harter Hund bist. Basta.” Diese und 94 weitere Regeln kannst Du mit diesem Buch verschenken.

Preis: 14,80 EUR
Link zur Produktseite auf Amazon.de

Flectr 360 Wing rim reflector Set

(Foto: Flectr / WN Products Ltd.)

Gerade wenn man jetzt wieder häufiger bei Dunkelheit unterwegs ist, macht es Sinn, für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Das kann man z.B. mit auffallender Kleidung hinbekommen oder auch durch die 360 Wing Reflektoren von Flectr, die man sich direkt auf die Felge klebt. Wenn diese durch einen Scheinwerfer angestrahlt werden, reflektieren Sie das Licht in alle Richtungen zurück und sorgen dafür, das man gut gesehen wird.

Preis: 14,90 EUR
Link zur Herstellerseite

Alpenhupe

(Foto: Alpenhupe / Ebos GmbH)

Wie wäre es mit einer “Alpenhupe” als Alternative zur regulären Fahrradklingel? Sie hat die Form einer kleinen Kuhglocke und funktioniert auch ähnlich. Sie wird mit einem Klettband am Lenker befestigt und klingelt immer dann, wenn das überhängende Band nicht den Klöppel der Glocke “festhält”. Wenn nicht geklingelt werden soll, wird das Band mit einem Magneten am Klöppel befestigt – und schon ist Ruhe.

Preis: 14,95 EUR
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United Oddsocks "On your Bike"

(Foto: United Oddsocks ( Sock Academy Ltd.)

Socken kann man Radfahrern immer schenken. Vor allem wenn Sie bunt sind und thematisch zum Fahrradfahren passen. Die Marke United OddSocks bietet ein Set aus 6 verschiedenen Socken mit Fahrradmotiven an, die alle miteinander kombiniert werden können.

Preis: 15,75 EUR

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MOOXIBIKE B&B bini türkis Fahrradfolie

(Foto: MOOXIBIKE / i7y – Kreativ Produktion)

Mit MOOXIBIKE Fahrradfolien lassen sich Fahrradrahmen verschönern. Die bunten Folien in verschiedenen Designs werden blasenfrei verklebt. Wenn man das Design wieder wechseln möchte lassen sie sich wieder rückstandsfrei entfernen.

Preis: 24,50 EUR

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Jaames Bike Chaos T-Shirt

(Foto: Armed Angels / Social Fashion Company GmbH)

Von den Armed Angels Produkten habe ich mir selbst schon einige gekauft und bin seitdem ein echter Fan, vor allem von den Shirts. Sie sind zwar etwas teurer aber dafür bekommt man eine tolle Qualität aus nachhaltigen Bio-Materialien und fair betriebener Produktion. Für Radfahrer gibt es einige tolle Designs von Armed Angels, z.B. dieses hier.

Preis: 29,95 EUR
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Fidlock Twist Bottle 600

(Foto: Fidlock GmbH)

Die Twist Bottle von Fidlock ist eine Trinkflasche für Radfahrer mit magnetischer Befestigung als Alternative zu einem herkömmlichen Flaschenkäfig. Dazu wird eine Schiene mit zwei starken Magneten an die Befestigungspunkte des Fahrradrahmens geschraubt. Die spezielle Trinkflasche verfügt über das Gegenstück zu den Magneten und wird dadurch sozusagen davon angezogen. Zum Lösen wird die Flasche einfach nach rechts rotiert, das funktioniert auch prima wenn die Rahmengeometrie es nicht zulässt, eine Flasche nach oben heraus zu ziehen.

Preis: 34,95 EUR
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Knog Oi Luxe Fahrradklingel

(Foto: Knog)

Wer schon mehrere Knog Oi Fahrradklingeln hatte, so wie ich, wird sich freuen, dass es sie jetzt auch in der “Luxe” Version gibt. Bei dem Luxe Modell wurde der simple Klingelknopf mit einfacher Feder, die nach der zweiten Benutzung bereits verbogen war, gegen einen robusten Klöppel aus Metall ausgetauscht. Dadurch kann man sie jetzt wieder guten Gewissens verschenken.

Preis: 39,99 EUR
Link zur Herstellerseite

Brix It Wandhalterung

(Foto: Brix It / Pentagon Sports GmbH & CO. KG)

Brix-It ist die erste Wandhalterung, die das Rad durch sich gegenüberstehende Bürsten “festhält”. Dabei ist es unerheblich, welche Art von Fahrrad die Halterung festhalten soll. Brix-It funktioniert zuverlässig für Reifenbreiten zwischen 25 mm und 65 mm. Wer die Halterung nicht verschenken möchte, der kann sie auch mit leichten Kratzern zu einen rabattierten Preis kaufen – zum Verschenken ist dieses zusätzliche Angebot natürlich nicht so gut geeignet.

Preis: 49,95 EUR
Link zur Herstellerseite

Biken - Leder Bananen Halter

(Foto: Biken – Ken Sugimoto)

Wer ein Geschenk sucht, das man hierzulande nicht an jeder Ecke sieht, für den ist vielleicht die individuell auf Bestellung gefertigte Bananenhalterung aus hochwertigem Leder für das Oberrohr etwas. Der Produktdesigner Ken Sugimoto fertigt jede Bestellung einzeln an und versendet sie innerhalb von 5 Tagen direkt aus Amerika.

Preis: 51,73 EUR
Link zur Produktseite auf Etsy

Re:Format-Handmade Wanduhr

(Foto: Re:Format-Handmade)

Handgefertigte Upcycling Wanduhr aus einer Bremsscheibe und verschiedenen Ritzeln. In Einzelfertigung stellt Tobias schöne Unikate her und vertreibt diese auf verschiedenen Online-Marktplätzen. “Unikate” bedeutet natürlich das jede Uhr nur einmal erhältlich ist, dementsprechend heißt es hier: Wer zuerst kommt – malt zuerst.

Preis: 55,99 EUR
Verkäuferseite bei Amazon.de

Victorinox Midnite MiniChamp

(Foto: Victorinox AG)

Keine Ahnung wie oft ich das Midnight MiniChamp unterwegs schon benötigt habe. Es ist nur 5,8 cm lang und 1,7 cm dick und benötigt daher kaum Platz in der Trikottasche. Mit 17 verschiedenen Funktionen inkl. einer LED Taschenlampe wird man es auf Fahrradtouren schnell zu schätzen lernen.

Preis: 56,00 EUR
Link zur Herstellerseite

All In Multitool V2

(Foto: All In Multitool)

Auf die Gefahr hin, das die Geschenke Tipps dieses Jahr etwas werkzeuglastig sind, kommt hier das All-In-Multitool in der Version 2. Im Gegensatz zu der ersten Version, die ich letztes Jahr schon als Geschenk vorgeschlagen habe, ist nun auch ein Kettennieter enthalten. Am besten gefällt mir daran aber, das es einfach die ungenutzte Fläche der Hollowtech II Kurbel als zusätzlichen Stauraum nutzt und dadurch auf jeder Fahrt mit dabei ist.

Preis: 67,90 EUR
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Quad Lock Bike Kit

(Foto: Quad Lock / Annex Products Pty Ltd)

Wer sich eine sichere Befestigung für sein Smartphone wünscht, kann sich vielleicht eine Halterung von Quad Lock schenken lassen. Diese besteht aus einer passenden Smartphone Hülle und einer Halterung für den Vorbau oder Fahrradlenker. Optional gibt es eine transparente Abdeckung, die sich über das Smartphone ziehen lässt und das Ganze dadurch wasserdicht macht. Neben den Halterungen für das Fahrrad gibt es auch noch einige Andere wie z.B. die für das Motorrad, Auto, Gürtelclip oder auch eine mit Stativanschluss.

Preis: 69,00 EUR
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Holz Schutzbleche "Selma"

(Foto: Spechtwerk / Max Bosselmann)

Wer bei schlechtem Wetter mit dem Gedanken spielt, sein Fixie mit Schutzblechen auszustatten, der kann ja mal darüber nachdenken, sich die Massivholz-Schutzbleche “Selma” von Spechtwerk schenken zu lassen. Zur Montage sollte man allerdings handwerklich wenigstens etwas geschickt sein, denn Löcher für die Befestigungsbolzen müssen selbst gebohrt werden. Die Schutzbleche werden in Handarbeit aus regionalen Materialen in Hessen produziert und sind ein toller Blickfang am Rad.

Preis: 75,00 EUR
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Schlauch Rucksack

(Foto: heidenspass / Fensterplatz – Initiative für Arbeitssuchende)

Der Verein Fensterplatz stellt unter der Marke “heidenspass” upcycling Produkte unter anderem aus alten Fahrradschläuchen her. Auf diese Art ist auch der Schlauch Rucksack entstanden. Die Rückseite und der Boden bestehen aus LKW Plane. Oben wird er einfach umgeklappt und mit einer Schnalle verschlossen. Damit dürfte er vermutlich auch wasserdicht sein, auch wenn dies in der Produktbeschreibung des eigenen Shops nicht extra erwähnt wird.

Preis: 99,00 EUR
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SILCA T-Ratchet & Ti-Torque Kit

(Foto: SILCA)

Es ist das letzte Werkzeug in dieser Auflistung, darf aber hinsichtlich der Qualität der SILCA Produkte nicht fehlen. Es handelt sich um einen mobilen Drehmomentschlüssel mit magnetischer Bitaufnahme und Ratsche sowie 10 der wichtigsten Bits. In der mitgelieferten Tasche findet das komplette Set Platz. Durch die sehr kompakten Maße von 12 x 7 x 3 cm kann man es problemlos überall hin mitnehmen. Der Drehmomentbereich von 2-8 NM sollte für fast alle Schrauben am Fahrrad ausreichend sein.

Preis: 119,00 EUR
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velospring sen comfort - gefedert

(Foto: velospring GmbH)

Holzgriffe mit Federung um Schlägen auf das Handgelenk entgegenzuwirken – wurden mir auf der Eurobike in Düsseldorf zuletzt vorgeführt. Der Preis hat mich damals davon abgehalten, sie auf der Messe direkt zu kaufen. Als Geschenk für einen Menschen, der einem viel Wert ist, ist es ja vielleicht genau das Richtige. Die Funktionalität, Verarbeitung und vor allem die Optik der Griffe sind meiner Meinung nach top. Da man die Holzgriffe durch Schleifen sehr oft wieder in einen neuwertigen Zustand bringen kann, müssten sie am Trekking Rad theoretisch ewig halten.

