abstrampeln.de https://abstrampeln.de UMWEGE ERHÖHEN DIE ORTSKENNTNIS Sat, 19 Oct 2019 21:57:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Mehr Power an der AURA Leuchtenfront mit 35, 45 und 80 Lux https://abstrampeln.de/2019/10/mehr-power-an-der-aura-leuchtenfront-mit-35-45-und-80-lux/ https://abstrampeln.de/2019/10/mehr-power-an-der-aura-leuchtenfront-mit-35-45-und-80-lux/#respond Sat, 19 Oct 2019 21:57:29 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8889 Der Beitrag Mehr Power an der AURA Leuchtenfront mit 35, 45 und 80 Lux erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

Es gibt Zuwachs im Frontleuchten-Sortiment von SIGMA SPORT und das gleich dreifach! Die neuen, wiederaufladbaren Scheinwerfer AURA 35 USB, AURA 45 USB und AURA 80 USB komplettieren das Leuchspektrum der AURA-Serie und bieten somit für jede Anforderung und Preisklasse die passende Fahrradbeleuchtung mit StVZO-Zulassung.

Die kompakte AURA 35 USB ist mit einer soliden Leuchtweite von rund 45 Metern bestens für den Straßenverkehr ausgestattet. Sie verfügt über zwei Leuchtmodi: Standard und Eco. Im Standardmodus leuchtet sie mit vollen 35 Lux und einer durchschnittlichen Leuchtdauer von ca. 5 Stunden. Im Eco-Modus wird die Lux-Zahl auf 15 herabgestuft und die Leuchtdauer auf 12 Stunden erhöht. Seitliche Leuchtelemente erhöhen die Sicherheit. Die kleine AURA 35 USB ist mit ihrem günstigen Preis ideal im urbanen Umfeld angesiedelt und damit hervorragend geeignet für Schüler und Studenten.

Satte 45 Lux und ein harmonisches Lichtbild, das alle vier Zonen bis zu einer Entfernung von etwa 55 Metern ausleuchet, zeichnen die AURA 45 USB aus. Sicherheitsbewusste Radler freuen sich über den integrierten Helligkeitssensor, der die Beleuchtungsstärke automatisch an das Umgebungslicht anpasst. So wird eine möglichst lange Leuchtdauer gewährleistet. Dazu tragen auch die zwei Leuchtmodi bei. Strahlt die AURA 45 mit voller Leuchtkraft, beträgt die Akkulaufzeit 6,5 Stunden. Die Akkukapazität wird im Eco-Modus mehr als verdreifacht und beträgt dann 21 Stunden mit einer Leuchtstärke von 15 Lux. Die perfekte Begleitung für regelmäßige Touren bei Dämmerung und Dunkelheit.

Die AURA 80 USB strahlt mit 80 Lux gut 90 Meter weit und ist damit auch fernab von befestigten Straßen ein sicherer Wegbegleiter. Dank präziser Indikatoren auf der Oberseite hat der Fahrer stets genau den verbleibenden Akkustand und den eingestellten Leuchtmodus im Blick. Vier Leuchmodi (80, 60, 40 und 20 Lux) gestalten den Einsatz der AURA 80 USB sehr flexibel. Darüber hinaus besitzt sie einen Light Guide entlang beider Seiten, sodass Radfahrer für andere Verkehrsteilnehmer besser sichtbar sind. Das Topmodell der AURA Serie ist eine erstklassige Begleitung für Vielfahrer und ambitionierte Fahrer.

Eine weitere Neuheit im Bereich Beleuchtung ist das überarbeitete Verpackungskonzept mit FSC-zertifizierter Kartonage. Auf Plastik wird komplett verzichtet; stattdessen bietet die offene Gestaltung der Faltschachtel in Kombination mit dem modernen Design eine optimierte Warenpräsentation am Point-of-Sale.

 

Alle Fahrradleuchten von SIGMA SPORT sind standardmäßig nach IPX4 spritzwassergeschützt. Die praktische Silikonhalterung ist fest mit den AURA-Leuchten verbunden und garantiert eine schnelle sowie passgenaue Befestigung an jedem Fahrradlenker. Die werkzeugfreie Montage ermöglicht es, das Licht im Anschluss an die Fahrt wieder abzunehmen und sicher zu verstauen oder aufzuladen.

 

Die AURA 35 USB, AURA 45 USB und AURA 80 USB sind seit September 2019 einzeln oder im Komplett-Set mit der USB-Rückleuchte NUGGET II erhältlich. Die AURA 80 wird es zudem in einem weiteren Set mit der neuen Rückleuchte BLAZE geben. Das Micro-USB Ladekabel ist jeweils im Lieferumfang enthalten.

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wahoo ELEMNT ROAM – mein Testbericht https://abstrampeln.de/2019/09/wahoo-elemnt-roam/ https://abstrampeln.de/2019/09/wahoo-elemnt-roam/#comments Sun, 29 Sep 2019 08:14:21 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8676 Der Beitrag wahoo ELEMNT ROAM – mein Testbericht erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Seit etwas über einem Jahr bin ich überzeugter wahoo ELEMNT BOLT Nutzer. Es gibt aus meiner Sicht nur wenig Punkte, die ich daran verbessern würde. Eine entscheidende Verbesserungen wäre für mich das automatische Rückführen zur ursprünglichen Route bzw. das automatische Berechnen von Alternativrouten zum Zielort, wenn man sich einmal verfahren hat. Genau dieses Feature bietet das aktuelle Topmodell von wahoo – der ELEMNT ROAM, der seit Mai diesen Jahres erhältlich ist. Für mich war dieser Mehrwert Grund genug, ihn zu kaufen und den BOLT damit zu ersetzen. Das war vor knapp vier Wochen, seitdem war er hier ziemlich oft im Einsatz, so dass ich mir bereits einen guten Eindruck davon verschaffen konnte. Im Folgenden fasse ich meine bisherigen Erfahrungen damit zusammen.

Als ich im September 2018 von Garmin zu wahoo gewechselt habe, hieß das damals für mich, zwischen dem ersten ELEMNT Modell und dem ELEMNT BOLT zu entscheiden. Heute würde ich mich wohl zwischen dem ELEMNT ROAM und dem ELEMNT BOLT entscheiden, daher werde ich beide Geräte miteinander vergleichen und hoffe dadurch für den Einen oder Anderen die Entscheidung etwas zu erleichtern.

Vorweg ein Hinweis zur Transparenz:

Das Gerät wurde mir nicht für diesen Test zur Verfügung gestellt. Weiterhin entstand dieser Bericht nicht auf Wunsch oder unter Einflussnahme des Herstellers oder einer beauftragten Promotionfirma.
Ich habe den wahoo ELEMNT ROAM selbst erworben, weil ich ihn dauerhaft verwenden möchte.

Der wahoo ELEMNT ROAM auf den ersten Blick

Das Gehäuse ist 8,9 cm hoch, inkl. der seitlichen Tasten 5,9 cm breit und ungefähr 1,7 cm dick. Wenn man den Anschluß, also das Stück, das in die Halterung “eingeschraubt” wird dazurechnet, kommt man auf eine Dicke von 2 cm. Das Display hat eine Diagonale von knapp unter 7 cm – das entspricht einer Bildschirmgröße von 2,7″.

Das Gehäuse des ELEMNT ROAM macht insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Es gefällt mir deutlich besser als das Gehäuse des ELEMNT BOLT, dessen Kunststoff minderwertiger aussieht und deswegen bei meinem damaligen Test etwas abgewertet hatte. Wer die äußere Optik des ELEMNT ROAM lange bewahren möchte, sollte aber darüber nachdenken, das Gerät in eine Schutzhülle zu stecken. Leider gibt es immer noch keine eigenen Hüllen von wahoo. Verschiedene Anbieter haben aber preisgünstige Silikonhüllen im Angebot. Ich selbst konnte mich noch nicht für eine Hülle entscheiden, denn die angebotenen Hüllen sind von außen nicht glatt sondern haben eine Riffelung, die dem Gerät wohl eine “Rugged” Optik verleihen sollen. Mir gefällt das nicht so gut, ich werde aber berichten, wenn ich eine für mich geeignete Hülle gefunden habe. Ein Radcomputer ist schließlich ein “Alltagsgegenstand”, das ich nicht dauern wie ein rohes Ei behandeln möchte.

Quick Look LEDs

Immerhin wurde der Platz rund um das Display sinnvoll genutzt, denn links neben und über dem Display befinden sich eine Reihe von mehrfarbigen LEDs, die verschiedene Benachrichtigungsfunktionen übernehmen. 6 LEDs an der linken Seite zeigen je nach Einstellung farblich von gelb bis blau entweder das Verhältnis von aktueller zur Durchschnitts-Geschwindigkeit, -Leistungsbereich oder -Herzfrequenz-Zone an. Fährt man z.B. gerade so schnell wie die bisherige Durchschnittsgeschwindigkeit, leuchtet die mittlere LED in weiß. Je langsamer man wird, um so mehr gelbe LEDs werden darunter angezeigt. Fährt man schneller als der Durchschnitt, leuchten entsprechend viele blaue LEDs oberhalb der weißen LED auf.

Im Navigations-Modus zeigt das LED Band durch ein weißes Lauflicht an, wenn an einem Wegepunkt weiter geradeaus gefahren werden muss. Als Abbiegehinweise dienen die oberen 5 LEDs durch ein weißes Lauflicht in die jeweilige Richtung. Darüber hinaus benachrichtigt die obere Leiste des ROAM in unterschiedlichen Farben z.B. wenn man von der angezeigten Route abweicht (rot), wenn man sich wieder auf der Route befindet (grün), wenn man in die Nähe eines Strava Segments kommt (Orange) oder das gekoppelte Smartphone Nachrichten oder Anrufe erhält (ebenfalls grün). Die verschiedenen Farben der aufleuchtenden LEDs sind jetzt auch bei hellem Sonnenlicht super sichtbar, damit hatte vor allem der ELEMNT BOLT ja bekanntermaßen so seine Probleme.

