abstrampeln.de https://abstrampeln.de UMWEGE ERHÖHEN DIE ORTSKENNTNIS Mon, 05 Aug 2019 06:21:14 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 NEUE HELME, DIE FÜR DICH SPRECHEN, WENN DU ES NICHT KANNST https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/ https://abstrampeln.de/2019/08/ventral-air-spin-nfc-helm-von-poc/#respond Thu, 08 Aug 2019 18:00:10 +0000 https://abstrampeln.de/?p=8585

POC CYCLING 2020 – Weltneuheit in Sachen Sicherheit & Innovation

[PRESSEMITTEILUNG]

Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm

Der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor und AVIP-Element für bessere Auffindbarkeit
  • Aramid-Brücken und SPIN-Technologie verbessern den Schutz

Selbst der beste Helm kann nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Mit Sicherheit Orange

Ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor macht verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar und ein Oranges AVIP-Element auf der Rückseite des Helms sorgt für eine gute Sichtbarkeit. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Enduro- & Trail-Mountainbike Helm Tectal Race SPIN, der für seine ausgezeichnete Belüftung bekannt ist. Eingearbeitete Aramid-Brücken verteilen Aufprallkräfte beim Sturz über eine größere Fläche und verstärken die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion aus leistungsstarkem Polycarbonat. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt vor nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Für noch mehr Sicherheit umschließt der Helm den Kopf großflächig und bietet besonders durch einen tiefgezogenen Nackenbereich extra Schutz.

  • Perfekter Sitz durch einfache Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • Goggle-Clip
  • Verstellbares Visier

Erhältlich ab Herbst 2019.

VENTRAL AIR SPIN NFC Gravel- und Road-Helm

Auch der Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm von POC liefert dank integriertem NFC Chip direkt nach einem Unfall lebenswichtige medizinische Daten an Retter und Helfer.

  • MEDICAL ID liefert direkt am Unfallort lebenswichtige Daten an Retter
  • RECCO-Reflektor für bessere Auffindbarkeit und SPIN-Technologie für maximalen Schutz
  • Optimale Belüftung und Temperaturregulierung, auch bei niedriger Geschwindigkeit

Bei Gravel- und Bikepacking-Abenteuern auf entlegenen Wegen oder Rennrad-Ausfahrten auf einsamen Landstraßen kann auch der beste Helm nicht vor dem Crash selbst schützen: In der “goldenen Stunde” nach einem schweren Unfall zählt jede Sekunde. Je schneller die Retter und Ärzte wissen, wie sie behandeln müssen, desto höher sind die Überlebenschancen und die Vermeidung von Spätfolgen. Der digitale Medical ID NFC Chip im neuen POC Ventral Air SPIN NFC Gravel- und Road-Helm liefert Rettern künftig bereits direkt am Unfallort lebenswichtige Informationen zu bspw. Blutgruppe, Vorerkrankungen oder Allergien, wenn der*die Fahrer*in selbst keine Auskunft mehr geben kann. Dazu muss lediglich ein NFC-fähiges Smartphone direkt über den Helm gehalten werden. Internet, Telefon- oder Satellitenverbindung sind zum Auslesen nicht notwendig. Programmiert wird die Medical ID nach ICAR (International Commission for Alpine Rescue)-Standard über eine kostenlose App.

Wie auch beim Tectal Race SPIN NFC MTB-Helm macht ein zusätzlich integrierter RECCO-Reflektor verunfallte Fahrer*innen auch in entlegenen Gegenden auffindbar. Der “sprechende Helm” basiert auf dem Rennrad-Helm Ventral Air SPIN, der für seinen geringen Luftwiderstand, seine ausgezeichnete Belüftung auch bei langsamem Tempo und die optimale Temperaturregulierung durch eine ausgeklügelte Luftzirkulation im Inneren bekannt ist. Die robuste Unibody-Schalen-Konstruktion ist mit einer optimierten EPS-Schicht für größtmöglichen Schutz bei wenig Gewicht ausgekleidet. Das SPIN-Polster mit seiner Silikongel-artigen Membran im Inneren schützt for nicht-linearen Aufprallkräften und bietet zusätzlichen Tragekomfort. Farblich passt sich der Ventral Air SPIN NFC perfekt an die neue RESISTANCE ULTRA Bekleidungskollektion an, eigens entwickelt für längere Touren oder Gravel-Trips.