Preis: 199,00 EUR
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Lumabag Urban Traveller Go

(Foto: Lumabag / Uwe Arndt)

Der Lumabag Fahrradrucksack ist ein Rucksack mit komfortablen Trageriemen, der zusätzlich auf der gegenüberliegenden Seite einen Rixen & Kaul Gepäckträgerhalter besitzt. Die Öffnung wird oben eingerollt und mit einer magnetischen Schnalle von Fidlock verschlossen. Der Rucksack ist außen aus gewachster Baumwolle und innen mit einem funktionalem Nylonmaterial ausgekleidet. Er ist dadurch robust, langlebig und wasserabweisend.

Preis: 279,00 EUR
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Ein Hinweis zur Transparenz

Kein Hersteller der oben genannten Produkte hat in irgendeiner Form dazu beigetragen, in der obigen Auflistung zu erscheinen. Ich erhalte von niemandem in irgendeiner Form eine Vergünstigung für die Aufnahme der Produkte in diesem Beitrag – sie gefallen mir einfach selbst so gut, dass ich Sie evtl. verschenken würde.

Der Beitrag 20 Weihnachtsgeschenke für Radfahrer – 2019 erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Einstieg in smartes Rollentraining https://abstrampeln.de/2019/11/einstieg-in-smartes-rollentraining/ https://abstrampeln.de/2019/11/einstieg-in-smartes-rollentraining/#respond Sat, 02 Nov 2019 13:08:15 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8902 Der Beitrag Einstieg in smartes Rollentraining erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Ich habe beschlossen, mit dem Rollentraining zu beginnen. Die Idee dazu geistert schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum, so richtig konnte ich mich bisher dafür aber noch nicht entscheiden. Jeder kennt doch einen Freund oder Bekannten, der sich irgendwann einmal ein Fitnessgerät gekauft hat, das er rückblickend betrachtet kaum oder nur kurze Zeit benutzt hat. Die Geräte verstauben dann in Kellern oder wurden in der Zwischenzeit  meistbietend im Internet verkauft. Genau diese Sorge hat mich bisher vom Training auf der Rolle abgehalten. Letztendlich überzeugt haben mich dann die zusätzlichen Features, die smarte Rollentrainer bieten. Vielleicht geht es ja anderen genauso wie mir, daher möchte ich über meine Erfahrungen mit dem Rollentraining berichten. Ich beginne in diesem Bericht mit der benötigten Hardware und dem grundsätzlichen Setup für das Training im heimischen Wohnzimmer.

Was benötigt man zum Fahren auf der Rolle?

Rollentraining mit Tacx Satori Smart T2400

Zu allererst benötigt man natürlich ein Fahrrad. Idealerweise hat man mehr als ein Fahrrad, so dass man eines davon für die Rolle umbauen und verwenden kann. Wenn man nur ein Rad hat und dieses gleichzeitig auch auf der Straße weiterfahren möchte, muss man vor der Fahrt bzw. vor jedem Rollentraining den Reifen wechseln, was ziemlich nervig sein dürfte. Um auf der Rolle fahren zu können benötigt man nämlich einen speziellen Trainingsreifen, der optimal zusammen mit der Andruckrolle des Trainers funktioniert. Natürlich wird der Trainingsreifen auch nicht besser, um so öfter man ihn auf die Felge aufzieht. Alternativ kaufen sich daher viele für das Indoor Training ein weiteren Laufrad, damit schnell zwischen der Standardbereifung und dem Trainingsreifen gewechselt werden kann. Sofern man nicht noch ein geeignetes altes Laufrad übrig hat, ist das natürlich nicht die günstigste Variante.

Ich nutze für das Rollentraining mein Rennrad, da die Saison dafür inzwischen vorbei ist und ich “draußen” in den nächsten Monaten nur noch mit dem Trekkingrad oder Mountainbike fahren werde. Das benötigte Fahrrad hätten wir also schon mal.

Als zweites benötigt man einen geeigneten Rollentrainer.  Da ich mir ja wie beschrieben erst noch selbst beweisen muss, dass Rollentraining mein Ding ist, versuche ich die Anschaffung so günstig wie möglich für mich darzustellen. Für gute Trainer kann man schnell mal über 1000 EUR ausgeben, ich hatte für meine Grundausstattung eher mit maximal 300 EUR geplant. Normale Trainingsrollen fangen preislich zwischen 70 und 130 EUR an – je besser das Gerät ist, d.h. je mehr Funktionen zur Verfügung stehen sollen, um so mehr Geld muss man investieren.

Bei der Auswahl eines für den Einstieg geeigneten Trainers habe ich mich nach ein paar Probefahrten für den Tacx Satori Smart T2400 entschieden. Zwischen verschiedenen Rollentrainern, die ich mir angesehen habe, hat mir dieser vom Preis-Leistungs-Verhältnis her am besten gefallen. Vermutlich werden die Geräte von Elite, Bkool, CycleOps & Co. vergleichbar gut sein. Ich beziehe mich aber in diesem Bericht auf die Produkte von Tacx, die ich gekauft habe. Schließlich kann ich ja auch nur diese genauer bewerten.

Wie der Name schon sagt, ist der Tacx Satori Smart ein “smarter” Rollentrainer, d.h. es läßt sich per Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet koppeln. Ansonsten ist es das Einstiegsmodell unter den smarten Trainern von Tacx. Der Funktionsumfang des Satori entspricht dem des Basistrainers “Blue Motion”, er hat aber zusätzlich einen Leistungs- und Trittfrequenzsensor eingebaut. Da die Trainingsrollensaison gerade begonnen hat, sind Rollentrainer momentan fast überall im Angebot. Dadurch wurde das Gerät unter 200 EUR angeboten – das passte schon mal bestens in meinen 300 EUR Plan.

An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass man nicht unbedingt einen smarten Rollentrainer benötigt um Trainings Apps zu verwenden. Man kann auch eine herkömmliche Rolle verwenden, vorausgesetzt man hat mindestens einen Geschwindigkeitssensor, besser noch ein Powermeter am Rad montiert. Sobald die eingesetzte App bzw. das Gerät auf dem die App läuft eine Verbindung zu den Sensoren aufgebaut hat, sind die Voraussetzungen mit einem smarten Rollentrainer vergleichbar.

Was wird noch benötigt?

Vorderradstütze

Eine Vorderradstütze hat zwei wesentliche Funktionen. Sie hebt das Vorderrad auf die Höhe des Hinterrades an, damit das Rennrad wieder gerade steht. Durch das einspannen des Hinterrads in den Rollentrainer wird es hinten ein paar cm angehoben. Die Vorderradstütze gleicht diesen Höhenunterschied wieder aus. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass das Vorderrad sicher steht und sich der Lenker nicht nach links oder rechts verdrehen kann. Die Vertiefung der Stütze nimmt verschiedene Reifenbreiten auf. Man kann sie also für Rennrad-Reifen bis hin zu Mountainbike-Reifen verwenden.

Die Stütze ist einzeln für rund 20 EUR erhältlich, bei den meisten Rollentrainern gehört sie aber schon mit zum Lieferumfang.

Tacx Rennrad Trainingsreifen für das Rollentraining

Heimtrainer Reifen

Diese speziellen Trainingsreifen haben viel Grip und vor allem kein Profil, so dass sie immer gut an der Andruckrolle des Trainers anliegen. Viele Reifenhersteller haben Trainingsreifen für durchschnittlich 25 EUR im Programm, die alle ähnliche Eigenschaften haben und somit gleich gut funktionieren werden. Ich habe meinen Rollentrainer als Set gekauft. Darin war bereits passend zur Farbe der seitlichen Stützen des Tacx Satori ein hellblauer Trainingsreifen enthalten.

Das Aufziehen des Reifens auf meine Mavic Aksium Felgen hatte es echt in sich. Ohne Reifenheber ist das kaum zu machen. Also schön auf die Finger aufpassen und nicht wundern, dass muss so sein.

Smartphone, Tablet, Laptop, Desktop, TV & Co.

Man benötigt natürlich nicht alle Geräte auf einmal, aber wenigstens eines davon. Idealerweise ein Gerät, auf dem eine entsprechende Training-App läuft. Da diese Apps neben der Strecke, auf der man gerade virtuell unterwegs ist, auch noch zahlreiche weitere Informationen darstellen, macht es Sinn, dass mindestens ein Tablet in akzeptabler Größe zum Einsatz kommt. Wer einen Laptop oder einen Computer mit Monitor oder angeschlossenem Fernsehgerät verwenden möchte – das funktioniert auch. Damit die Trainings Apps auch ordnungsgemäß laufen, ist ein Internetzugang erforderlich.

Da mein Fernseher zu hoch an der Wand hängt und ich beim Fahren auf dem Rennrad nicht dauernd hochgucken möchte, habe ich mich für ein Tablet mit der passenden Lenkerhalterung von Tacx entschieden. Die Systemanforderungen der Apps an das Tablet sind nicht besonders hoch. Es muss daher nicht unbedingt das Topmodell unter den Tablets sein und es macht auch nichts, wenn es schon etwas älter ist. Die gängigen Trainings Apps sind alle für Android und IOS verfügbar.

Mit der Lenkerhalterung von Tacx kann man das Tablet einigermaßen sicher am Rennrad befestigen und den idealen Sichtwinkel für sich einstellen. Über mitgelieferte Adapter-Ringe lassen sich verschiedene Lenkerdurchmesser einstellen. Ein Bügel unter dem Vorbau sorgt dafür, dass sich die Halterung auf dem Lenker nicht mehr verdrehen kann. Das ist keine supersichere Befestigung, sie funktioniert aber. Ein Nachteil ist allerdings, dass das Tablet mit den Bewegungen auf dem Rad hin- und her wackelt – für mich ist das akzeptabel, je nachdem wie aktiv man beim Indoortraining ist, sollte man evtl. lieber über eine Befestigung nachdenken, die nicht mit dem Rad verbunden ist.

Die seitlichen Haltebügel lassen sich auf eine maximale Breite von 26,5 cm ausziehen. In der Höhe sind es 19,5 cm. Das dürfte für Tablets mit einer Größe von maximal 12″ ausreichend sein. Wer ein größeres Tablet wie z.B. das Ipad Pro mit 12,6″ befestigen möchte, sollte nach einer anderen Halterung Ausschau halten oder sich von einem Freund mit 3D Drucker Verlängerungsbügel drucken lassen.

Wer ein Smartphone besitzt, kann dies zusätzlich verbinden um weitere Informationen auf einem separaten Display anzeigen zu lassen. Dies funktioniert z.B. über die sogenannten Zwift Companion App.