Tastenbedienung

Am unteres Ende des Displays befinden sich 3 Tasten, mit denen das Gerät hauptsächlich bedient wird. Zum Ein- und Ausschalten gibt es eine Taste auf der linken Gehäuseseite. Auf der rechten Gehäuseseite sind untereinander zwei weitere Tasten angeordnet, mit denen der Zoom-Faktor des Displays verändert werden kann. Außerdem scrollt man mit den Tasten in verschiedenen Menu-Ansichten nach oben oder unten. Alle Tasten sind gummiert und auch mit Handschuhen gut bedienbar. Obwohl beim Drücken einer Taste ein leichtes Klicken zu spüren ist, erhält man dadurch kein deutliches Feedback. Ein Nachteil ist das aber nicht, denn die Ansicht auf dem Display verändert sich nach einem Tastendruck so prompt, dass eine zusätzliche Rückmeldung über die Tasten meiner Meinung nach überflüssig ist. Äußerst praktisch ist übrigens, das sich gegenüber einer Taste keine weitere Taste, also immer festes Gehäuse befindet. Das erleichtert das Drücken der gewünschten Taste, vor allem mit Handschuhen oder kalten Fingern.

Wie bei den Vorgängermodellen setzt wahoo also weiterhin auf eine Tastenbedienung. So wie die anderen wahoo Radcomputer hat auch der ELEMNT ROAM keinen Touch Screen. Bei meinem damaligen Garmin Edge hat mich der Touch Screen immer gestört, denn in Verbindung mit schwitzigen Händen, Handschuhen oder Regen hat er einfach nicht vernünftig funktioniert. Mit den großen Tasten läßt sich der ELEMNT ROAM bei unterschiedlichen Bedingungen immer gut bedienen. Da man die Tasten ja fühlen kann, klappt das auch wenn man nicht hinsieht. Die Zeit, in der man durch das Gerät abgelenkt ist, verkürzt sich dadurch, denn man muß nicht zwingend auf das Display sehen, um eine darauf angezeigte Schaltfläche anzutippen.

Display mit Helligkeitsregelung

Das neue große Display ist eine der Stärken des ELEMNT ROAM.  Es sieht meiner Meinung nach einfach viel besser aus, als bei den meisten anderen Radcomputern. Die dargestellten Werte in den insgesamt 11 Feldern werden sehr scharf und kontrastreich dargestellt und sind dadurch immer deutlich erkennbar. Es ist der erste Radcomputer von wahoo mit einem selektiven Farbdisplay und wie der Name schon sagt, sind einzelne Ansichten jetzt mehrfarbig. Die Farbdarstellung z.B. in der Kartenansicht dient aber nicht dazu, die Karte “bunt” anzuzeigen, sondern hilft dabei, Art und Größe von Straßen schneller erfassen zu können. Die Farbe dient also dazu, sich noch schneller und besser auf der Karte orientieren zu können. Da man ja beim Fahren immer nur kurze Momente auf das Display guckt ist das ein entscheidender Vorteil. Hauptstraßen oder größere Straßen sind z.B. gelb hinterlegt, bestimmte Orientierungspunkte oder unbefestigte Wege aus Schotter oder Ähnlichem werden in hellblau angezeigt. Eine Route ist deutlich durch schwarze Pfeile in Fahrtrichtung gekennzeichnet. Wenn der ELEMNT ROAM eine Ausweichroute berechnen muss wird diese dann zusätzlich in blau angezeigt, bis sie wieder auf die ursprüngliche Route trifft.

Die Helligkeit bzw. Lichtstärke der Hintergrundbeleuchtung ist nicht einstellbar. Über einen Helligkeitssensor wird aber das Umgebungslicht gemessen und davon abhängig das Ein- und Ausschalten sowie die Intensität der Hintergrundbeleuchtung gesteuert. In geschlossenen Räumen kommt mir die Displaydarstellung etwas “blass” vor. Im Freien sieht es dafür trotz unterschiedlicher und wechselnder Lichtverhältnisse um so besser aus. Unabhängig davon, ob man den ELEMNT ROAM beim Indoor Training oder an der frischen Luft verwendet – das Display läßt sich stets einwandfrei ablesen.

Die Firma wahoo hat dem ELEMNT ROAM ein Gorilla Glas mit leicht mattierter Oberfläche spendiert. Dadurch spiegelt sich darin so gut wie nichts wieder und das gesamte Display bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Außerdem ist das Glas extrem hart, was es robuster und widerstandsfähiger gegen Kratzer oder Bruch macht. Bis auf die unteren 3 Tasten nimmt die Glasabdeckung die gesamte restliche Oberfläche des ELEMNT ROAM ein. Sie ist nur noch von einem kleinen Kunststoffrahmen umgeben und etwas vertieft in das Gehäuse eingelassen. Auch die beiden LED Leisten und das große wahoo Logo rechts neben dem Display werden durch die Glasscheibe abgedeckt. Vermutlich ist dies der Grund für die verbesserte Anzeige der aufleuchtenden LEDs. Auf jeden Fall sorgt es für eine sehr gute Optik.

Für meinen Geschmack und bei den Gehäuseabmessungen könnte das Display eigentlich noch ein gutes Stück größer sein. Alternativ hätte man das Gerät bei gleicher Displaygröße auch etwas kompakter bauen können, ohne eine der bestehenden Funktionalitäten dabei zu verschlechtern. Vielleicht musste mehr Technik im Gehäuse untergebracht werden – irgendeinen guten Grund wird es dafür geben.

Fahren mit dem wahoo ELEMNT ROAM

Der ELEMNT ROAM hat meines Erachtens nach die optimale Größe. Ich benötige nicht unbedingt die gleichzeitige Darstellung von 11 verschiedenen Datenfeldern pro Seite, viel wichtiger ist mir das große Display. Wenn ich die ersten 7 Datenfelder mit den Informationen belege, die ich unterwegs auf einen Blick benötige, kann ich mir diese in der zweiten Zoomstufe größer anzeigen lassen, als z.B. bei dem ELEMNT BOLT. In Milimetern ausgedrückt hat das oberste Datenfeld eine Höhe von 21mm bei voller Bildschirbreite von 35mm. Die darunter liegenden 6 Felder haben alle die gleiche Größe mit 17mm x 11mm. Spätestens wenn es im Wald einmal etwas unruhiger zugeht, profitiert man von der vergrößerten Darstellung der Zahlen. In der Kartenansicht lasse ich mir die wichtigsten Daten zweizeilig über der Karte anzeigen ohne das der Kartenausschnitt zu klein wird. Auch wenn in der dritten Zeile noch Navigationshinweise eingeblendet werden, ist der verbleibende Platz noch groß genug damit man die angezeigte Route nicht aus den Augen verliert.

Mit der LED Leiste des ELEMNT BOLT konnte ich mich nie richtig anfreunden. Das lag zu einem großen Teil daran, dass man sie bei Tageslicht meistens kaum erkennen konnte. An die beiden LED Streifen des ELEMNT ROAM habe ich mich aber schnell gewöhnt und möchte sie mittlerweile nicht mehr missen. Diese simplen optischen Benachrichtigungen haben unterwegs einen echten Mehrwert. Sie sind mit einem Blick schneller zu erfassen als jeder angezeigte Zahlenwert. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, kann man nur mit Hilfe der LED Anzeigen und den Tonsignalen als hörbare Abbiege-Hinweise einer Route folgen. Außerdem motiviert ich die Anzeige des Verhältnisses von aktueller zur Durchschnittsgeschwindigkeit dazu, schneller zu fahren.

Wer Spaß daran hat, sich bei STRAVA Segmenten immer neu herauszufordern, verbindet seine wahoo und STRAVA Profile miteinander und bekommt daraufhin eine separate Seite mit einer Auflistung von Segmenten in der Nähe. Nachdem ein Segment automatisch gestartet wurde, erhält man auf der Seite alle Details dazu oder nur die wichtigsten Infos auf eine der anderen Seiten ein- und ausgeblendet.

Verschiedene Zoomstufen der Datenansicht

Der Umfang der zur Verfügung stehenden Datenfelder  ist wirklich bemerkenswert groß. Durch die Möglichkeit, bis zu 11 Datenfelder auf jeder Seite anordnen zu können, kann jeder sich seinen ELEMNT so einrichten, wie er es benötigt. Wie bereits geschrieben gefällt mir vor allem die Möglichkeit, die Ansichten mit der Zoom Funktion anpassen zu können. Die Anzahl der angezeigten Datenfelder verringert sich mit jedem Tastendruck, wodurch die verbleibenden Felder dann vergrößert dargestellt werden können.

Navigieren mit dem wahoo ELEMNT

Eine mehrfarbige Kartendarstellung führt nicht immer zu einer Verbesserung der Lesbarkeit der Karte oder der angezeigten Route. Ich war bisher sehr überzeugt von der schwarz-weiß Darstellung auf dem ELEMNT BOLT und daher etwas skeptisch nach der Ankündigung des neuen Farbdisplays. Glücklicherweise zeigt der ELEMNT ROAM keine bunten Straßenkarten an, sondern hebt einzelne Elemente des Kartenmaterials sinnvoll in Kontrastfarben ab. Die Darstellung ist dadurch kontrastreicher und besser ablesbar. Die gewählte Route wird mit aufeinanderfolgenden Richtungspfeilen in schwarz oder im Falle einer Alternativroute in sattem blau angezeigt. Sie ist im Vergleich zu anderen Kartenelementen wie z.B. Straßen oder anderen Orientierungspunkten, die mit dünner Strichstärke gezeichnet sind und fast schon filigran dagegen wirken.

Darüber hinaus scheint die farbliche Hervorhebung von Straßen in Zusammenhang mit der Wegbeschaffenheit zu stehen. Alle Hauptstraßen haben durchgezogene Linien und sind gelb hinterlegt. Wenn kleinere Straßen mit gestrichelten Linien ebenfalls gelb hinterlegt angezeigt werden, sind diese in der Regel asphaltiert, mindestens aber befestigt und gut zu befahren. Wenn Wege farblos, d.h. nur durch gestrichelte Linien dargestellt werden, handelt es sich dabei z.B. um Waldwege oder Schotterstraßen.

Die Navigationskarte wird auf einer der Seiten des ELEMNT ROAM bei Bedarf zusammen mit weiteren Zusatzfeldern dargestellt. Als sinnvolle Informationen stehen zum Beispiel die Entfernung bis zur nächsten Richtungsänderung oder die bereits zurückgelegte und noch verbleibende Strecke auf der ausgewählten Route zur Verfügung. Jeder kann sich die Datenfelder so konfigurieren, die er es bevorzugt. Je mehr Informationen angezeigt werden sollen, um so kleiner ist der Bereich, in dem noch Karte zu sehen ist – logisch. Ich habe mich wie bereits beschrieben für vier zusätzliche Datenfelder entschieden. Das funktioniert auch dann noch ganz gut, wenn zusätzliche Abbiegehinweise eingeblendet werden. Die Abbiegehinweise gibt es übrigens nicht nur in der Kartenansicht sondern werden als Overlay auf jeder Seite angezeigt, die im ELEMNT ROAM eingerichtet ist. Die beiden Tasten an der rechten Seite regeln die Zoomstufe der Karte.