Tacx Trainer Software für das Rollentraining

Trainings App

Damit das Rollentraining mehr Spaß macht und man dabei nicht ständig nur auf eine Wand guckt, gibt es die bereits genannten Trainings Apps auf denen man simulierte Ausfahrten durchführen kann. Der Tacx Satori kommt daher mit einen Gutschein, um die Trainings App von Tacx 30 Tage kostenlos testen zu können. Anschließend kostet die Nutzung der App 9,99 EUR pro Monat bzw. 13,99 EUR, wenn man die Fahrten in HD sehen möchte. Auf die verschiedenen Trainings Apps werde ich aber in einem separaten Blogbeitrag nochmal genauer eingehen, daher kürze ich das Thema an dieser Stelle ab.

Wenn man also ein geeignetes Fahrrad sowie einen Computer oder Tablet bereits  hat, kann man sich für 250-300 EUR ein erstes Setup mit einem smarten Rollentrainer zusammenstellen. Durch den Einsatz einer Trainings App ist es möglich, virtuelle Fahrten zusammen mit anderen Fahrern aus der Community oder auch gegeneinander in regelmäßigen Rennen anzutreten. Darüber hinaus bieten die Apps individuelle anpassbare Trainingsprogramm zu absolvieren um sein Leistungsniveau zu verbessern. Die monatlichen Kosten sollte man aber nicht außer Acht lassen, vielleicht sind sie aber auch eine Motivation, häufiger Indoor zu trainieren.

Optionales Zubehör?

Es gibt noch einiges an Zubehör, mit dem man das Indoor-Training sinnvoll ergänzen kann. Einiges davon wie z.B. die Trainingsmatte ist zwar für das Training nicht unbedingt notwendig, aber aus hygienischen Gründen doch sehr zu empfehlen.

Tacx Bodenschutzmatte für das Rollentraining

Trainingsmatte

Eine geeignete Matte als Untergrund benötigt man zum einen um den Boden z.B. vor Schweiß oder auch Verunreinigungen (Stichwort: Kettenfett) zu schützen. Bodenschutzmatten gibt es aus hartem Kunststoff, Gummi oder weichem Schaumstoff. Meiner Meinung nach sind Matten aus 5-6 mm dichtem Schaumstoff am besten geeignet, denn diese haben den Vorteil, das die Vorderradstütze sich durch das Fahrergewicht schön “eindrückt” und das Vorderrad dadurch sehr stabil steht. Sie sollte ein gewisses Eigengewicht haben, damit sie satt und unbeweglich auf dem Boden liegt. Die Matte von Tacx erfüllt alle diese Anforderungen sehr gut, außerdem dämpft sie auch Geräusche etwas ab.

Schweißfänger

Ein spezieller Schweißfänger ist natürlich nicht unbedingt erforderlich. Wahrscheinlich hätte ich ihn auch nicht gekauft, wenn er nicht bereits im Set enthalten gewesen wäre. Grundsätzlich soll er dazu dienen, dass man nicht sein Rennrad oder den Boden vollschwitzt. Zusätzlich hat er aber eine kleine Tasche mit Sichtfenster, in die man sein Smartphone stecken kann. Diese Funktion ist für mich wesentlich wichtiger, da ich dadurch neben dem Tablet ein zweites Display zur Verfügung habe, auf dem ich mir aktuelle Leistungsdaten anzeigen lassen kann. Allerdings ist die Tasche etwas klein ausgefallen, so dass große Smartphone da nicht reinpassen werden. Das dürfte für alle Modelle gelten, die ein “Plus” oder “Max” im Namen tragen bzw. deren Display größer als 6″ ist.

ANT+ USB Dongle

Apps wie Zwift oder die Tacx Training App benötigen mindestens die Bluetooth Verbindung zur smarten Rolle. Wenn man jedoch weitere Sensoren koppeln möchte wie z.B. einen Pulsgurt, Powermeter oder Trittfrequenzsensor, dann benötigt, man zusätzlich ANT+. Dies kann sinnvoll sein, da externe Sensoren im Vergleich zum smarten Rollentrainer exaktere Werte liefern. Da die meisten Tablets oder Computer das ANT+ Protokoll von Haus aus nicht kennen, benötigt man einen ANT+ Dongle, der über den USB oder micro USB Port angeschlossen wird und dann die Verbindungen zu den zusätzlichen Sensoren aufbauen kann.

Ein Hinweis zur Transparenz:

Dieser Bericht ist ohne Beteiligung oder Kooperation mit einer der Herstellerfirmen entstanden. Ich habe alle beschriebenen Komponenten selbst erworben und erhalte keinerlei Vergünstigungen dafür, dass ich darüber schreibe. Alle Schilderungen entsprechen meiner Meinung und den Erfahrungen, die ich bei der Benutzung der Geräte gemacht habe.

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Mehr Power an der AURA Leuchtenfront mit 35, 45 und 80 Lux https://abstrampeln.de/2019/10/mehr-power-an-der-aura-leuchtenfront-mit-35-45-und-80-lux/ https://abstrampeln.de/2019/10/mehr-power-an-der-aura-leuchtenfront-mit-35-45-und-80-lux/#comments Sat, 19 Oct 2019 21:57:29 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8889 Der Beitrag Mehr Power an der AURA Leuchtenfront mit 35, 45 und 80 Lux erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

Es gibt Zuwachs im Frontleuchten-Sortiment von SIGMA SPORT und das gleich dreifach! Die neuen, wiederaufladbaren Scheinwerfer AURA 35 USB, AURA 45 USB und AURA 80 USB komplettieren das Leuchspektrum der AURA-Serie und bieten somit für jede Anforderung und Preisklasse die passende Fahrradbeleuchtung mit StVZO-Zulassung.

Die kompakte AURA 35 USB ist mit einer soliden Leuchtweite von rund 45 Metern bestens für den Straßenverkehr ausgestattet. Sie verfügt über zwei Leuchtmodi: Standard und Eco. Im Standardmodus leuchtet sie mit vollen 35 Lux und einer durchschnittlichen Leuchtdauer von ca. 5 Stunden. Im Eco-Modus wird die Lux-Zahl auf 15 herabgestuft und die Leuchtdauer auf 12 Stunden erhöht. Seitliche Leuchtelemente erhöhen die Sicherheit. Die kleine AURA 35 USB ist mit ihrem günstigen Preis ideal im urbanen Umfeld angesiedelt und damit hervorragend geeignet für Schüler und Studenten.

Satte 45 Lux und ein harmonisches Lichtbild, das alle vier Zonen bis zu einer Entfernung von etwa 55 Metern ausleuchet, zeichnen die AURA 45 USB aus. Sicherheitsbewusste Radler freuen sich über den integrierten Helligkeitssensor, der die Beleuchtungsstärke automatisch an das Umgebungslicht anpasst. So wird eine möglichst lange Leuchtdauer gewährleistet. Dazu tragen auch die zwei Leuchtmodi bei. Strahlt die AURA 45 mit voller Leuchtkraft, beträgt die Akkulaufzeit 6,5 Stunden. Die Akkukapazität wird im Eco-Modus mehr als verdreifacht und beträgt dann 21 Stunden mit einer Leuchtstärke von 15 Lux. Die perfekte Begleitung für regelmäßige Touren bei Dämmerung und Dunkelheit.

Die AURA 80 USB strahlt mit 80 Lux gut 90 Meter weit und ist damit auch fernab von befestigten Straßen ein sicherer Wegbegleiter. Dank präziser Indikatoren auf der Oberseite hat der Fahrer stets genau den verbleibenden Akkustand und den eingestellten Leuchtmodus im Blick. Vier Leuchmodi (80, 60, 40 und 20 Lux) gestalten den Einsatz der AURA 80 USB sehr flexibel. Darüber hinaus besitzt sie einen Light Guide entlang beider Seiten, sodass Radfahrer für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar sind. Das Topmodell der AURA Serie ist eine erstklassige Begleitung für Vielfahrer und ambitionierte Fahrer.

Eine weitere Neuheit im Bereich Beleuchtung ist das überarbeitete Verpackungskonzept mit FSC-zertifizierter Kartonage. Auf Plastik wird komplett verzichtet; stattdessen bietet die offene Gestaltung der Faltschachtel in Kombination mit dem modernen Design eine optimierte Warenpräsentation am Point-of-Sale.

 

Alle Fahrradleuchten von SIGMA SPORT sind standardmäßig nach IPX4 spritzwassergeschützt. Die praktische Silikonhalterung ist fest mit den AURA-Leuchten verbunden und garantiert eine schnelle sowie passgenaue Befestigung an jedem Fahrradlenker. Die werkzeugfreie Montage ermöglicht es, das Licht im Anschluss an die Fahrt wieder abzunehmen und sicher zu verstauen oder aufzuladen.

 

Die AURA 35 USB, AURA 45 USB und AURA 80 USB sind seit September 2019 einzeln oder im Komplett-Set mit der USB-Rückleuchte NUGGET II erhältlich. Die AURA 80 wird es zudem in einem weiteren Set mit der neuen Rückleuchte BLAZE geben. Das Micro-USB Ladekabel ist jeweils im Lieferumfang enthalten.

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wahoo ELEMNT ROAM – mein Testbericht https://abstrampeln.de/2019/09/wahoo-elemnt-roam/ https://abstrampeln.de/2019/09/wahoo-elemnt-roam/#comments Sun, 29 Sep 2019 08:14:21 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8676 Der Beitrag wahoo ELEMNT ROAM – mein Testbericht erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Seit etwas über einem Jahr bin ich überzeugter wahoo ELEMNT BOLT Nutzer. Es gibt aus meiner Sicht nur wenig Punkte, die ich daran verbessern würde. Eine entscheidende Verbesserungen wäre für mich das automatische Rückführen zur ursprünglichen Route bzw. das automatische Berechnen von Alternativrouten zum Zielort, wenn man sich einmal verfahren hat. Genau dieses Feature bietet das aktuelle Topmodell von wahoo – der ELEMNT ROAM, der seit Mai diesen Jahres erhältlich ist. Für mich war dieser Mehrwert Grund genug, ihn zu kaufen und den BOLT damit zu ersetzen. Das war vor knapp vier Wochen, seitdem war er hier ziemlich oft im Einsatz, so dass ich mir bereits einen guten Eindruck davon verschaffen konnte. Im Folgenden fasse ich meine bisherigen Erfahrungen damit zusammen.

Als ich im September 2018 von Garmin zu wahoo gewechselt habe, hieß das damals für mich, zwischen dem ersten ELEMNT Modell und dem ELEMNT BOLT zu entscheiden. Heute würde ich mich wohl zwischen dem ELEMNT ROAM und dem ELEMNT BOLT entscheiden, daher werde ich beide Geräte miteinander vergleichen und hoffe dadurch für den Einen oder Anderen die Entscheidung etwas zu erleichtern.