Es besteht beim ELEMNT ROAM nicht die Möglichkeit am Gerät eine komplette Adresse einzugeben und die Navigation zu starten. Stattdessen muss das Fahrtziel über die Smartphone App eingegeben oder dort ausgewählt werden. Es gibt aber die Möglichkeit bestimmte Ziele einzuspeichern, die dann auf dem Gerät als Zielort ausgewählt werden können.

Die Navigation mit dem ELEMNT erfolgt immer entlang einer festgelegten Route. Diese muss vorher auf das Gerät hochgeladen bzw. damit synchronisiert werden. Dabei ist es dem ELEMNT egal, ob die Route nach der Eingabe einer Zieladresse von der App berechnet oder die Strecke während einer Radtour mit dem ELEMNT getrackt wurde. Wenn man sein wahoo Benutzerprofil mit den Profilen anderer Online Plattformen wie z.B. Strava oder Komoot verbindet, werden auch die Strecken dieser Portale zum ELEMNT synchronisiert.

Man kann also seine Routen über Komoot planen und unterwegs über die Komoot App beliebig abändern. Nach dem Speichern und übertragen der Route kann man dann sofort losfahren. Auf diese Art und Weise kann man auch unterwegs mal schnell eine Strecke anpassen. Früher habe ich dafür immer einen Laptop benötigt. Wenn man von einer Route abweicht, weil einem eine andere Strecke unterwegs sinnvoller erscheint oder man unachtsam war und sich verfahren hat, berechnet der ELEMNT ROAM automatisch eine Ausweichroute bis zum nächsten Kontaktpunkt mit der ursprünglichen Streckenführung. wahoo hat damit einen großen Nachteil der anderen ELEMNT Modelle beseitigt, die zwar auffällig sigalisieren, dass man vom Weg abkommt. Die Möglichkeit, sich wieder zur Route navigieren zu lassen besteht z.B. beim ELEMNT BOLT leider nicht.

Anbringen einer Sicherungsschlaufe

Ansonsten befindet sich an der Unterseite des ROAM noch eine Aussparung, in die sich eine optional erhältliche Abdeckung für eine Sicherungsschlaufe hineinschrauben läßt. Ich finde es schade, dass diese Schlaufe nicht mit zum Lieferumfang gehört, da sie im Grunde nur aus einem kurzen schwarzen Band, einem Kunststoff-Formteil und einer kleinen Schraube besteht. Notwendig ist die Schlaufe meiner Erfahrung nach auf jeden Fall, wenn man nicht die Aerohalterung verwendet. Bei den meisten anderen Halterungen mit Kunststoff Adapter leiert die Verbindung mit der Zeit etwas aus, so dass sie sich leicht lösen lässt. Auf diese Weise habe ich auf einer Tour leider bereits einen ELENT BOLT Bolt verloren, als ich unachtsam während der Fahrt (vermutlich) mit dem Knie dagegen gekommen bin. Dadurch hatte sich das Gerät aus der Halterung gedreht und ist vom Vorbau gefallen. Die Sicherungsschlaufe hätte in diesem Fall geholfen. Wer die 15 EUR dafür nicht ausgeben möchte und Zugriff auf einen 3D Drucker hat, kann das Kunststoffteil schnell selbst produzieren – verschiedene Vorlagen dafür findet man im Netz. Etwas Kordel und eine Schraube hat man ja evtl. sogar zu Hause.

Daten & Fakten:

  • Größe [H/B/T]: 8,9 cm x 5,5 cm x 17,8 cm
  • Displaydiagonale: 6,86 cm (2,7″)
  • Bildschirmauflösung: 240 x 400 px.
  • Gewicht: 94 g
  • Batterielaufzeit: 17 Stunden
  • Barometrischer Höhenmesser
  • Verbindung zu Sensoren über Bluetooth LE und ANT+
  • Unterstützung für Indoor Bike Trainer (ANT+ FE-C)
  • Integriertes WLAN
  • Integriertes GPS
  • Umgebungslichtsensor
  • Wasserundurchlässigkeit: IPX7 – wasserfest bis zu 1,52cm
  • Gorilla Glasabdeckung
  • Aktueller Preis: 349,00 EUR (Amazon)
  • Lieferumfang: wahoo ELEMNT ROAM, Lenkerhalterung, Vorbauhalterung, Kurzanleitung

Die wichtigsten Funktionen:

  • Android und IOS APP gesteuerte Einrichtung
  • Anruf-, Text- und E-Mail Benachrichtigungen auf dem Display
  • Live Tracking Option
  • Routenerstellung auf Abruf, Krümelpfade, Gespeicherte Orte
  • Umleitung auf Abruf, automatische Alternativrouten-Berechnung
  • Drahtlose Routen-Downloads und Workout-Uploads
  • Synchronisierung mit Drittanbietern wie Strava oder Komoot
  • Konfigurierbare  “QuickLook” LED-Anzeigen
  • Gerätenavigation mit Routenführung
  • Mehrstufiger Ansichts-Zoom
  • Individuell konfigurierbare Ansichten
  • Vorinstallierte globale Straßenkarten
  • Strava Live Segmente
  • Geplante Trainigseinheiten
  • Zurück zum Start-Funktion
  • KICKR Smart Trainer Kontrolle
  • ANT+ Radar Integration

Aufladen des Akkus

Ein Wort zur Akkuleistung – der Akku ist extrem gut. Laut Herstellerangabe soll er 17 Stunden lang halten, damit sollte er fast jede Tour vom Anfang bis zum Ende durchhalten. Auf der zum Fahrer hinzeigenden Gehäuseseite befindet sich die Micro USB Ladebuchse. Man kann ihn dadurch unterwegs mit dem mitgelieferten USB Anschlusskabel über eine Powerbank oder z.B. auch über die USB Ladebuchse des LUXOS U Scheinwerfers von Busch & Müller mit Strom versorgen. Den Scheinwerfer hatte ich bis vor Kurzem am Trekkingrad im Einsatz und das Aufladen während der Fahrt hat damit immer super funktioniert.

Die Möglichkeit das Gerät unterwegs wieder aufzuladen war auch beim ELEMNT BOLT bereits ein großer Vorteil gegenüber dem ursprünglichen ELEMNT Model. Denn dieses hatte die Ladebuchse auf der Gehäuseunterseite. Bei einer Montage auf dem Vorbau, war die Ladebuchse immer verdeckt. Da ich manchmal den ganzen Tag unterwegs bin, finde ich es besonders schön, dass diese Option beim ELEMNT ROAM weiterhin möglich ist.

Verwaltung mit der ELEMNT companion App

Die ELEMNT App kann alle wahoo Radcomputer verwalten. Wenn man bereits ein Modell besitzt und einen weiteren ELEMENT hinzufügt, stehen alle Geräte, die mit der App verbunden sind, in der Geräteauswahl zur Verfügung. Je nachdem welches ELEMNT Modell man verwalten möchte, sehen die Konfigurationsseiten geringfügig anders aus. Bei dem ELEMNT ROAM sind die folgende Ansichten auswählbar. Die Fotos zeigen die einzelnen Ansichten in der IOS App mit aktiviertem Darkmode – daher der schwarze Hintergrund. Im Normalmodus sind die Hintergründe weiß.

Workout

Über den Bereich Workout kann man eine Route oder ein geplantes Training auswählen. Durch das auswählen einer Route startet wird diese direkt zum ELEMNT ROAM synchronisiert, so dass man die Navigation direkt starten kann. Zur Auswahl einer Route läßt sich ein Zielort suchen, eine Route per gpx Datei importieren oder einfach aus bereits importieren Routen oder dem Verlauf auswählen. Wenn man sein Profil z.B. mit Komoot verbindet, werden alle geplanten Routen sofort zum  ELEMNT ROAM übertragen. Es ist also nicht erforderlich, zur Übertragung von Routen ein USB Datenkabel anzuschliessen. Wenn man die Komoot App auf dem Smartphone hat, kann man also unterwegs einfach eine neue Route erstellen, diese zum Gerät übertragen und losfahren. Außerdem navigiert der ELEMNT ROAM selbst zum Startpunkt einer Route wenn man das möchte.

Verlauf

Wie der Name schon sagt, sind unter dem Menüpunkt “Verlauf” all gefahrenen Strecken gespeichert. Zu jeder Strecke können neben einer Kartenansicht mit dem gefahrenen Track, zahlreiche Details zur Fahrt angezeigt werden. Die folgenden Informationen sind für jede gespeicherte Fahrt verfügbar:

  • Kartenansicht
  • Datum / Uhrzeit
  • Aktivitätstyp z.B. Radfahren, Mountainbiken, etc.
  • Distanz
  • Höhengewinn
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit
  • Bewegungszeit / Gesamtzeit / pausierte Zeit
  • Höchstgeschwindigkeit / Geschwindigkeitsprofil
  • Durchschnittliche Trittfrequenz
  • Maximale Trittfrequenz / Trittfrequenzprofil
  • Minimale / maximale Steigung
  • Aufstieg / Abstieg
  • VAM
  • Höhenprofil
  • Temperaturwerte
  • gefahrene Strava Segmente mit gefahrener Zeit

Wenn man zusätzliche Sensoren mit dem ELEMNT ROAM gekoppelt hat, werden pro Sensor zusätzlich die jeweils aufgezeichneten Daten angezeigt. In dem Bereich Verlauf sind auch verschiedene Auswertungen zu finden, die grafisch aufbereitet die Ergebnisse der Woche in Bezug auf Kalorienverbrauch, Trainingszeiten, Anzahl und Gesamt-Kilometer von Ausfahrten sowie die Gesamtentfernung aller gefahrenen Kilometer.

Profil

Der Bereich Profil beinhaltet sämtliche Einstellung zum Fahrerprofil, d.h. allgemeine Daten wie Name, Geschlecht, Körpergröße und -gewicht und Alter. Darüber hinaus lassen sich Leistungszonen und Herzfrequenzbereiche definieren.

Einstellungen

Über den Bereich “Einstellungen” der App lassen sich die Funktionalitäten des ELEMNT nach Wunsch anpassen. Eine der wichtigsten Konfigurationen ist wohl die Verwaltung der zur Verfügung stehenden Seiten auf dem ELEMNT. Out of the Box gibt es bereits ein paar voreingestellte Seiten mit Trainingsdaten, Höhenmetern, Rundendetails und der Kartenansicht. Wenn man sein wahoo Benutzerprofil mit Strava verbindet, kommt automatisch noch eine weitere Seite mit Daten zu Strava-Segmenten in der Nähe dazu. Darüber hinaus kann man neue eigene Seiten einrichten und festlegen, welche  verschiedenen Informationen darauf angezeigt werden. Jede Seite kann bis zu 11 Datenfelder enthalten. Diese können aus insgesamt 173 Datenfeldern ausgewählt werden. Theoretisch wären bis zu 30 Seiten möglich, allerdings wird wohl niemand so viele  Seiten benötigen bzw. könnte den Überblick darüber behalten.

Neben der Verwaltung der Seiten lassen sich kompatible Sensoren einrichten und definieren, ob die farbigen LED Leisten links neben dem Display Auskunft über die Durchschnittsgeschwindigkeit, die aktuelle Leistungszone oder den Herzfrequenzbereich gibt. Der ELEMNT kann mit lauten Tonsignalen z.B. auf Änderungen der Fahrtroute hinweisen. Die Art und Häufigkeit der Benachrichtigungen kann ebenfalls eingestellt werden.

Befestigung des wahoo ELEMNT am Rad

Der ELEMNT BOLT kommt mit 2 verschiedenen Halterungen. Eine integrierte Aero-Halterung zur Befestigung am Lenker und eine Adapterplatte, die man mit Kabelbindern z.B. am Vorbau anbringen kann. Das ist recht einfach gelöst, aber auch zweckmäßig und hält ganz gut. Die integrierte Halterung wurde der Gehäuseform angepasst, dadurch soll sie messbare aerodynamische Vorteile besitzen. Mag sein – ist für mich völlig unwichtig.

Wenn man so wie ich mehr als zwei Fahrräder besitzt muss man ab dem dritten Rad zusätzliche Adapterplatten kaufen. Der erste Gedanke als Garmin-Umsteiger, dass die alten Halterungen auch passen würden, ist leider falsch – hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen. Es gibt aber auch einige gute Halterungen von Drittanbietern. Die Halterungen der Firma K-Edge sind aus hochwertig zum Teil aus Metall gearbeitet und eine gute Alternative zu den Orginalen Halterungen. Leider sind sie nicht gerade ein Schnäppchen, dafür gibt es auch Speziallösungen z.B. die Halterung als Ersatz für die Ahead Kappe.

Verwendung von Sensoren

Wer seine Ausfahrten um weitere Informationen  wie z.B. Trittfrequenz, Puls oder Leistung anreichern möchte, benötigt Sensoren, die sich mit dem ELEMNT koppeln lassen. Eine handvoll Sensoren bietet wahoo selbst an, laut eigener Beschreibung wurde bei der Produktentwicklung besonders darauf geachtet, mit allen gängigen Standards wie Bluetooth Smart und ANT+ kompatibel zu sein. Ich verwende die Trittfrequenz, Geschwindigkeits- und Pulssensoren von Garmin zusammen mit dem ELEMNT, da ich sie bereits früher zusammen mit dem Garmin Edge im Einsatz hatte. Alle Sensoren werden bei Fahrtantritt zuverlässig gefunden und funktionieren einwandfrei. Wenn man Sensoren an unterschiedlichen Fahrrädern montiert hat, müssen einfach alle mit dem ELEMNT verbunden werden und das Gerät erkennt automatisch welche der Sensoren gerade “mitfahren”.

Neben den Sensoren am Rad verwende ich auch noch einen alten Pulsgurt von Garmin. Auch dieser funktioniert weiterhin hervorragend zusammen mit dem ELEMNT ROAM.
Zu der Verwendung weiterer Sensoren kann ich leider nicht viel sagen, da ich im Moment keine anderen benutze.

Im Vergleich mit dem ELEMNT BOLT

Der ELEMNT ROAM ist etwas größer als der kompaktere ELEMNT BOLT. Durch das Gehäusedesign und die matte, fast vollflächige Gorilla Glas Oberfläche ist der Gesamteindruck des ELEMNT ROAM deutlich hochwertiger.

Durch das kleinere Display des ELEMNT Bolt sind die angezeigten informationen logischerweise auch kleiner bzw. sind es weniger Informationen, da gleichzeitig nicht so viele Datenfelder sichtbar sind, wie auf dem ELEMNT ROAM. Den Umstand der kleineren Darstellung sollte man bei seiner Entscheidung für den “richtigen” Radcomputer mit einbeziehen, denn je nachdem in welchem Terrain man sich mit überwiegend bewegt, kann das unter Umständen ein echter Nachteil sein. Wenn man z.B. hauptsächlich mit dem Rennrad auf gut ausgebauten Straßen fährt, bietet der ELEMNT BOLT als kompaktes Gerät im Grunde alles was man braucht. Wenn man lieber mit dem Mountainbike durch die Wälder bzw. auf Singletrails unterwegs ist, erkennt man schnell die Größenvorteile des ELEMNT ROAM, weil man ihn einfach besser ablesen kann, auch wenn der raue Untergrund, auf dem man fährt, sich 1.1 auf den Lenker überträgt. Wenn man wie ich inzwischen oder schon immer eine Brille braucht um scharf sehen zu können, gilt ohnehin die Devise: Je größer desto besser!

Neben dem Größenunterschied liegen die hauptsächlichen Vorteile des ELEMNT ROAM gegenüber dem ELEMNT BOLT in der verbesserten Navigation sowie in der Anzahl und Sichtbarkeit der LED Anzeigen. Durch die selektive Färbung des Kartenmaterials ist die Karte detailreicher und verschiedene Wegpunkte und Orientierungshilfen besser zu erkennen. Durch das Feature, automatisch Alternativrouten zu einem Zielpunkt bzw. zu der ursprünglich gewählten Route berechnen zu können verbessern die Funktion der Navigation enorm. Wenn man unachtsam war und von der Route abgekommen ist, bleibt einem beim ELEMNT BOLT nur die Option, durch heraus zoomen der Karte, die Route wiederzufinden und selbständig zurück zu finden oder über die wahoo Companion App auf dem Smartphone eine neue Route berechnen und an das Gerät übertragen zu lassen. Der ELEMNT ROAM erspart einem hin diesen Fällen Zeit, in dem er fortlaufend die jeweils beste Route von der aktuellen Position anzeigt. Natürlich kommt es nicht dauernd vor, das man unachtsam ist, so dass man auf diese Funktion evtl. auch verzichten könnte, aber es kommt leider mal wieder vor, dass Straßen, die im Kartenmaterial angezeigt werden, im realen Leben nicht oder nicht mehr existieren. Mit dem ELENT ROAM kann man in solchen Situationen flüssig weiterfahren anstatt anzuhalten und die ausgewählte Route zu korrigieren.

Aus meiner Sicht war die LED Leiste über dem Display des ELEMNT BOLT nur bei schlechten Lichtverhältnissen zu erkennen. Bei sonnigem Wetter war es nicht mehr wahrzunehmen ob einer der LEDs geleuchtet hat oder nicht. Nicht nur das der ELEMNT ROAM über eine zusätzliche Leiste verfügt, beide Leisten sind unabhängig von den Lichtverhältnissen gut erkennbar. Wer auf die LEDs grundsätzlich auch verzichten kann, für den ist es egal, wer sie aber, so wie ich, als sinnvolle Möglichkeit sieht, bestimmte Hinweise deutlich zu visualisieren, der sollte sich lieber für den ELEMNT ROAM entscheiden.

Ansonsten sind beide Radcomputer durchaus vergleichbar. Der Lieferumfang neben dem Gerät ist identisch, d.h. es werden jeweils 2 passende Halterungen und ein Ladekabel mitgeliefert. Die Bedienung funktioniert identisch und das Nutzererlebnis ist bis auf die oben beschriebenen Unterschiede gleich gut.

Mein Fazit

Der wahoo ELEMNT ROAM ist für mich weiterhin eine echte Alternative zu den Produkte von Garmin. Bereits der ELEMNT ROAM hat meine Anforderungen an einen Radcomputer fast alle erfüllt. Der ELEMNT ROAM hat vor allem durch das kontraststarke, große Display und die Option der automatischen Berechnung von Ausweichrouten nun nochmal eine Schippe drauf gelegt. Ich bin nach wie vor überzeugt von dem durchdachten Bedienkonzept mit der Verwaltung über die wahoo companion App. Ein weiterer Pluspunkt sind die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Gerätes. Sowohl der Wechsel der einzelnen Ansichten auf Tastendruck als auch die Aktualisierung der Kartendarstellung durch die empfangenen GPS Daten erfolgt immer schnell und ohne störenden Zeitverzug.

Weitere Informationen:

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Dahon Speed D3 20″ – kurzes Update https://abstrampeln.de/2019/08/dahon-speed-d3-20-kurzes-update/ https://abstrampeln.de/2019/08/dahon-speed-d3-20-kurzes-update/#respond Mon, 26 Aug 2019 13:20:42 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8633 Der Beitrag Dahon Speed D3 20″ – kurzes Update erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Leider konnte ich noch nicht so viel Zeit in die Überarbeitung meines Dahon Speed D3 20″ Faltrades stecken, wie ich es eigentlich geplant hatte, aber ein paar Dinge sind trotzdem bereits passiert.

Als erstes war es mir wichtig, das Rad wieder fahrbereit zu machen. Bevor ich viel Zeit und auch Geld in das Projekt stecke, wollte ich sicher sein, dass es sich am Ende auch lohnt und ein nutzbares Faltrad dabei herauskommt. Natürlich sollte  das Radfahren damit auch Spaß machen und – ganz wichtig – das Rad sollte ein sicheres Fahrgefühl vermitteln. Trotz aller Möglichkeiten, das Rad in der Mitte zu einem kleinen Paket zusammenfalten zu können, sollte es im ausgeklappten Zustand auch stabil und alltagstauglich sein.

Die notwendigsten Reparaturen betrafen die Reifen und Züge, denn mit den vorhandenen Teilen ging da nicht mehr viel. Die Mäntel waren teilweise schon “zerfallen” oder vom Material her so ermüdet, das die Schläuche herausgeguckt haben. Die Züge bewegten sich zwar noch, allerdings nur in eine Richtung. Wenn man am Bremshebel gezogen hat, saß die Bremse fest und man muss die beiden Bremsbügel der Felgenbremse von Hand wieder auseinander ziehen um weiterfahren zu können. Ähnlich verhielt es sich mit dem Schaltzug – Schalten war noch genau einmal möglich.