Vorweg ein Hinweis zur Transparenz:

Das Gerät wurde mir nicht für diesen Test zur Verfügung gestellt. Weiterhin entstand dieser Bericht nicht auf Wunsch oder unter Einflussnahme des Herstellers oder einer beauftragten Promotionfirma.
Ich habe den wahoo ELEMNT ROAM selbst erworben, weil ich ihn dauerhaft verwenden möchte.

Der wahoo ELEMNT ROAM auf den ersten Blick

Das Gehäuse ist 8,9 cm hoch, inkl. der seitlichen Tasten 5,9 cm breit und ungefähr 1,7 cm dick. Wenn man den Anschluß, also das Stück, das in die Halterung “eingeschraubt” wird dazurechnet, kommt man auf eine Dicke von 2 cm. Das Display hat eine Diagonale von knapp unter 7 cm – das entspricht einer Bildschirmgröße von 2,7″.

Das Gehäuse des ELEMNT ROAM macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Es gefällt mir deutlich besser als das Gehäuse des ELEMNT BOLT, dessen Kunststoff minderwertiger aussieht und deswegen bei meinem damaligen Test etwas abgewertet hatte. Wer die äußere Optik des ELEMNT ROAM lange bewahren möchte, sollte aber darüber nachdenken, das Gerät in eine Schutzhülle zu stecken. Leider gibt es immer noch keine eigenen Hüllen von wahoo. Verschiedene Anbieter haben aber preisgünstige Silikonhüllen im Angebot. Ich selbst konnte mich noch nicht für eine Hülle entscheiden, denn die angebotenen Hüllen sind von außen nicht glatt sondern haben eine Riffelung, die dem Gerät wohl eine “Rugged” Optik verleihen sollen. Mir gefällt das nicht so gut, ich werde aber berichten, wenn ich eine für mich geeignete Hülle gefunden habe. Ein Radcomputer ist schließlich ein “Alltagsgegenstand”, das ich nicht dauern wie ein rohes Ei behandeln möchte.

Quick Look LEDs

Immerhin wurde der Platz rund um das Display sinnvoll genutzt, denn links neben und über dem Display befinden sich eine Reihe von mehrfarbigen LEDs, die verschiedene Benachrichtigungsfunktionen übernehmen. 6 LEDs an der linken Seite zeigen je nach Einstellung farblich von gelb bis blau entweder das Verhältnis von aktueller zur Durchschnitts-Geschwindigkeit, -Leistungsbereich oder -Herzfrequenz-Zone an. Fährt man z.B. gerade so schnell wie die bisherige Durchschnittsgeschwindigkeit, leuchtet die mittlere LED in weiß. Je langsamer man wird, um so mehr gelbe LEDs werden darunter angezeigt. Fährt man schneller als der Durchschnitt, leuchten entsprechend viele blaue LEDs oberhalb der weißen LED auf.

Im Navigations-Modus zeigt das LED Band durch ein weißes Lauflicht an, wenn an einem Wegepunkt weiter geradeaus gefahren werden muss. Als Abbiegehinweise dienen die oberen 5 LEDs durch ein weißes Lauflicht in die jeweilige Richtung. Darüber hinaus benachrichtigt die obere Leiste des ROAM in unterschiedlichen Farben z.B. wenn man von der angezeigten Route abweicht (rot), wenn man sich wieder auf der Route befindet (grün), wenn man in die Nähe eines Strava Segments kommt (Orange) oder das gekoppelte Smartphone Nachrichten oder Anrufe erhält (ebenfalls grün). Die verschiedenen Farben der aufleuchtenden LEDs sind jetzt auch bei hellem Sonnenlicht super sichtbar, damit hatte vor allem der ELEMNT BOLT ja bekanntermaßen so seine Probleme.

Tastenbedienung

Am unteres Ende des Displays befinden sich 3 Tasten, mit denen das Gerät hauptsächlich bedient wird. Zum Ein- und Ausschalten gibt es eine Taste auf der linken Gehäuseseite. Auf der rechten Gehäuseseite sind untereinander zwei weitere Tasten angeordnet, mit denen der Zoom-Faktor des Displays verändert werden kann. Außerdem scrollt man mit den Tasten in verschiedenen Menu-Ansichten nach oben oder unten. Alle Tasten sind gummiert und auch mit Handschuhen gut bedienbar. Obwohl beim Drücken einer Taste ein leichtes Klicken zu spüren ist, erhält man dadurch kein deutliches Feedback. Ein Nachteil ist das aber nicht, denn die Ansicht auf dem Display verändert sich nach einem Tastendruck so prompt, dass eine zusätzliche Rückmeldung über die Tasten meiner Meinung nach überflüssig ist. Äußerst praktisch ist übrigens, das sich gegenüber einer Taste keine weitere Taste, also immer festes Gehäuse befindet. Das erleichtert das Drücken der gewünschten Taste, vor allem mit Handschuhen oder kalten Fingern.

Wie bei den Vorgängermodellen setzt wahoo also weiterhin auf eine Tastenbedienung. So wie die anderen wahoo Radcomputer hat auch der ELEMNT ROAM keinen Touch Screen. Bei meinem damaligen Garmin Edge hat mich der Touch Screen immer gestört, denn in Verbindung mit schwitzigen Händen, Handschuhen oder Regen hat er einfach nicht vernünftig funktioniert. Mit den großen Tasten läßt sich der ELEMNT ROAM bei unterschiedlichen Bedingungen immer gut bedienen. Da man die Tasten ja fühlen kann, klappt das auch wenn man nicht hinsieht. Die Zeit, in der man durch das Gerät abgelenkt ist, verkürzt sich dadurch, denn man muß nicht zwingend auf das Display sehen, um eine darauf angezeigte Schaltfläche anzutippen.

Display mit Helligkeitsregelung

Das neue große Display ist eine der Stärken des ELEMNT ROAM.  Es sieht meiner Meinung nach einfach viel besser aus, als bei den meisten anderen Radcomputern. Die dargestellten Werte in den insgesamt 11 Feldern werden sehr scharf und kontrastreich dargestellt und sind dadurch immer deutlich erkennbar. Es ist der erste Radcomputer von wahoo mit einem selektiven Farbdisplay und wie der Name schon sagt, sind einzelne Ansichten jetzt mehrfarbig. Die Farbdarstellung z.B. in der Kartenansicht dient aber nicht dazu, die Karte “bunt” anzuzeigen, sondern hilft dabei, Art und Größe von Straßen schneller erfassen zu können. Die Farbe dient also dazu, sich noch schneller und besser auf der Karte orientieren zu können. Da man ja beim Fahren immer nur kurze Momente auf das Display guckt ist das ein entscheidender Vorteil. Hauptstraßen oder größere Straßen sind z.B. gelb hinterlegt, bestimmte Orientierungspunkte oder unbefestigte Wege aus Schotter oder Ähnlichem werden in hellblau angezeigt. Eine Route ist deutlich durch schwarze Pfeile in Fahrtrichtung gekennzeichnet. Wenn der ELEMNT ROAM eine Ausweichroute berechnen muss wird diese dann zusätzlich in blau angezeigt, bis sie wieder auf die ursprüngliche Route trifft.

Die Helligkeit bzw. Lichtstärke der Hintergrundbeleuchtung ist nicht einstellbar. Über einen Helligkeitssensor wird aber das Umgebungslicht gemessen und davon abhängig das Ein- und Ausschalten sowie die Intensität der Hintergrundbeleuchtung gesteuert. In geschlossenen Räumen kommt mir die Displaydarstellung etwas “blass” vor. Im Freien sieht es dafür trotz unterschiedlicher und wechselnder Lichtverhältnisse um so besser aus. Unabhängig davon, ob man den ELEMNT ROAM beim Indoor Training oder an der frischen Luft verwendet – das Display läßt sich stets einwandfrei ablesen.

Die Firma wahoo hat dem ELEMNT ROAM ein Gorilla Glas mit leicht mattierter Oberfläche spendiert. Dadurch spiegelt sich darin so gut wie nichts wieder und das gesamte Display bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Außerdem ist das Glas extrem hart, was es robuster und widerstandsfähiger gegen Kratzer oder Bruch macht. Bis auf die unteren 3 Tasten nimmt die Glasabdeckung die gesamte restliche Oberfläche des ELEMNT ROAM ein. Sie ist nur noch von einem kleinen Kunststoffrahmen umgeben und etwas vertieft in das Gehäuse eingelassen. Auch die beiden LED Leisten und das große wahoo Logo rechts neben dem Display werden durch die Glasscheibe abgedeckt. Vermutlich ist dies der Grund für die verbesserte Anzeige der aufleuchtenden LEDs. Auf jeden Fall sorgt es für eine sehr gute Optik.

Für meinen Geschmack und bei den Gehäuseabmessungen könnte das Display eigentlich noch ein gutes Stück größer sein. Alternativ hätte man das Gerät bei gleicher Displaygröße auch etwas kompakter bauen können, ohne eine der bestehenden Funktionalitäten dabei zu verschlechtern. Vielleicht musste mehr Technik im Gehäuse untergebracht werden – irgendeinen guten Grund wird es dafür geben.

Fahren mit dem wahoo ELEMNT ROAM

Der ELEMNT ROAM hat meines Erachtens nach die optimale Größe. Ich benötige nicht unbedingt die gleichzeitige Darstellung von 11 verschiedenen Datenfeldern pro Seite, viel wichtiger ist mir das große Display. Wenn ich die ersten 7 Datenfelder mit den Informationen belege, die ich unterwegs auf einen Blick benötige, kann ich mir diese in der zweiten Zoomstufe größer anzeigen lassen, als z.B. bei dem ELEMNT BOLT. In Milimetern ausgedrückt hat das oberste Datenfeld eine Höhe von 21mm bei voller Bildschirbreite von 35mm. Die darunter liegenden 6 Felder haben alle die gleiche Größe mit 17mm x 11mm. Spätestens wenn es im Wald einmal etwas unruhiger zugeht, profitiert man von der vergrößerten Darstellung der Zahlen. In der Kartenansicht lasse ich mir die wichtigsten Daten zweizeilig über der Karte anzeigen ohne das der Kartenausschnitt zu klein wird. Auch wenn in der dritten Zeile noch Navigationshinweise eingeblendet werden, ist der verbleibende Platz noch groß genug damit man die angezeigte Route nicht aus den Augen verliert.