Die Auswahl an 20″ Reifen ist nicht besonders groß, wenn man von BMX Reifen absieht. Jeder Reifenhersteller hat aber mindestens 1 Modell im Programm – ich habe mich für Continental RIDE Tour Extra Reifen in der Größe 47-406 | 20 x 1.75 mit Reflexstreifen entschieden. Sie sollen gute Laufeigenschaften haben und besitzen durch den ExtraPuncture Belt einen vielversprechenden Pannenschutz. Erfreulich war darüber hinaus auch der Preis. Knapp 18 EUR kostet ein Satz aus 2 Drahtreifen, damit sind es die günstigsten, die ich jemals gekauft habe. Vorder- und Hinterrad bekamen zusätzlich neue Schläuche, womit wir bisher bei Reparaturkosten von unter 10 EUR pro Rad liegen.

Die Vorderradbremse machte insgesamt keinen guten Eindruck mehr, daher habe ich neben dem Bremszug auch direkt die Bremse mit ausgetauscht. Zum Einsatz ist eine Shimano Deore V Brake gekommen, Schaltzug und Zug-Außenhülle sind Standard Produkte, ich denke so unterschiedlich sind die alle nicht.

Den Schaltzug habe ich schon hier liegen, aber noch nicht montiert, da ich erst eine wichtige Entscheidung treffen möchte: Soll ich den Rahmen im Originalzustand lassen oder nicht? Wie bereits geschrieben wurde das Rad ganz schon rangenommen, daher hat der Rahmen ganz schön viele Kratzer. Durch die dunkelblaue Lackierung fallen die zwar gar nicht so sehr auf, aber schön ist es trotzdem nicht. Wenn ich nämlich erst einmal weiss, wo Kratzer sind, schaue ich dauernd auf die Stellen und ärgere mich darüber.

Ich überlege daher, das Rad nochmal komplett zu demontieren und den Rahmen entweder lackieren oder pulverbeschichten zu lassen. Am liebsten wäre es mir, wenn ich es selbst machen könnte. Pulverbeschichten würde in dem Fall ausscheiden. Allerdings bekommt man damit meistens ein gutes Ergebnis, daher ist es auf jeden Fall auch eine Option für mich, den Rahmen zum Entlacken und neu beschichten wegzugeben. Darüber hinaus gibt es hier ganz in der Nähe ein Metallveredlungs-Unternehmen mit halbwegs verträglichen Preisen – ich könnte den Rahmen also persönlich hinbringen und meine Wünsche direkt Vor-Ort besprechen.

Selbst grundieren und lackieren wäre die zweite Möglichkeit, die ich als aussichtsreich einschätzen würde. Metall zu lackieren habe ich schon ein paarmal gemacht – hat meistens ganz gut geklappt. Die Materialkosten sind mit Grundierung, evtl. Filler, Basislack und abschliessender Klarlack aber auch nicht unbedingt günstiger als die Pulverbeschichtung. Vielleicht hat ja jemand mehr Erfahrung in Punkte Rahmenlackierung und kann mir entsprechende Farben empfehlen, die sich gut verarbeiten lassen. Für Tipps bzgl. einer neuen Rahmenfarbe, wäre ich ebenfalls dankbar.

Neue Decals hab ich bereits ausgeplottet, die würde ich unter den Klarlack aufbringen wollen.

Das nächste Update wird es geben, wenn ich mich für oder gegen die Lackierung bzw. Beschichtung entschieden habe und die erste größere Veränderung vorweisen kann.

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NEUE HELME, DIE FÜR DICH SPRECHEN, WENN DU ES NICHT KANNST https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/ https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/#respond Thu, 08 Aug 2019 18:00:10 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8585 Der Beitrag NEUE HELME, DIE FÜR DICH SPRECHEN, WENN DU ES NICHT KANNST erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

POC CYCLING 2020 – Weltneuheit in Sachen Sicherheit & Innovation

Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm

Der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor und AVIP-Element für bessere Auffindbarkeit
  • Aramid-Brücken und SPIN-Technologie verbessern den Schutz

Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

  • Perfekter Sitz durch einfache Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • Goggle-Clip
  • Verstellbares Visier

Erhältlich ab Herbst 2019.

VENTRAL AIR SPIN NFC Gravel- und Road-Helm

Auch der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor für bessere Auffindbarkeit und SPIN-Technologie für maximalen Schutz
  • Optimale Belüftung und Temperaturregulierung, auch bei niedriger Geschwindigkeit

Bei Gravel- und Bikepacking-Abenteuern auf entlegenen Wegen oder Rennrad-Ausfahrten auf einsamen Landstraßen kann auch der beste Helm nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Ventral Air SPIN NFC Gravel- und Road-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der*die Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Wie auch beim Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm macht ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Rennrad-Helm Ventral Air SPIN, der für seinen geringen Luftwiderstand, seine ausgezeichnete Belüftung auch bei langsamem Tempo und die optimale Temperaturregulierung durch eine ausgeklügelte Luftzirkulation im Inneren bekannt ist. Die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion ist mit einer optimierten EPS-Schicht für größtmöglichen Schutz bei wenig Gewicht ausgekleidet. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt for nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Farblich passt sich der Ventral Air SPIN NFC perfekt an die neue RESISTANCE ULTRA Bekleidungskollektion an, eigens entwickelt für längere Touren oder Gravel-Trips.

  • Perfekter Sitz durch einfache 360°-Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • “Eye-Garage”: Gummierte Pads in den vorderen Ventilationsöffnungen verhindern ein Herausrutschen der Sonnenbrille, wenn diese auf den Helm gesteckt wird.

AIM CLARITY SONNENBRILLE

Dank des außergewöhnlich großen sphärischen Brillenglases für ein extra weites Sichtfeld und maximalen Schutz der Augen, entgeht einem mit der Aim Clarity-Sonnenbrille kein Detail mehr. Scharfe Sicht in jeder Situation: Die wechselbaren Road-Gläser mit Clarity-Linsentechnologie gemeinsam mit Carl Zeiss Vision Sunlens entwickelt, verfügen je über ein spezifisches Farbspektrum und einen Spiegel, die die Farbdefinition verbessern und auf die Straße und ihre Umgebung optimiert sind.
Durch die Erhöhung des Kontrasts auf der Fahrbahnoberfläche, wird die Sichtbarkeit und damit die Fähigkeit des Fahrers, Unregelmäßigkeiten der Fahrbahn früher zu erkennen und besser auf die Straßenverhältnisse zu reagieren verstärkt.

Damit die Aim Clarity optimal sitzt, bringt sie ein verstellbares Nasenstück und verstellbare Bügel mit – beide mit hydrophilem und damit stark rutschfestem Gummi ausgestattet. Das Gestell ist aus widerstandsfähigem Grilamid gefertigt, um eine lange Haltbarkeit und ein geringes Gewicht zu gewährleisten. Jede der sieben Aim Gestellfarben, ist standardmäßig mit einer spezifischen Linsenfarbe ausgestattet.

  • Ideal kombinierbar mit Ventral Air Helmen
  • Clarity Road Linsen mit violettem Grundton ideal für die Straße
  • Clarity Trail Linsen eignen sich ideal für Off-Road Abenteuer (brauner Grundton)
  • Insgesamt acht separat erhältliche Wechsellinsen für verschiedene Einsatzzwecke

Erhältlich ab Frühjahr 2020.

Weitere Informationen

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Neue On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM von EVOC https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/ https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/#respond Mon, 05 Aug 2019 06:00:43 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8231 Der Beitrag Neue On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM von EVOC erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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[PRESSEMITTEILUNG]

Action-taugliche On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM gehen 2020 Bei EVOC auf Abenteuer-Tour

Bike-Packing neu erleben: 2020 präsentiert EVOC einen völlig neuen Ansatz für zusätzlichen, funktionalen Stauraum am Rad. Dafür kooperiert der Weltmarktführer für Rucksäcke mit Rückenprotektor mit dem Verschluss-Spezialisten BOA®.

 

 

 

EVOC PRODUKT HIGHLIGHT VORSCHAU SPRING/SUMMER 2020: Größere Abenteuer mit Mountainbike, Gravel-Bike oder Rennrad erfordern mehr Ausrüstung und gleichzeitig Stauraum am Rad. Je anspruchsvoller das Terrain wird, desto fester müssen Lenker-, Rahmen- und Satteltaschen sitzen, um Fahrspaß, Flow und Sicherheit zu gewährleisten. Mit der neuen Rahmentaschen-Kollektion aus robusten, wasserfesten Materialien, liefert EVOC 2020 eine innovative Lösung, Ausrüstung schnell am Rad zu befestigen und clever zu positionieren. Die Kooperation mit dem Verschluss-Spezialisten BOA® sorgt für kompromisslosen Halt des HANDLEBAR PACKS Boa® und SEAT PACKS Boa® – auch bei absenkbaren und Aero-Sattelstützen.

 

EVOC HANDLEBAR PACK Boa®

 

Egal ob Enduro-Action, Trails oder Rennrad-Ausfahrt: Die neuartige, wasserdichte Lenkertasche mit Boa® Fit System – Drehverschluss lässt sich einfach anbringen und transportiert zusätzliche Ausrüstung für längere Touren, ohne zu verrutschen. Dank des speziell entwickelten Fixierungssystems, lässt die Tasche genug Platz für Kabelzüge und passt problemlos an den Lenker. Durch einrollbare Enden an beiden Seiten, lässt sich das Volumen anpassen und man hat schnell beidseitigen Zugriff auf die Ausrüstung. Das wasserfeste und schmutzabweisende EVOCHANDLEBAR PACK Boa® ist in den Farben Carbon Grey oder Loam in Größe M oder L erhältlich.

 

EVOC SEAT PACK Boa®

 

Die wasserfeste Satteltasche aus abriebfestem Material mit Boa®-Drehverschluss lässt sich einfach am Rad anbringen. Sie bleibt dank revolutionärem Fixierungssystem fest an ihrem Platz und lässt sich problemlos an normale, absenkbare und Aero-Sattelstützen montieren. Die Taschenöffnung des Hauptfaches ist einrollbar und das Volumen dadurch variabel – ein flexibler Verschluss passt sich dem an. Je nachdem, ob S, M oder L-Variante, transportiert die EVOC SEAT PACK Boa® in Loam oder Carbon Greyvon Werkzeug und Proviant über Ersatzjersey, bis hin zu Regenjacke und Sneakern zusätzliche Ausrüstung auf längeren Touren.

 

EVOC TOP TUBE PACK

Irgendwo im Nirgendwo auf Tour und dem Radcomputer geht der Saft aus? In der praktischen Tasche für das Oberrohr aus stark abriebfestem und wasserabweisenden Material fährt die Power Bank immer mit und lädt die Navigationshilfe dank Kabelöffnung auch während der Fahrt. Mit variabel platzierbaren Klettverschlüssen wird sie einfach und fest angebracht, dank gummierten Schutz-Streifen ohne dabei den Rahmen zu verkratzen. Erhältlich in Carbon Grey oder Loam.

 

EVOC MULTI FRAME PACK

Die praktische Rahmentasche in Carbon Grey oder Loam bietet in zwei Größen zusätzlichen Stauraum auf dem nächsten Mikroabenteuer. Mit variabel positionierbaren Klettverschlüssen kann man sie einfach und fest an verschiedensten Rahmenformen anbringen. Gummierte Rahmenschutz-Streifen schützen vor Kratzern, während stark abriebfestes und wasserabweisendes Material Werkzeug und Ersatzschlauch geschützt transportiert.

Alle EVOC On-Bike-Packs sind ab Herbst 2019 im Handel erhältlich.

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Dahon Speed D3 20" Faltrad https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/ https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/#comments Tue, 16 Jul 2019 16:12:42 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8219 Der Beitrag Dahon Speed D3 20" Faltrad erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Ich habe ein Faltrad von einer lieben Nachbarin geschenkt bekommen. Genauer gesagt ist es ein Speed D3 in 20″ von dem Amerikanischen Hersteller Dahon. Es wurde zwar nicht oft bewegt, aber bei jeder Bewegung ganz schön rangenommen. An manchen Stellen braucht es daher jetzt viel Liebe und neue Komponenten, denn die sind wegen des hohen Alters bereits ziemlich verschlissen.

Persönlich würde ich mir zwar ein anderes Faltrad aussuchen, aber wenn es nun schon selbst den Weg zu mir gefunden hat, werde ich es wieder hübsch machen. Mein neues Projekt heißt daher “Dahon Speed 3  Remodelling” – immer wenn etwas Zeit übrig oder das Wetter zu schlecht zum Fahrradfahren ist, werde ich mich um die Überarbeitung des alten Drahtesels kümmern. Über einzelne Teilerfolge werde ich hier berichten, man darf also gespannt sein, was am Ende dabei herauskommen wird.

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FeinesFahrradFestival – Zeche Carl in Essen https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/ https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/#respond Sun, 14 Jul 2019 20:08:56 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8210 Der Beitrag FeinesFahrradFestival – Zeche Carl in Essen erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Das FeineFahrradFestival in der Zeche Carl in Essen ging an diesem Wochenende in die zweite Runde. Leider konnte ich es im letzten Jahr nicht besuchen, das habe ich am heutigen Sonntag nachholen können und möchte kurz meine Eindrücke von der Veranstaltung schildern.

Die Veranstaltung wird von VeloCityRuhr organisiert, einer unabhängigen Initiative mit der Vision, das Fahrrad als primäres Verkehrsmittel immer mehr in den Verkehrsalltag zu etablieren. Das FeineFahrradFestival ist ein Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen, die dort zusammenkommen um sich unter Anderem zu dem Thema Fahrradfahren auszutauschen. Darüber hinaus konnte man kleinere Manufakturen aus dem Ruhrgebiet kennenlernen und sich beispielsweise über deren ausgestellte Sonderanfertigungen informieren.

Wie auch auf den letzten Fahrradmessen, die ich besucht habe, drehte sich auf dem Feinen Fahrrad Festival vieles um das Thema Lastenrad und um individuelle gefertigte Fahrräder, die spezielle Anforderungen z.B denen von körperlich behinderten Radfahrern erfüllen. Einige der Räder konnten direkt vor Ort ausprobiert werden, was auch von manchen Besuchern wahrgenommen wurde. Teilweise hatten diese auch die zu transportierenden “Lasten” in Form der eigenen Kinder gleich mitgebracht und konnten sich auf einer kleinen Testrunde davon überzeugen, das Lastenräder eine echte Alternative zu herkömmlichen Kinderanhängern sind.

Neben Fahrrädern von regionalen Fahrrad Händlern gab es auch noch allerhand andere spannende Dinge zu bestaunen. Von individuellen Taschen und Klamotten aus Fahrradschläuchen und LKW Planen bis hin zu liebevoll detailliert “gekritzelten” Zeichnungen konnten zahlreiche DIY-Produkte direkt von den Künstlern gekauft werden. Auf diese Weise erhielt man nicht nur ein schönes Einzelstück, sondern gleichzeitig auch noch die Geschichte, wo und von wem man es gekauft hat, mit dazu. Eine heutzutage viel zu oft durchgeführte Online Bestellung kann diesen Mehrwert nicht bieten.

Natürlich ist das FeineFahrradFestival nicht nur dazu gedacht, einzelne Firmen bekannter zu machen oder viele Produkte zu verkaufen. Vielmehr geht es auch darum, weitere Unterstützer der Initiativen und Verbände wie VeloCityRuhr, der Verbraucherzentrale oder dem ADFC zu finden. Darüber hinaus geht es darum, auf die für Viele noch unbekannte und vielfach auch unterschätze Fahrradszene aufmerksam zu machen. Einen sehr guten Überblick darüber bietet z.B. die FeineFahrradFiebel, die auf dem Begrüßungsstand von VeloCityRuhr verkauft wurde.

Eine Sache, die meistens ganz gut angenommen wird, ist das codieren von Fahrrädern durch gravieren von Fahrradinhaber und Adresse in Form eines rückverfolgbaren, alphanumerischen Codes. Die Codierung zusammen mit einem aufgebrachten Schutzaufkleber ist relativ auffällig und wirkt Fahrraddiebstählen dadurch effektiv entgegen. Auf dem FeinenFahrradFestival konnte jeder, der das wollte, sein Rad auf diese Art und Weise kostenlos kennzeichnen lassen.

Ein besonderer Service stand für alle Räder zur Verfügung, die kleinere Reparaturen oder Wartungsarbeiten benötigen. Schleifende Bremsen oder einzustellende Kettenschaltungen konnten in der offenen Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt des Leibniz Gymnasiums direkt bearbeitet werden. Sehr toll und ein cooles Schul-Projekt, wie ich finde!

20 Verkaufsflächen standen für den FeinenFahrradFlohmarkt zur Verfügung, auf dem gebrauchte Produkte mit Fahrradbezug den Privatbesitzer wechseln konnten. Wer gemeinsam mit Anderen aktiv werden wollte, konnte an der FeinenFahrradFahrt mit einer Länge von 31,5 km mit anschließender Finisher Tombola teilnehmen.

Natürlich gab es auch etwas zu Essen und Trinken vom Kuchenbuffet oder vom Grill. Dadurch eignete sich das FeineFahrradFestival perfekt als Zwischenstation oder Ziel einer Sonntags-Radtour.

Fazit: Eine tolles Event mit viel Potential.

 

Weitere Informationen:

 

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Bodenseeradweg – Reisebericht einer Bodenseeumrundung https://abstrampeln.de/2019/06/bodenseeradweg/ https://abstrampeln.de/2019/06/bodenseeradweg/#respond Wed, 12 Jun 2019 21:35:32 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8025 Der Beitrag Bodenseeradweg – Reisebericht einer Bodenseeumrundung erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Unsere Planung, den Bodensee auf einer mehrtägigen Radtour zu umfahren, entstand bereits in 2017. Im vergangenen Monat sind wir endlich dazu gekommen. Hier kommt der Reisebericht zu unserer Tour, mit Informationen zu Unterkünften und sehenswerten Orten entlang der Strecke.

 

 

Organisatorisches

Bis nach Konstanz, dem Start- und Endpunkt unserer Tour sind wir mit dem Auto angereist. Für die Dauer unserer Reise konnten wir es dort kostenlos auf einem Parkplatz abstellen.

Wir haben den Bodensee Radweg in vier Teilstrecken zwischen 65 und 90km aufgeteilt und im Vorfeld die Unterkünfte in den jeweiligen Zielorten gebucht. An vier Tagen waren wir also durchgehend am Bodensee unterwegs. Zusammen mit Hin- und Rückfahrt aus bzw. zum Niederrhein hatten wir demnach eine knappe Woche – sprich: 6 Tage eingeplant.

Vom Niederrhein bis an den Bodensee beträgt die Entfernung je nach Strecke zwischen 605 und 640 km. Das dauert laut Google Maps ungefähr 35 Stunden mit dem Rad, wenn man gut drauf ist oder je nach Verkehr zwischen 7 und 9 Stunden mit dem Auto oder der Deutschen Bahn.

 

Konstanz & Insel Mainau

Am Anreisetag war aus Zeitgründen keine längere Radfahrt mehr geplant. Von Konstanz aus bieten sich daher zwei Dinge an. Entweder man schaut sich die sehenswerte Innenstadt an oder man fährt zur Insel Mainau. Dort zahlt man nach 17:00 Uhr nur noch den halben Eintritt, nämlich 10,75 EUR pro Erwachsenen statt dem regulären Eintrittspreis von 21,50 EUR. Das sogenannte Sonnenuntergangsticket hat noch einen weiteren großen Vorteil: Am Abend ist die Insel deutlich weniger überlaufen als tagsüber. Obwohl man bis zum Sonnenuntergang auf der Insel bleiben kann, sollte man berücksichtigen, das die meisten Restaurants um 18:00 Uhr schließen. Wer sich auf jeden Fall das Schmetterlings- oder Palmenhaus ansehen möchte, sollte ebenfalls rechtzeitig kommen, denn diese schließen bereits um 19:00 Uhr.

Wer Blumen & Pflanzen mag, der kommt auf der Insel Mainau voll auf seine Kosten. Von beeindruckendem alten Baumbestand bis hin zu künstlerisch angelegten Blumengärten ist alles zu finden.

Die Stadt Konstanz ist natürlich auch ein Pflichtbesuch wenn man schon mal in der Nähe ist. Konstanz liegt direkt an der Grenze zur Schweiz, d.h. wenn man am Kreisverkehr falsch abbiegt, läuft man Gefahr vorher eine Vignette kaufen zu müssen. Dafür kann man bei klarem Himmel an verschiedenen Aussichtspunkten bereits Sicht auf die Alpen – im Winter sieht das bestimmt toll aus, wenn oben auf den Gipfeln Schnee liegt.

Der Stadtkern und insbesondere die Altstadt von Konstanz besticht durch seine historische Kulisse mit alten Gebäuden und deren kunstvoll verzierten Fassaden. Wie fast alle größeren Städte am Bodensee hat Konstanz einen Hafen mit Yachtanlegern und Fährverkehr z.B. zur Insel Mainau oder nach Friedrichshafen.