Mit der LED Leiste des ELEMNT BOLT konnte ich mich nie richtig anfreunden. Das lag zu einem großen Teil daran, dass man sie bei Tageslicht meistens kaum erkennen konnte. An die beiden LED Streifen des ELEMNT ROAM habe ich mich aber schnell gewöhnt und möchte sie mittlerweile nicht mehr missen. Diese simplen optischen Benachrichtigungen haben unterwegs einen echten Mehrwert. Sie sind mit einem Blick schneller zu erfassen als jeder angezeigte Zahlenwert. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, kann man nur mit Hilfe der LED Anzeigen und den Tonsignalen als hörbare Abbiege-Hinweise einer Route folgen. Außerdem motiviert ich die Anzeige des Verhältnisses von aktueller zur Durchschnittsgeschwindigkeit dazu, schneller zu fahren.

Wer Spaß daran hat, sich bei STRAVA Segmenten immer neu herauszufordern, verbindet seine wahoo und STRAVA Profile miteinander und bekommt daraufhin eine separate Seite mit einer Auflistung von Segmenten in der Nähe. Nachdem ein Segment automatisch gestartet wurde, erhält man auf der Seite alle Details dazu oder nur die wichtigsten Infos auf eine der anderen Seiten ein- und ausgeblendet.

Verschiedene Zoomstufen der Datenansicht

Der Umfang der zur Verfügung stehenden Datenfelder  ist wirklich bemerkenswert groß. Durch die Möglichkeit, bis zu 11 Datenfelder auf jeder Seite anordnen zu können, kann jeder sich seinen ELEMNT so einrichten, wie er es benötigt. Wie bereits geschrieben gefällt mir vor allem die Möglichkeit, die Ansichten mit der Zoom Funktion anpassen zu können. Die Anzahl der angezeigten Datenfelder verringert sich mit jedem Tastendruck, wodurch die verbleibenden Felder dann vergrößert dargestellt werden können.

Navigieren mit dem wahoo ELEMNT

Eine mehrfarbige Kartendarstellung führt nicht immer zu einer Verbesserung der Lesbarkeit der Karte oder der angezeigten Route. Ich war bisher sehr überzeugt von der schwarz-weiß Darstellung auf dem ELEMNT BOLT und daher etwas skeptisch nach der Ankündigung des neuen Farbdisplays. Glücklicherweise zeigt der ELEMNT ROAM keine bunten Straßenkarten an, sondern hebt einzelne Elemente des Kartenmaterials sinnvoll in Kontrastfarben ab. Die Darstellung ist dadurch kontrastreicher und besser ablesbar. Die gewählte Route wird mit aufeinanderfolgenden Richtungspfeilen in schwarz oder im Falle einer Alternativroute in sattem blau angezeigt. Sie ist im Vergleich zu anderen Kartenelementen wie z.B. Straßen oder anderen Orientierungspunkten, die mit dünner Strichstärke gezeichnet sind und fast schon filigran dagegen wirken.

Darüber hinaus scheint die farbliche Hervorhebung von Straßen in Zusammenhang mit der Wegbeschaffenheit zu stehen. Alle Hauptstraßen haben durchgezogene Linien und sind gelb hinterlegt. Wenn kleinere Straßen mit gestrichelten Linien ebenfalls gelb hinterlegt angezeigt werden, sind diese in der Regel asphaltiert, mindestens aber befestigt und gut zu befahren. Wenn Wege farblos, d.h. nur durch gestrichelte Linien dargestellt werden, handelt es sich dabei z.B. um Waldwege oder Schotterstraßen.

Die Navigationskarte wird auf einer der Seiten des ELEMNT ROAM bei Bedarf zusammen mit weiteren Zusatzfeldern dargestellt. Als sinnvolle Informationen stehen zum Beispiel die Entfernung bis zur nächsten Richtungsänderung oder die bereits zurückgelegte und noch verbleibende Strecke auf der ausgewählten Route zur Verfügung. Jeder kann sich die Datenfelder so konfigurieren, die er es bevorzugt. Je mehr Informationen angezeigt werden sollen, um so kleiner ist der Bereich, in dem noch Karte zu sehen ist – logisch. Ich habe mich wie bereits beschrieben für vier zusätzliche Datenfelder entschieden. Das funktioniert auch dann noch ganz gut, wenn zusätzliche Abbiegehinweise eingeblendet werden. Die Abbiegehinweise gibt es übrigens nicht nur in der Kartenansicht sondern werden als Overlay auf jeder Seite angezeigt, die im ELEMNT ROAM eingerichtet ist. Die beiden Tasten an der rechten Seite regeln die Zoomstufe der Karte.

Es besteht beim ELEMNT ROAM nicht die Möglichkeit am Gerät eine komplette Adresse einzugeben und die Navigation zu starten. Stattdessen muss das Fahrtziel über die Smartphone App eingegeben oder dort ausgewählt werden. Es gibt aber die Möglichkeit bestimmte Ziele einzuspeichern, die dann auf dem Gerät als Zielort ausgewählt werden können.

Die Navigation mit dem ELEMNT erfolgt immer entlang einer festgelegten Route. Diese muss vorher auf das Gerät hochgeladen bzw. damit synchronisiert werden. Dabei ist es dem ELEMNT egal, ob die Route nach der Eingabe einer Zieladresse von der App berechnet oder die Strecke während einer Radtour mit dem ELEMNT getrackt wurde. Wenn man sein wahoo Benutzerprofil mit den Profilen anderer Online Plattformen wie z.B. Strava oder Komoot verbindet, werden auch die Strecken dieser Portale zum ELEMNT synchronisiert.

Man kann also seine Routen über Komoot planen und unterwegs über die Komoot App beliebig abändern. Nach dem Speichern und übertragen der Route kann man dann sofort losfahren. Auf diese Art und Weise kann man auch unterwegs mal schnell eine Strecke anpassen. Früher habe ich dafür immer einen Laptop benötigt. Wenn man von einer Route abweicht, weil einem eine andere Strecke unterwegs sinnvoller erscheint oder man unachtsam war und sich verfahren hat, berechnet der ELEMNT ROAM automatisch eine Ausweichroute bis zum nächsten Kontaktpunkt mit der ursprünglichen Streckenführung. wahoo hat damit einen großen Nachteil der anderen ELEMNT Modelle beseitigt, die zwar auffällig sigalisieren, dass man vom Weg abkommt. Die Möglichkeit, sich wieder zur Route navigieren zu lassen besteht z.B. beim ELEMNT BOLT leider nicht.

Anbringen einer Sicherungsschlaufe

Ansonsten befindet sich an der Unterseite des ROAM noch eine Aussparung, in die sich eine optional erhältliche Abdeckung für eine Sicherungsschlaufe hineinschrauben läßt. Ich finde es schade, dass diese Schlaufe nicht mit zum Lieferumfang gehört, da sie im Grunde nur aus einem kurzen schwarzen Band, einem Kunststoff-Formteil und einer kleinen Schraube besteht. Notwendig ist die Schlaufe meiner Erfahrung nach auf jeden Fall, wenn man nicht die Aerohalterung verwendet. Bei den meisten anderen Halterungen mit Kunststoff Adapter leiert die Verbindung mit der Zeit etwas aus, so dass sie sich leicht lösen lässt. Auf diese Weise habe ich auf einer Tour leider bereits einen ELENT BOLT Bolt verloren, als ich unachtsam während der Fahrt (vermutlich) mit dem Knie dagegen gekommen bin. Dadurch hatte sich das Gerät aus der Halterung gedreht und ist vom Vorbau gefallen. Die Sicherungsschlaufe hätte in diesem Fall geholfen. Wer die 15 EUR dafür nicht ausgeben möchte und Zugriff auf einen 3D Drucker hat, kann das Kunststoffteil schnell selbst produzieren – verschiedene Vorlagen dafür findet man im Netz. Etwas Kordel und eine Schraube hat man ja evtl. sogar zu Hause.

Daten & Fakten:

  • Größe [H/B/T]: 8,9 cm x 5,5 cm x 17,8 cm
  • Displaydiagonale: 6,86 cm (2,7″)
  • Bildschirmauflösung: 240 x 400 px.
  • Gewicht: 94 g
  • Batterielaufzeit: 17 Stunden
  • Barometrischer Höhenmesser
  • Verbindung zu Sensoren über Bluetooth LE und ANT+
  • Unterstützung für Indoor Bike Trainer (ANT+ FE-C)
  • Integriertes WLAN
  • Integriertes GPS
  • Umgebungslichtsensor
  • Wasserundurchlässigkeit: IPX7 – wasserfest bis zu 1,52cm
  • Gorilla Glasabdeckung
  • Aktueller Preis: 349,00 EUR (Amazon)
  • Lieferumfang: wahoo ELEMNT ROAM, Lenkerhalterung, Vorbauhalterung, Kurzanleitung

Die wichtigsten Funktionen:

  • Android und IOS APP gesteuerte Einrichtung
  • Anruf-, Text- und E-Mail Benachrichtigungen auf dem Display
  • Live Tracking Option
  • Routenerstellung auf Abruf, Krümelpfade, Gespeicherte Orte
  • Umleitung auf Abruf, automatische Alternativrouten-Berechnung
  • Drahtlose Routen-Downloads und Workout-Uploads
  • Synchronisierung mit Drittanbietern wie Strava oder Komoot
  • Konfigurierbare  “QuickLook” LED-Anzeigen
  • Gerätenavigation mit Routenführung
  • Mehrstufiger Ansichts-Zoom
  • Individuell konfigurierbare Ansichten
  • Vorinstallierte globale Straßenkarten
  • Strava Live Segmente
  • Geplante Trainigseinheiten
  • Zurück zum Start-Funktion
  • KICKR Smart Trainer Kontrolle
  • ANT+ Radar Integration

Aufladen des Akkus

Ein Wort zur Akkuleistung – der Akku ist extrem gut. Laut Herstellerangabe soll er 17 Stunden lang halten, damit sollte er fast jede Tour vom Anfang bis zum Ende durchhalten. Auf der zum Fahrer hinzeigenden Gehäuseseite befindet sich die Micro USB Ladebuchse. Man kann ihn dadurch unterwegs mit dem mitgelieferten USB Anschlusskabel über eine Powerbank oder z.B. auch über die USB Ladebuchse des LUXOS U Scheinwerfers von Busch & Müller mit Strom versorgen. Den Scheinwerfer hatte ich bis vor Kurzem am Trekkingrad im Einsatz und das Aufladen während der Fahrt hat damit immer super funktioniert.

Die Möglichkeit das Gerät unterwegs wieder aufzuladen war auch beim ELEMNT BOLT bereits ein großer Vorteil gegenüber dem ursprünglichen ELEMNT Model. Denn dieses hatte die Ladebuchse auf der Gehäuseunterseite. Bei einer Montage auf dem Vorbau, war die Ladebuchse immer verdeckt. Da ich manchmal den ganzen Tag unterwegs bin, finde ich es besonders schön, dass diese Option beim ELEMNT ROAM weiterhin möglich ist.