Konstanz gehört zu den Städten mit dem höchsten Radverkehrsanteil in Deutschland. Der Gemeinderat hat in 2016 extra ein “Handlungsprogramm Radverkehr” beschlossen, das Radfahren in Konstanz attraktiver, sicherer und komfortabler machen soll. Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Einige Straßen wurden zur Fahrradstraße ernannt und der Asphalt vollständig mit blauer Farbe eingefärbt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Radverkehrsnetz wirklich gut ausgebaut ist. Es gibt fast überall Fahrradwege oder abgeteilte Bereiche für Radfahrer. Vor allem sind die Radwege in einem guten Zustand. Schlaglöcher wie am Niederrhein oder Wurzeln, die aus dem Straßenbelag wachsen, hab ich dort nicht finden können.

Darüber hinaus ist Konstanz Universitätsstadt, was man an dem großen Angebot an Gastronomie und Kultur sowie an den vielen jungen Leuten erkennen kann, die man in der Altstadt bei schönem Wetter antrifft.

 

Stein am Rhein, Schaffhausen & Gailingen

Unsere erste Tagestour führte uns zunächst vom Bodensee weg. Von Konstanz aus fuhren wir durch die Schweiz entlang des Untersees und des Rheins immer weiter bis zum Rheinfall in Schaffhausen.

Von den meisten Orten wie z.B. Gottlieben, Ermatlingen, Steckborn oder Mammern, durch die wir durchgefahren sind, hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Allerdings haben sie auch keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, da wir mehr oder weniger nur daran vorbeigefahren sind. Die Stadt “Stein am Rhein” ist hier allerdings eine Ausnahme. Zum Einen ist die Innenstadt wirklich malerisch und zum Anderen führte unsere Route geradewegs durch die Fussgängerzone.

In den verschiedenen Cafés und Restaurants rund um den Stadtbrunnen waren bereits viele andere Radfahrer einkehrt und so nutzten wir auch die Gelegenheit für eine erste Cappuccino-Pause.

Den Rheinfall in Schaffhausen erreichten wir nach 51 km. Hier war die Verkehrsführung durch angebrachte Umleitungsbeschilderungen nur schwer nachvollziehbar und wir entschieden uns dazu unsere Räder auf einem Fussgängerweg zum Rheinfall zu schieben.

Den Rheinfall selber hatte ich von meinem letzten Besuch irgendwie imposanter in Erinnerung. Entweder war an dem Tag strömungstechnisch dort nicht so viel los, oder es lag daran, dass mein letzter Besuch mehr als 35 Jahre zurückliegt und ich eben noch “klein” war.

Natürlich muss man sich dieses Naturspektakel trotzdem ansehen. Wem es dort zu langweilig ist, für den ist vielleicht eine der angebotenen Bootsfahrten auf dem Rheinfall etwas. Die kleinen offenen Boote dürften beim Anfahren an die Wassermassen auf jeden Fall ordentlich schaukeln.

Vom Rheinfall aus ging es für uns noch ca. 20 km zurück bis nach Gailingen, unserem Ziel am ersten Tag. Gailingen gehört zwar zu den weniger schönen Orten, es lag aber kilometertechnisch günstig auf halber Strecke zu unserem nächsten Etappenziel Überlingen.

Außerdem befindet sich dort das empfehlenswerte Hotel Restaurant “Rheingold”, in dem wir an dem Tag übernachtet haben. Wie in den meisten Hotels am Bodenseeradweg bestand dort die Möglichkeit, die Räder über Nacht sicher einzuschließen. Im Gegensatz zu den anderen Unterkünften, die wir für unsere Tour ausgesucht hatten, verfügte das Hotel Restaurant Rheingold, wie der Name schon sagt, über ein eigenes Restaurant, in dem wir sehr lecker gegessen haben.

Nach dem Essen ging es nochmal zum örtlichen Lidl Markt, in dem wir uns für den Abend und den nächsten Tag mit Getränken versorgt haben.

 

Überlingen

Die zweite Etappe unserer Bodensee Radtour sollte sich als die Schwierigste herausstellen. Wenn man dem Bodenseeradweg folgen möchte, gibt es zwei mögliche Routen. Man fährt zunächst nach Radolfzell und dann entweder zurück nach Konstanz um am See entlang über Ludwigshafen nach Überlingen zu kommen. Alternativ entfernt man sich ab Radolfzell vom Bodensee und fährt über Bundesstraßen in einem größeren Bogen vom Untersee zum Obersee. Die erste Variante war uns mit über 100 km zu lang und die zweite Variante mit knapp unter 60 km zu kurz. Also entschieden wir uns dazu sozusagen für einen Mittelweg zwischen den beiden vorgeschlagenen Routen und für einen kleinen Schlenker um den Mindelsee. Das wir dadurch die zurückzulegenden Höhenmeter verdoppeln, hatte ich nicht auf dem Schirm. Zeitweise hat es an dem Tag auch noch geregnet, das hat uns dank Regenbekleidung aber nicht besonders gestört.

Manchmal kommt zu Unglück auch noch Pech dazu und so kam es, das wir auf Grund von Straßenarbeiten von einem äußerst unfreundlichem Bauarbeiter an der Weiterfahrt gehindert wurden. Anstatt die gerade zurückgelegte 1,5 km lange Abfahrt wieder hochzufahren, haben wir uns für eine Umleitung über eine kleine Forststraße entschieden, die zwar kürzer, aber dafür um so steiler war. Am Ende hat sie uns aber ein paar Extrakilometer erspart und so kamen wir nach ca. 95 km und 700 Höhenmetern in Überlingen an.

Überlingen ist eine größere Stadt mit schöner Einkaufsstraße, Marktplatz und Promenade direkt am Wasser. Wir sind in dem Hotel und Restaurant “Bürgerbräu” untergekommen. Die Zimmer waren liebevoll eingerichtet und das Frühstück am nächsten Morgen war mit das Beste der gesamten Tour. Leider ist dort dienstags Ruhetag, daher mussten wir uns auswärts essen. Vom Anwohnern erhielten wir Empfehlungen fürs Abendessen – das gut bürgerliche “Weinstein” oder das italienische Restaurant “allegretto” in der Nähe des Hafens neben der Markthalle sollen gut sein. Da es zu dem Zeitpunkt in Strömen geregnet hat und wir das “allegretto” zuerst gefunden haben, stand die Entscheidung für italienisches Essen fest. Das Essen dort war jedenfalls reichlich und sehr lecker – können wir bedenkenlos weiterempfehlen.

 

Meersburg, Friedrichshafen & Insel Lindau

Tag 3 sollte mit knapp 60 km die kürzeste Tour ohne nennenswerte Höhenmeter werden. Nach den Erfahrungen des Vortags war uns das ganz recht. Von Überlingen aus fährt man über weite Strecken direkt am See, allerdings führt der Bodenseeradweg auch häufig “in zweiter Reihe” vom Wasser weg, so das man den Bodensee zwar oft sehen kann, aber eben nicht direkt am Wasser entlang fahren kann. Das ist schade.

Zwischen Überlingen und Meersburg liegt das Archäologische Freilichtmuseum Unteruhldingen. Wer sich dafür interessiert kann sich dort über historische Pfahlbauten informieren. Mit unseren Packtaschen wollten wir die Räder nicht unbeaufsichtigt abstellen, daher mussten wir leider darauf verzichten.

Als nächste größere Stadt kommt man durch Meersburg. Dort ist es wirklich nett und es bietet sich mal wieder eine Cappuccino-Pause an. Gelegenheit dazu gibt es vor Ort genug.

Bis zur nächsten größeren Stadt Friedrichshafen durchfährt man die Ortschaften Hagenau und Immenstaad. Im weiteren Verlauf des Bodenseeradweges dann unter Anderem Langenargen, Kressbronn, Nonnenhorn und Wasserburg. Bestimmt sind das alles schöne Orte, es heißt aber nicht umsonst “Radtour” und man kann sich aber nicht alles angucken.

Hier ein paar Bilder von unterwegs:

Um auf die Insel Lindau zu kommen, muss man einen Bahnübergang mit insgesamt vier Gleisen überqueren. Sollten die Schranken gerade geschlossen sein, wie in unserem Fall, kann es wirklich lange dauern, bis der Schrankenwärter sie wieder öffnet. Es gibt sogar Schilder neben der Gleisanlage, die auf einen anderen Bahnübergang hinweisen, bei dem mit kürzeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Lindau ist ein schönes Städtchen mit vielen kleinen, bunten Gassen. Wir haben im Inselhotel Lindau übernachtet, das direkt in der Innenstadt liegt. Bei unserem Abendspaziergang über die Einkaufsstraße haben wir die Eisdiele “La Gelateria” entdeckt. Wer einmal dort in der Nähe ist, sollte unbedingt die Eissorte dunkle Schokolade probieren – superlecker!

Das Hotel hat uns am nächsten Morgen mit einem Feueralarm geweckt. Zum Glück war es wohl nur ein Fehlalarm in einem der Zimmer über uns, so dass die Feuerwehr uns schnell wieder in unsere Zimmer lassen konnte. Die Hotelmitarbeiterin aus der Küche brauchte noch ein Weilchen um des Schreck zu verdauen, dann gab es Frühstück.

 

Zurück zum Start nach Konstanz

Der letzte Teilabschnitt führte uns von Lindau über Bregenz in Österreich wieder zurück nach Konstanz. Für mich war es der schönste Teil des Bodenseeradwegs. Die ausgebauten Fahrradwege in Österreich und der Schweiz sind wirklich toll zu befahren und wurden am Vatertag auch von vielen Menschen genutzt.

Nebenbei bemerkt haben wir unterwegs keine “Väter-Gruppen” mit Bollerwagen getroffen. Das scheint wohl nur bei uns zu Hause so üblich zu sein.

Bregenz ist eine der größten Städte, die man auf dem Weg besuchen kann. Wir kannten Bregenz schon, da wir im letzten Jahr auf der Rückfahrt von unserem Radurlaub in Italien einen Zwischenstop im dortigen JUFA Hotel eingelegt hatten. Außerdem war es für eine weitere Pause noch zu früh. Aus diesem Grund sind wir dieses Mal daran vorbeigefahren. Wer Bregenz noch nicht kennt, sollte den Abstecher in die Innenstadt aber einplanen.

Nachdem wir uns irgendwo bei Hard, Fußach oder Höchst ordentlich verfahren hatten, half uns eines sehr netten Pärchens mit Hund, wieder den Weg zurück zum Bodenseeradweg zu finden. Kurze Zeit später überquerten wir erneut die Grenze und fuhren fortan weiter auf der Schweizer Seite.

Die nächste Pause legten wir in Rorschach ein. Dort gab es einen Fähranleger und dementsprechend viel zu gucken, während wie einen schmackhaften aber stark überteuerten Salat aßen.

Von Rorschach ging es immer weiter entlang der Bahnlinie zurück bis nach Konstanz, das wir nach 75 km erreichten.

Insgesamt legten wir in den vier Tagen 325 Kilometer und ca. 1800 Höhenmeter zurück. Da unsere Routenplanung nicht immer optimal war, haben wir uns ein paar überflüssige Höhenmeter selbst eingebrockt. Der Bodenseeradweg ist insgesamt sehr schön zu befahren, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er häufiger direkt am Wasser entlang führt.

 

Weiterführende Informationen

Wie die meisten Radreisewege hat auch der Bodenseeradweg eine eigene Homepage. Diese findet man unter https://www.bodensee-radweg.com

 

 

 

 

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Bonusland https://abstrampeln.de/2019/06/bonusland/ https://abstrampeln.de/2019/06/bonusland/#respond Mon, 03 Jun 2019 08:43:13 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8014 Der Beitrag Bonusland erschien zuerst auf abstrampeln.de.

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Vor ein paar Wochen hat mir der Postbote ein Rezensionsexemplar des Buches “Bonusland – Ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht” von Götz Nitsche gebracht. Ich muss gestehen, dass es einige Zeit brauchte, bis ich ausreichend Zeit gefunden habe, mal wieder ein Buch zu lesen. Neben der Reizüberflutung durch digitale Medien kommt das heutzutage oftmals viel zu kurz. Für “Bonusland” lohnt es sich, eine Auszeit zu nehmen um sich auf eine 3500 km lange Radreise durch Neuseeland mitnehmen zu lassen.

 

Der Author Götz Nitsche steht kurz davor, sich nach seinem Ingenieurs-Studium ins Berufsleben zu begeben, als er beschließt nach Neuseeland zu reisen und mit einem gebrauchten Fahrrad, das er vor Ort gekauft hat, das Land zu umfahren. Er berichtet von seinen interessanten Erlebnissen, aber auch von den Schwierigkeiten und Anstrengungen, die er unterwegs bewältigen musste. Dabei ist er erfrischend ehrlich, selbstkritisch und manchmal auch ironisch. Dadurch, und vor Allem auch durch den lockeren aber tiefgründigen Schreibstil macht es Spaß, die Erlebnisse mitzuverfolgen.

Neben seinen eigenen Gefühlen und Gedanken beschreibt Götz Nitsche auf eindrucksvolle Weise die Schönheit Neuseelands. Zahlreiche Fotos sorgen dafür, dass man die vermittelten Eindrücke von der Natur sowie der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Einwohner gut nachempfinden kann.

Das Buch handelt aber auch von der persönlichen Entwicklung, die Götz Nitsche in Neuseeland durchmacht. Die dreimonatige Fahrradreise war für ihn sowohl körperlich als auch psychisch eine Herausforderung. Überlegungen, z.B. ob er in Bezug auf seinen Beruf bisher die richtigen Entscheidungen getroffen hat und viele andere Themen, die ihn unterwegs beschäftigen, beschreibt er anschaulich, aber auch mit viel Humor.

Wer erfahren möchte, weshalb Neuseeland zu Götz Nitsches persönlichem Bonusland wurde, der bekommt das Buch bei dem Buchhändler seiner Wahl.

Weitere Informationen:

Götz Nitsche: Bonusland – ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht
Conbook Verlag, März 2019
352 Seiten
Preis: 14,95 Euro (Ebook 13,99 Euro)

 

 

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PEdALED bringt die neue Odyssey Collection auf den Markt https://abstrampeln.de/2019/05/pedaled-bringt-die-neue-odyssey-collection-auf-den-markt/ https://abstrampeln.de/2019/05/pedaled-bringt-die-neue-odyssey-collection-auf-den-markt/#respond Fri, 03 May 2019 20:03:48 +0000 http://abstrampeln.de/?p=7979 [PRESSEMITTEILUNG] PEdALED glaubt fest daran, dass Erfahrung essentiell ist, wenn es darum geht, etwas Neues zu schaffen. In der Odyssey Collection kulminiert das, was man seit 2007 gelernt haben. Quer durch Europa mit dem Transcontinental Race, Profiradsport mit Großbritanniens ältestem Team, JLT Condor, Kirgisistan erkunden mit dem Silk Road Mountain Race – all diese Erfahrungen…

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[PRESSEMITTEILUNG]

PEdALED glaubt fest daran, dass Erfahrung essentiell ist, wenn es darum geht, etwas Neues zu schaffen. In der Odyssey Collection kulminiert das, was man seit 2007 gelernt haben. Quer durch Europa mit dem Transcontinental Race, Profiradsport mit Großbritanniens ältestem Team, JLT Condor, Kirgisistan erkunden mit dem Silk Road Mountain Race – all diese Erfahrungen fließen ein in die Kollektion. 

Die extrem vielseitigen und reflektierenden Details in Kombination mit dem innovativen Sensitive-Skin®-Material machen die Odyssey Collection zur ultimative Bekleidungslinie für Langstreckenfahrten auf und abseits der Straße

 

ODYSSEY JERSEY

Das erste Trikot auf der Welt mit ganzen sieben Taschen, zwei davon sind seitlich angebracht, hinten drei große Cargo-Taschen, eine mit Reißverschluss für Wertsachen und eine weitere Netztasche auf dem Rücken, in der nasse Kleidung trocknen kann. Reflektierende Elemente auf dem Rücken, an den Armen und an den Rückentaschen bieten die nötige Sichtbarkeit bei Fahrten durch die Dunkelheit.

Das Sensitive-Skin®-Material, das PEdALED über die Jahre entwickelt hat, ist äußerst komfortabel, gerade in unterschiedlichen Witterungsbedingungen. Es garantiert eine hohe Atmungsaktivität, trocknet schnell und schützt vor schlechten Gerüchen.

Eigenschaften:

  • Sieben Taschen
  • Reflektierende Elemente
  • Sensitve Skin® Material
  • Hergestellt in Italien
 

ODYSSEY BIB SHORT

Die Odyssey Bib Shorts sind hoch-entwickelt, fortschrittlich und durchdacht, und doch genial einfach gehalten. Bei der Gestaltung der Serie war es das Ziel von PEdALED, Trägerhosen mit einem hohen Stauvolumen zu kreieren, die dadurch ihre Ästhetik nicht verlieren.

Die Odyssey Bib Shorts sind mit drei Cargo-Taschen, zwei versteckten Taschen am Bein und einer großen Tasche auf der Rückseite ausgestattet. Die Beintaschen sind so konzipiert, dass sie Nahrung und Notwendiges für lange Fahrten aufnehmen können. Das Design ist unglaublich einfach und funktional, schnell zugänglich, so dass alles erreichbar ist ohne anhalten zu müssen. Auch ist es so konzipiert, dass Gegenstände während der Fahrt nicht verloren gehen können. Die Bib Shorts werden von den lasergeschnittenen Hosenträgern für maximalen Komfort, auch auf den längsten Fahrten, vervollständigt.

Eigenschaften:

  • Laser-geschnittene Hosenträger
  • Zwei Seitentaschen
  • Eine große Cargo-Tasche
  • Hergestellt in Italien
 

ODYSSEY JACKET

Die Odyssey Jacket ist ein wasserdichtes Kleidungsstück, das durch Leichtigkeit und Atmungsaktivität in Kombination mit hervorragender Wasserbeständigkeit punktet. Die Jacke ist mit einer Innentasche ausgestattet und kann so auch zur Aufbewahrung des Odyssey-Trikots verwendet werden. So ist sie das perfekte Kleidungsstück, auch wenn die Wetterbedingungen unsicher sind.

Die Odyssey Jacket hat ein zusätzliches Rückenteil, das bei starkem Regen verwendet werden kann. Das reflektierende Logo von PEdALED ist hinten platziert, wodurch Radfahrer auch in der Dunkelheit sichtbar werden. Die seitliche Reißverschlusstasche verstaut Wertsachen und hält sie selbst bei starkem Regen trocken. Der YKK Offset-Reißverschluss erleichtert das Öffnen und Schließen während der Fahrt.

Eigenschaften:

  • 10.000 mm Wassersäule
  • Reflektierende Details
  • Winziges Packmaß
  • Verschweißte Nähte
 

ODYSSEY VEST

Die Weste der Odyssey Collection ist ein absolutes Must-Have, wenn man tagelang unterwegs ist. Der reflektierende Druck ist inspiriert vom japanischen Symbol für Reis.

In Kombination mit den rückseitigen Mesh-Einsätzen sind sie auf die reflektierenden Elemente des Odyssey Jerseys abgestimmt. Die Weste ist atmungsaktiv, hat eine Reißverschlusstasche auf der Vorderseite für Wertsachen und eine elastische Innentasche aus Mesh-Material zur Aufbewahrung von weiteren Accessoires.

Eigenschaften:

  • Hohe Sichtbarkeit
  • Mesh-Panel für Atmungsaktivität
  • Reißverschlusstasche vorne
  • Winziges Packmaß
 

ODYSSEY SOCKS

Die Odyssey Seidensocken bestehen aus einer speziellen Mischung aus Seide und Wolle, um höchsten Komfort bei langen Fahrten zu gewährleisten. Die Einführung von Seide ist ein revolutionärer Schritt, um den richtigen Grad an Atmungsaktivität zu erreichen und gleichzeitig die Füße trocken und geruchsfrei zu halten – egal wie lange die Fahrt dauert.

Sie können an langen heißen Sommertagen oder in den kühleren Monaten getragen werden. Die Odyssey Socks sind mit einem reflektierenden Streifen versehen, der die Sichtbarkeit im Dunkeln erhöht.

Eigenschaften:

  • Seidiger Materialmix
  • Reflektierender Streifen
  • Hergestellt in Italien
 

Über PEdALED

PEdALED wurde 2007 in Tokio, Japan, von dem Kreativen Hideto Suzuki gegründet. Suzuki begann, schöne und funktionelle Kleidung zu kreieren, die seinen Radsport- und Lebensstil in Tokio entsprachen. Die Marke entstand aus der Liebe zum Radsport und hat seitdem eine Anzahl an preisgekrönten Kollektionen kreiert. PEdALED ist der Meinung, dass jedes Feature jedes Kleidungsstücks die Funktion und Leistung verbessern sollte und strebt an, die bequemste und langlebigste Kleidung auf dem Markt herzustellen. PEdALED Produkte werden heute in Italien handgefertigt, dort wo das Epizentrum der Produktion von Radsportbekleidung liegt.

Weitere Informationen:

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