Verwaltung mit der ELEMNT companion App

Die ELEMNT App kann alle wahoo Radcomputer verwalten. Wenn man bereits ein Modell besitzt und einen weiteren ELEMENT hinzufügt, stehen alle Geräte, die mit der App verbunden sind, in der Geräteauswahl zur Verfügung. Je nachdem welches ELEMNT Modell man verwalten möchte, sehen die Konfigurationsseiten geringfügig anders aus. Bei dem ELEMNT ROAM sind die folgende Ansichten auswählbar. Die Fotos zeigen die einzelnen Ansichten in der IOS App mit aktiviertem Darkmode – daher der schwarze Hintergrund. Im Normalmodus sind die Hintergründe weiß.

Workout

Über den Bereich Workout kann man eine Route oder ein geplantes Training auswählen. Durch das auswählen einer Route startet wird diese direkt zum ELEMNT ROAM synchronisiert, so dass man die Navigation direkt starten kann. Zur Auswahl einer Route läßt sich ein Zielort suchen, eine Route per gpx Datei importieren oder einfach aus bereits importieren Routen oder dem Verlauf auswählen. Wenn man sein Profil z.B. mit Komoot verbindet, werden alle geplanten Routen sofort zum  ELEMNT ROAM übertragen. Es ist also nicht erforderlich, zur Übertragung von Routen ein USB Datenkabel anzuschliessen. Wenn man die Komoot App auf dem Smartphone hat, kann man also unterwegs einfach eine neue Route erstellen, diese zum Gerät übertragen und losfahren. Außerdem navigiert der ELEMNT ROAM selbst zum Startpunkt einer Route wenn man das möchte.

Verlauf

Wie der Name schon sagt, sind unter dem Menüpunkt “Verlauf” all gefahrenen Strecken gespeichert. Zu jeder Strecke können neben einer Kartenansicht mit dem gefahrenen Track, zahlreiche Details zur Fahrt angezeigt werden. Die folgenden Informationen sind für jede gespeicherte Fahrt verfügbar:

  • Kartenansicht
  • Datum / Uhrzeit
  • Aktivitätstyp z.B. Radfahren, Mountainbiken, etc.
  • Distanz
  • Höhengewinn
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit
  • Bewegungszeit / Gesamtzeit / pausierte Zeit
  • Höchstgeschwindigkeit / Geschwindigkeitsprofil
  • Durchschnittliche Trittfrequenz
  • Maximale Trittfrequenz / Trittfrequenzprofil
  • Minimale / maximale Steigung
  • Aufstieg / Abstieg
  • VAM
  • Höhenprofil
  • Temperaturwerte
  • gefahrene Strava Segmente mit gefahrener Zeit

Wenn man zusätzliche Sensoren mit dem ELEMNT ROAM gekoppelt hat, werden pro Sensor zusätzlich die jeweils aufgezeichneten Daten angezeigt. In dem Bereich Verlauf sind auch verschiedene Auswertungen zu finden, die grafisch aufbereitet die Ergebnisse der Woche in Bezug auf Kalorienverbrauch, Trainingszeiten, Anzahl und Gesamt-Kilometer von Ausfahrten sowie die Gesamtentfernung aller gefahrenen Kilometer.

Profil

Der Bereich Profil beinhaltet sämtliche Einstellung zum Fahrerprofil, d.h. allgemeine Daten wie Name, Geschlecht, Körpergröße und -gewicht und Alter. Darüber hinaus lassen sich Leistungszonen und Herzfrequenzbereiche definieren.

Einstellungen

Über den Bereich “Einstellungen” der App lassen sich die Funktionalitäten des ELEMNT nach Wunsch anpassen. Eine der wichtigsten Konfigurationen ist wohl die Verwaltung der zur Verfügung stehenden Seiten auf dem ELEMNT. Out of the Box gibt es bereits ein paar voreingestellte Seiten mit Trainingsdaten, Höhenmetern, Rundendetails und der Kartenansicht. Wenn man sein wahoo Benutzerprofil mit Strava verbindet, kommt automatisch noch eine weitere Seite mit Daten zu Strava-Segmenten in der Nähe dazu. Darüber hinaus kann man neue eigene Seiten einrichten und festlegen, welche  verschiedenen Informationen darauf angezeigt werden. Jede Seite kann bis zu 11 Datenfelder enthalten. Diese können aus insgesamt 173 Datenfeldern ausgewählt werden. Theoretisch wären bis zu 30 Seiten möglich, allerdings wird wohl niemand so viele  Seiten benötigen bzw. könnte den Überblick darüber behalten.

Neben der Verwaltung der Seiten lassen sich kompatible Sensoren einrichten und definieren, ob die farbigen LED Leisten links neben dem Display Auskunft über die Durchschnittsgeschwindigkeit, die aktuelle Leistungszone oder den Herzfrequenzbereich gibt. Der ELEMNT kann mit lauten Tonsignalen z.B. auf Änderungen der Fahrtroute hinweisen. Die Art und Häufigkeit der Benachrichtigungen kann ebenfalls eingestellt werden.

Befestigung des wahoo ELEMNT am Rad

Der ELEMNT BOLT kommt mit 2 verschiedenen Halterungen. Eine integrierte Aero-Halterung zur Befestigung am Lenker und eine Adapterplatte, die man mit Kabelbindern z.B. am Vorbau anbringen kann. Das ist recht einfach gelöst, aber auch zweckmäßig und hält ganz gut. Die integrierte Halterung wurde der Gehäuseform angepasst, dadurch soll sie messbare aerodynamische Vorteile besitzen. Mag sein – ist für mich völlig unwichtig.

Wenn man so wie ich mehr als zwei Fahrräder besitzt muss man ab dem dritten Rad zusätzliche Adapterplatten kaufen. Der erste Gedanke als Garmin-Umsteiger, dass die alten Halterungen auch passen würden, ist leider falsch – hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Es gibt aber auch einige gute Halterungen von Drittanbietern. Die Halterungen der Firma K-Edge sind aus hochwertig zum Teil aus Metall gearbeitet und eine gute Alternative zu den Orginalen Halterungen. Leider sind sie nicht gerade ein Schnäppchen, dafür gibt es auch Speziallösungen z.B. die Halterung als Ersatz für die Ahead Kappe.

Verwendung von Sensoren

Wer seine Ausfahrten um weitere Informationen  wie z.B. Trittfrequenz, Puls oder Leistung anreichern möchte, benötigt Sensoren, die sich mit dem ELEMNT koppeln lassen. Eine handvoll Sensoren bietet wahoo selbst an, laut eigener Beschreibung wurde bei der Produktentwicklung besonders darauf geachtet, mit allen gängigen Standards wie Bluetooth Smart und ANT+ kompatibel zu sein. Ich verwende die Trittfrequenz, Geschwindigkeits- und Pulssensoren von Garmin zusammen mit dem ELEMNT, da ich sie bereits früher zusammen mit dem Garmin Edge im Einsatz hatte. Alle Sensoren werden bei Fahrtantritt zuverlässig gefunden und funktionieren einwandfrei. Wenn man Sensoren an unterschiedlichen Fahrrädern montiert hat, müssen einfach alle mit dem ELEMNT verbunden werden und das Gerät erkennt automatisch welche der Sensoren gerade “mitfahren”.

Neben den Sensoren am Rad verwende ich auch noch einen alten Pulsgurt von Garmin. Auch dieser funktioniert weiterhin hervorragend zusammen mit dem ELEMNT ROAM.
Zu der Verwendung weiterer Sensoren kann ich leider nicht viel sagen, da ich im Moment keine anderen benutze.

Im Vergleich mit dem ELEMNT BOLT

Der ELEMNT ROAM ist etwas größer als der kompaktere ELEMNT BOLT. Durch das Gehäusedesign und die matte, fast vollflächige Gorilla Glas Oberfläche ist der Gesamteindruck des ELEMNT ROAM deutlich hochwertiger.

Durch das kleinere Display des ELEMNT Bolt sind die angezeigten informationen logischerweise auch kleiner bzw. sind es weniger Informationen, da gleichzeitig nicht so viele Datenfelder sichtbar sind, wie auf dem ELEMNT ROAM. Den Umstand der kleineren Darstellung sollte man bei seiner Entscheidung für den “richtigen” Radcomputer mit einbeziehen, denn je nachdem in welchem Terrain man sich mit überwiegend bewegt, kann das unter Umständen ein echter Nachteil sein. Wenn man z.B. hauptsächlich mit dem Rennrad auf gut ausgebauten Straßen fährt, bietet der ELEMNT BOLT als kompaktes Gerät im Grunde alles was man braucht. Wenn man lieber mit dem Mountainbike durch die Wälder bzw. auf Singletrails unterwegs ist, erkennt man schnell die Größenvorteile des ELEMNT ROAM, weil man ihn einfach besser ablesen kann, auch wenn der raue Untergrund, auf dem man fährt, sich 1.1 auf den Lenker überträgt. Wenn man wie ich inzwischen oder schon immer eine Brille braucht um scharf sehen zu können, gilt ohnehin die Devise: Je größer desto besser!

Neben dem Größenunterschied liegen die hauptsächlichen Vorteile des ELEMNT ROAM gegenüber dem ELEMNT BOLT in der verbesserten Navigation sowie in der Anzahl und Sichtbarkeit der LED Anzeigen. Durch die selektive Färbung des Kartenmaterials ist die Karte detailreicher und verschiedene Wegpunkte und Orientierungshilfen besser zu erkennen. Durch das Feature, automatisch Alternativrouten zu einem Zielpunkt bzw. zu der ursprünglich gewählten Route berechnen zu können verbessern die Funktion der Navigation enorm. Wenn man unachtsam war und von der Route abgekommen ist, bleibt einem beim ELEMNT BOLT nur die Option, durch heraus zoomen der Karte, die Route wiederzufinden und selbständig zurück zu finden oder über die wahoo Companion App auf dem Smartphone eine neue Route berechnen und an das Gerät übertragen zu lassen. Der ELEMNT ROAM erspart einem hin diesen Fällen Zeit, in dem er fortlaufend die jeweils beste Route von der aktuellen Position anzeigt. Natürlich kommt es nicht dauernd vor, das man unachtsam ist, so dass man auf diese Funktion evtl. auch verzichten könnte, aber es kommt leider mal wieder vor, dass Straßen, die im Kartenmaterial angezeigt werden, im realen Leben nicht oder nicht mehr existieren. Mit dem ELENT ROAM kann man in solchen Situationen flüssig weiterfahren anstatt anzuhalten und die ausgewählte Route zu korrigieren.

Aus meiner Sicht war die LED Leiste über dem Display des ELEMNT BOLT nur bei schlechten Lichtverhältnissen zu erkennen. Bei sonnigem Wetter war es nicht mehr wahrzunehmen ob einer der LEDs geleuchtet hat oder nicht. Nicht nur das der ELEMNT ROAM über eine zusätzliche Leiste verfügt, beide Leisten sind unabhängig von den Lichtverhältnissen gut erkennbar. Wer auf die LEDs grundsätzlich auch verzichten kann, für den ist es egal, wer sie aber, so wie ich, als sinnvolle Möglichkeit sieht, bestimmte Hinweise deutlich zu visualisieren, der sollte sich lieber für den ELEMNT ROAM entscheiden.

Ansonsten sind beide Radcomputer durchaus vergleichbar. Der Lieferumfang neben dem Gerät ist identisch, d.h. es werden jeweils 2 passende Halterungen und ein Ladekabel mitgeliefert. Die Bedienung funktioniert identisch und das Nutzererlebnis ist bis auf die oben beschriebenen Unterschiede gleich gut.

Mein Fazit

Der wahoo ELEMNT ROAM ist für mich weiterhin eine echte Alternative zu den Produkte von Garmin. Bereits der ELEMNT BOLT hat meine Anforderungen an einen Radcomputer fast alle erfüllt. Der ELEMNT ROAM hat vor allem durch das kontraststarke, große Display und die Option der automatischen Berechnung von Ausweichrouten nun nochmal eine Schippe drauf gelegt. Ich bin nach wie vor überzeugt von dem durchdachten Bedienkonzept mit der Verwaltung über die wahoo companion App. Ein weiterer Pluspunkt sind die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Gerätes. Sowohl der Wechsel der einzelnen Ansichten auf Tastendruck als auch die Aktualisierung der Kartendarstellung durch die empfangenen GPS Daten erfolgt immer schnell und ohne störenden Zeitverzug.

Weitere Informationen:

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Dahon Speed D3 20″ – kurzes Update https://abstrampeln.de/2019/08/dahon-speed-d3-20-kurzes-update/ https://abstrampeln.de/2019/08/dahon-speed-d3-20-kurzes-update/#respond Mon, 26 Aug 2019 13:20:42 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8633 Der Beitrag Dahon Speed D3 20″ – kurzes Update erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Leider konnte ich noch nicht so viel Zeit in die Überarbeitung meines Dahon Speed D3 20″ Faltrades stecken, wie ich es eigentlich geplant hatte, aber ein paar Dinge sind trotzdem bereits passiert.

Als erstes war es mir wichtig, das Rad wieder fahrbereit zu machen. Bevor ich viel Zeit und auch Geld in das Projekt stecke, wollte ich sicher sein, dass es sich am Ende auch lohnt und ein nutzbares Faltrad dabei herauskommt. Natürlich sollte  das Radfahren damit auch Spaß machen und – ganz wichtig – das Rad sollte ein sicheres Fahrgefühl vermitteln. Trotz aller Möglichkeiten, das Rad in der Mitte zu einem kleinen Paket zusammenfalten zu können, sollte es im ausgeklappten Zustand auch stabil und alltagstauglich sein.

Die notwendigsten Reparaturen betrafen die Reifen und Züge, denn mit den vorhandenen Teilen ging da nicht mehr viel. Die Mäntel waren teilweise schon “zerfallen” oder vom Material her so ermüdet, das die Schläuche herausgeguckt haben. Die Züge bewegten sich zwar noch, allerdings nur in eine Richtung. Wenn man am Bremshebel gezogen hat, saß die Bremse fest und man muss die beiden Bremsbügel der Felgenbremse von Hand wieder auseinander ziehen um weiterfahren zu können. Ähnlich verhielt es sich mit dem Schaltzug – Schalten war noch genau einmal möglich.

Die Auswahl an 20″ Reifen ist nicht besonders groß, wenn man von BMX Reifen absieht. Jeder Reifenhersteller hat aber mindestens 1 Modell im Programm – ich habe mich für Continental RIDE Tour Extra Reifen in der Größe 47-406 | 20 x 1.75 mit Reflexstreifen entschieden. Sie sollen gute Laufeigenschaften haben und besitzen durch den ExtraPuncture Belt einen vielversprechenden Pannenschutz. Erfreulich war darüber hinaus auch der Preis. Knapp 18 EUR kostet ein Satz aus 2 Drahtreifen, damit sind es die günstigsten, die ich jemals gekauft habe. Vorder- und Hinterrad bekamen zusätzlich neue Schläuche, womit wir bisher bei Reparaturkosten von unter 10 EUR pro Rad liegen.

Die Vorderradbremse machte insgesamt keinen guten Eindruck mehr, daher habe ich neben dem Bremszug auch direkt die Bremse mit ausgetauscht. Zum Einsatz ist eine Shimano Deore V Brake gekommen, Schaltzug und Zug-Außenhülle sind Standard Produkte, ich denke so unterschiedlich sind die alle nicht.

Den Schaltzug habe ich schon hier liegen, aber noch nicht montiert, da ich erst eine wichtige Entscheidung treffen möchte: Soll ich den Rahmen im Originalzustand lassen oder nicht? Wie bereits geschrieben wurde das Rad ganz schon rangenommen, daher hat der Rahmen ganz schön viele Kratzer. Durch die dunkelblaue Lackierung fallen die zwar gar nicht so sehr auf, aber schön ist es trotzdem nicht. Wenn ich nämlich erst einmal weiss, wo Kratzer sind, schaue ich dauernd auf die Stellen und ärgere mich darüber.

Ich überlege daher, das Rad nochmal komplett zu demontieren und den Rahmen entweder lackieren oder pulverbeschichten zu lassen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich es selbst machen könnte. Pulverbeschichten würde in dem Fall ausscheiden. Allerdings bekommt man damit meistens ein gutes Ergebnis, daher ist es auf jeden Fall auch eine Option für mich, den Rahmen zum Entlacken und neu beschichten wegzugeben. Darüber hinaus gibt es hier ganz in der Nähe ein Metallveredlungs-Unternehmen mit halbwegs verträglichen Preisen – ich könnte den Rahmen also persönlich hinbringen und meine Wünsche direkt Vor-Ort besprechen.

Selbst grundieren und lackieren wäre die zweite Möglichkeit, die ich als aussichtsreich einschätzen würde. Metall zu lackieren habe ich schon ein paarmal gemacht – hat meistens ganz gut geklappt. Die Materialkosten sind mit Grundierung, evtl. Filler, Basislack und abschliessender Klarlack aber auch nicht unbedingt günstiger als die Pulverbeschichtung. Vielleicht hat ja jemand mehr Erfahrung in Punkte Rahmenlackierung und kann mir entsprechende Farben empfehlen, die sich gut verarbeiten lassen. Für Tipps bzgl. einer neuen Rahmenfarbe, wäre ich ebenfalls dankbar.

Neue Decals hab ich bereits ausgeplottet, die würde ich unter den Klarlack aufbringen wollen.

Das nächste Update wird es geben, wenn ich mich für oder gegen die Lackierung bzw. Beschichtung entschieden habe und die erste größere Veränderung vorweisen kann.

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NEUE HELME, DIE FÜR DICH SPRECHEN, WENN DU ES NICHT KANNST https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/ https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/#respond Thu, 08 Aug 2019 18:00:10 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8585 Der Beitrag NEUE HELME, DIE FÜR DICH SPRECHEN, WENN DU ES NICHT KANNST erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

POC CYCLING 2020 – Weltneuheit in Sachen Sicherheit & Innovation

Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm

Der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor und AVIP-Element für bessere Auffindbarkeit
  • Aramid-Brücken und SPIN-Technologie verbessern den Schutz

Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

  • Perfekter Sitz durch einfache Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • Goggle-Clip
  • Verstellbares Visier

Erhältlich ab Herbst 2019.

VENTRAL AIR SPIN NFC Gravel- und Road-Helm

Auch der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor für bessere Auffindbarkeit und SPIN-Technologie für maximalen Schutz
  • Optimale Belüftung und Temperaturregulierung, auch bei niedriger Geschwindigkeit

Bei Gravel- und Bikepacking-Abenteuern auf entlegenen Wegen oder Rennrad-Ausfahrten auf einsamen Landstraßen kann auch der beste Helm nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Ventral Air SPIN NFC Gravel- und Road-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der*die Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Wie auch beim Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm macht ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Rennrad-Helm Ventral Air SPIN, der für seinen geringen Luftwiderstand, seine ausgezeichnete Belüftung auch bei langsamem Tempo und die optimale Temperaturregulierung durch eine ausgeklügelte Luftzirkulation im Inneren bekannt ist. Die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion ist mit einer optimierten EPS-Schicht für größtmöglichen Schutz bei wenig Gewicht ausgekleidet. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt for nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Farblich passt sich der Ventral Air SPIN NFC perfekt an die neue RESISTANCE ULTRA Bekleidungskollektion an, eigens entwickelt für längere Touren oder Gravel-Trips.

  • Perfekter Sitz durch einfache 360°-Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • “Eye-Garage”: Gummierte Pads in den vorderen Ventilationsöffnungen verhindern ein Herausrutschen der Sonnenbrille, wenn diese auf den Helm gesteckt wird.

AIM CLARITY SONNENBRILLE

Dank des außergewöhnlich großen sphärischen Brillenglases für ein extra weites Sichtfeld und maximalen Schutz der Augen, entgeht einem mit der Aim Clarity-Sonnenbrille kein Detail mehr. Scharfe Sicht in jeder Situation: Die wechselbaren Road-Gläser mit Clarity-Linsentechnologie gemeinsam mit Carl Zeiss Vision Sunlens entwickelt, verfügen je über ein spezifisches Farbspektrum und einen Spiegel, die die Farbdefinition verbessern und auf die Straße und ihre Umgebung optimiert sind.
Durch die Erhöhung des Kontrasts auf der Fahrbahnoberfläche, wird die Sichtbarkeit und damit die Fähigkeit des Fahrers, Unregelmäßigkeiten der Fahrbahn früher zu erkennen und besser auf die Straßenverhältnisse zu reagieren verstärkt.

Damit die Aim Clarity optimal sitzt, bringt sie ein verstellbares Nasenstück und verstellbare Bügel mit – beide mit hydrophilem und damit stark rutschfestem Gummi ausgestattet. Das Gestell ist aus widerstandsfähigem Grilamid gefertigt, um eine lange Haltbarkeit und ein geringes Gewicht zu gewährleisten. Jede der sieben Aim Gestellfarben, ist standardmäßig mit einer spezifischen Linsenfarbe ausgestattet.

  • Ideal kombinierbar mit Ventral Air Helmen
  • Clarity Road Linsen mit violettem Grundton ideal für die Straße
  • Clarity Trail Linsen eignen sich ideal für Off-Road Abenteuer (brauner Grundton)
  • Insgesamt acht separat erhältliche Wechsellinsen für verschiedene Einsatzzwecke

Erhältlich ab Frühjahr 2020.

Weitere Informationen

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Neue On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM von EVOC https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/ https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/#respond Mon, 05 Aug 2019 06:00:43 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8231 Der Beitrag Neue On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM von EVOC erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

Action-taugliche On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM gehen 2020 Bei EVOC auf Abenteuer-Tour

Bike-Packing neu erleben: 2020 präsentiert EVOC einen völlig neuen Ansatz für zusätzlichen, funktionalen Stauraum am Rad. Dafür kooperiert der Weltmarktführer für Rucksäcke mit Rückenprotektor mit dem Verschluss-Spezialisten BOA®.

 

 

 

EVOC PRODUKT HIGHLIGHT VORSCHAU SPRING/SUMMER 2020: Größere Abenteuer mit Mountainbike, Gravel-Bike oder Rennrad erfordern mehr Ausrüstung und gleichzeitig Stauraum am Rad. Je anspruchsvoller das Terrain wird, desto fester müssen Lenker-, Rahmen- und Satteltaschen sitzen, um Fahrspaß, Flow und Sicherheit zu gewährleisten. Mit der neuen Rahmentaschen-Kollektion aus robusten, wasserfesten Materialien, liefert EVOC 2020 eine innovative Lösung, Ausrüstung schnell am Rad zu befestigen und clever zu positionieren. Die Kooperation mit dem Verschluss-Spezialisten BOA® sorgt für kompromisslosen Halt des HANDLEBAR PACKS Boa® und SEAT PACKS Boa® – auch bei absenkbaren und Aero-Sattelstützen.

 

EVOC HANDLEBAR PACK Boa®

 

Egal ob Enduro-Action, Trails oder Rennrad-Ausfahrt: Die neuartige, wasserdichte Lenkertasche mit Boa® Fit System – Drehverschluss lässt sich einfach anbringen und transportiert zusätzliche Ausrüstung für längere Touren, ohne zu verrutschen. Dank des speziell entwickelten Fixierungssystems, lässt die Tasche genug Platz für Kabelzüge und passt problemlos an den Lenker. Durch einrollbare Enden an beiden Seiten, lässt sich das Volumen anpassen und man hat schnell beidseitigen Zugriff auf die Ausrüstung. Das wasserfeste und schmutzabweisende EVOCHANDLEBAR PACK Boa® ist in den Farben Carbon Grey oder Loam in Größe M oder L erhältlich.

 

EVOC SEAT PACK Boa®

 

Die wasserfeste Satteltasche aus abriebfestem Material mit Boa®-Drehverschluss lässt sich einfach am Rad anbringen. Sie bleibt dank revolutionärem Fixierungssystem fest an ihrem Platz und lässt sich problemlos an normale, absenkbare und Aero-Sattelstützen montieren. Die Taschenöffnung des Hauptfaches ist einrollbar und das Volumen dadurch variabel – ein flexibler Verschluss passt sich dem an. Je nachdem, ob S, M oder L-Variante, transportiert die EVOC SEAT PACK Boa® in Loam oder Carbon Greyvon Werkzeug und Proviant über Ersatzjersey, bis hin zu Regenjacke und Sneakern zusätzliche Ausrüstung auf längeren Touren.

 

EVOC TOP TUBE PACK

Irgendwo im Nirgendwo auf Tour und dem Radcomputer geht der Saft aus? In der praktischen Tasche für das Oberrohr aus stark abriebfestem und wasserabweisenden Material fährt die Power Bank immer mit und lädt die Navigationshilfe dank Kabelöffnung auch während der Fahrt. Mit variabel platzierbaren Klettverschlüssen wird sie einfach und fest angebracht, dank gummierten Schutz-Streifen ohne dabei den Rahmen zu verkratzen. Erhältlich in Carbon Grey oder Loam.

 

EVOC MULTI FRAME PACK

Die praktische Rahmentasche in Carbon Grey oder Loam bietet in zwei Größen zusätzlichen Stauraum auf dem nächsten Mikroabenteuer. Mit variabel positionierbaren Klettverschlüssen kann man sie einfach und fest an verschiedensten Rahmenformen anbringen. Gummierte Rahmenschutz-Streifen schützen vor Kratzern, während stark abriebfestes und wasserabweisendes Material Werkzeug und Ersatzschlauch geschützt transportiert.

Alle EVOC On-Bike-Packs sind ab Herbst 2019 im Handel erhältlich.

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Dahon Speed D3 20" Faltrad https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/ https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/#comments Tue, 16 Jul 2019 16:12:42 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8219 Der Beitrag Dahon Speed D3 20" Faltrad erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Ich habe ein Faltrad von einer lieben Nachbarin geschenkt bekommen. Genauer gesagt ist es ein Speed D3 in 20″ von dem Amerikanischen Hersteller Dahon. Es wurde zwar nicht oft bewegt, aber bei jeder Bewegung ganz schön rangenommen. An manchen Stellen braucht es daher jetzt viel Liebe und neue Komponenten, denn die sind wegen des hohen Alters bereits ziemlich verschlissen.

Persönlich würde ich mir zwar ein anderes Faltrad aussuchen, aber wenn es nun schon selbst den Weg zu mir gefunden hat, werde ich es wieder hübsch machen. Mein neues Projekt heißt daher “Dahon Speed 3  Remodelling” – immer wenn etwas Zeit übrig oder das Wetter zu schlecht zum Fahrradfahren ist, werde ich mich um die Überarbeitung des alten Drahtesels kümmern. Über einzelne Teilerfolge werde ich hier berichten, man darf also gespannt sein, was am Ende dabei herauskommen wird.

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FeinesFahrradFestival – Zeche Carl in Essen https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/ https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/#respond Sun, 14 Jul 2019 20:08:56 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8210 Der Beitrag FeinesFahrradFestival – Zeche Carl in Essen erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Das FeineFahrradFestival in der Zeche Carl in Essen ging an diesem Wochenende in die zweite Runde. Leider konnte ich es im letzten Jahr nicht besuchen, das habe ich am heutigen Sonntag nachholen können und möchte kurz meine Eindrücke von der Veranstaltung schildern.

Die Veranstaltung wird von VeloCityRuhr organisiert, einer unabhängigen Initiative mit der Vision, das Fahrrad als primäres Verkehrsmittel immer mehr in den Verkehrsalltag zu etablieren. Das FeineFahrradFestival ist ein Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen, die dort zusammenkommen um sich unter Anderem zu dem Thema Fahrradfahren auszutauschen. Darüber hinaus konnte man kleinere Manufakturen aus dem Ruhrgebiet kennenlernen und sich beispielsweise über deren ausgestellte Sonderanfertigungen informieren.

Wie auch auf den letzten Fahrradmessen, die ich besucht habe, drehte sich auf dem Feinen Fahrrad Festival vieles um das Thema Lastenrad und um individuelle gefertigte Fahrräder, die spezielle Anforderungen z.B denen von körperlich behinderten Radfahrern erfüllen. Einige der Räder konnten direkt vor Ort ausprobiert werden, was auch von manchen Besuchern wahrgenommen wurde. Teilweise hatten diese auch die zu transportierenden “Lasten” in Form der eigenen Kinder gleich mitgebracht und konnten sich auf einer kleinen Testrunde davon überzeugen, das Lastenräder eine echte Alternative zu herkömmlichen Kinderanhängern sind.

Neben Fahrrädern von regionalen Fahrrad Händlern gab es auch noch allerhand andere spannende Dinge zu bestaunen. Von individuellen Taschen und Klamotten aus Fahrradschläuchen und LKW Planen bis hin zu liebevoll detailliert “gekritzelten” Zeichnungen konnten zahlreiche DIY-Produkte direkt von den Künstlern gekauft werden. Auf diese Weise erhielt man nicht nur ein schönes Einzelstück, sondern gleichzeitig auch noch die Geschichte, wo und von wem man es gekauft hat, mit dazu. Eine heutzutage viel zu oft durchgeführte Online Bestellung kann diesen Mehrwert nicht bieten.

Natürlich ist das FeineFahrradFestival nicht nur dazu gedacht, einzelne Firmen bekannter zu machen oder viele Produkte zu verkaufen. Vielmehr geht es auch darum, weitere Unterstützer der Initiativen und Verbände wie VeloCityRuhr, der Verbraucherzentrale oder dem ADFC zu finden. Darüber hinaus geht es darum, auf die für Viele noch unbekannte und vielfach auch unterschätze Fahrradszene aufmerksam zu machen. Einen sehr guten Überblick darüber bietet z.B. die FeineFahrradFiebel, die auf dem Begrüßungsstand von VeloCityRuhr verkauft wurde.

Eine Sache, die meistens ganz gut angenommen wird, ist das codieren von Fahrrädern durch gravieren von Fahrradinhaber und Adresse in Form eines rückverfolgbaren, alphanumerischen Codes. Die Codierung zusammen mit einem aufgebrachten Schutzaufkleber ist relativ auffällig und wirkt Fahrraddiebstählen dadurch effektiv entgegen. Auf dem FeinenFahrradFestival konnte jeder, der das wollte, sein Rad auf diese Art und Weise kostenlos kennzeichnen lassen.

Ein besonderer Service stand für alle Räder zur Verfügung, die kleinere Reparaturen oder Wartungsarbeiten benötigen. Schleifende Bremsen oder einzustellende Kettenschaltungen konnten in der offenen Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt des Leibniz Gymnasiums direkt bearbeitet werden. Sehr toll und ein cooles Schul-Projekt, wie ich finde!

20 Verkaufsflächen standen für den FeinenFahrradFlohmarkt zur Verfügung, auf dem gebrauchte Produkte mit Fahrradbezug den Privatbesitzer wechseln konnten. Wer gemeinsam mit Anderen aktiv werden wollte, konnte an der FeinenFahrradFahrt mit einer Länge von 31,5 km mit anschließender Finisher Tombola teilnehmen.

Natürlich gab es auch etwas zu Essen und Trinken vom Kuchenbuffet oder vom Grill. Dadurch eignete sich das FeineFahrradFestival perfekt als Zwischenstation oder Ziel einer Sonntags-Radtour.

Fazit: Eine tolles Event mit viel Potential.

 

Weitere Informationen:

 

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