  • Perfekter Sitz durch einfache 360°-Anpassung
  • Extra Komfort durch integrierte Riemen
  • “Eye-Garage”: Gummierte Pads in den vorderen Ventilationsöffnungen verhindern ein Herausrutschen der Sonnenbrille, wenn diese auf den Helm gesteckt wird.

AIM CLARITY SONNENBRILLE

Dank des außergewöhnlich großen sphärischen Brillenglases für ein extra weites Sichtfeld und maximalen Schutz der Augen, entgeht einem mit der Aim Clarity-Sonnenbrille kein Detail mehr. Scharfe Sicht in jeder Situation: Die wechselbaren Road-Gläser mit Clarity-Linsentechnologie gemeinsam mit Carl Zeiss Vision Sunlens entwickelt, verfügen je über ein spezifisches Farbspektrum und einen Spiegel, die die Farbdefinition verbessern und auf die Straße und ihre Umgebung optimiert sind.
Durch die Erhöhung des Kontrasts auf der Fahrbahnoberfläche, wird die Sichtbarkeit und damit die Fähigkeit des Fahrers, Unregelmäßigkeiten der Fahrbahn früher zu erkennen und besser auf die Straßenverhältnisse zu reagieren verstärkt.

Damit die Aim Clarity optimal sitzt, bringt sie ein verstellbares Nasenstück und verstellbare Bügel mit – beide mit hydrophilem und damit stark rutschfestem Gummi ausgestattet. Das Gestell ist aus widerstandsfähigem Grilamid gefertigt, um eine lange Haltbarkeit und ein geringes Gewicht zu gewährleisten. Jede der sieben Aim Gestellfarben, ist standardmäßig mit einer spezifischen Linsenfarbe ausgestattet.

  • Ideal kombinierbar mit Ventral Air Helmen
  • Clarity Road Linsen mit violettem Grundton ideal für die Straße
  • Clarity Trail Linsen eignen sich ideal für Off-Road Abenteuer (brauner Grundton)
  • Insgesamt acht separat erhältliche Wechsellinsen für verschiedene Einsatzzwecke

Erhältlich ab Frühjahr 2020.

Weitere Informationen

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Neue On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM von EVOC https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/ https://abstrampeln.de/2019/08/action-taugliche-on-bike-packs-mit-boa-fit-system-gehen-2020-bei-evoc-auf-abenteuer-tour/#respond Mon, 05 Aug 2019 06:00:43 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8231

[PRESSEMITTEILUNG]

Action-taugliche On-Bike Packs mit BOA® FIT SYSTEM gehen 2020 Bei EVOC auf Abenteuer-Tour

Bike-Packing neu erleben: 2020 präsentiert EVOC einen völlig neuen Ansatz für zusätzlichen, funktionalen Stauraum am Rad. Dafür kooperiert der Weltmarktführer für Rucksäcke mit Rückenprotektor mit dem Verschluss-Spezialisten BOA®.

 

 

 

EVOC PRODUKT HIGHLIGHT VORSCHAU SPRING/SUMMER 2020: Größere Abenteuer mit Mountainbike, Gravel-Bike oder Rennrad erfordern mehr Ausrüstung und gleichzeitig Stauraum am Rad. Je anspruchsvoller das Terrain wird, desto fester müssen Lenker-, Rahmen- und Satteltaschen sitzen, um Fahrspaß, Flow und Sicherheit zu gewährleisten. Mit der neuen Rahmentaschen-Kollektion aus robusten, wasserfesten Materialien, liefert EVOC 2020 eine innovative Lösung, Ausrüstung schnell am Rad zu befestigen und clever zu positionieren. Die Kooperation mit dem Verschluss-Spezialisten BOA® sorgt für kompromisslosen Halt des HANDLEBAR PACKS Boa® und SEAT PACKS Boa® – auch bei absenkbaren und Aero-Sattelstützen.

 

EVOC HANDLEBAR PACK Boa®

 

Egal ob Enduro-Action, Trails oder Rennrad-Ausfahrt: Die neuartige, wasserdichte Lenkertasche mit Boa® Fit System – Drehverschluss lässt sich einfach anbringen und transportiert zusätzliche Ausrüstung für längere Touren, ohne zu verrutschen. Dank des speziell entwickelten Fixierungssystems, lässt die Tasche genug Platz für Kabelzüge und passt problemlos an den Lenker. Durch einrollbare Enden an beiden Seiten, lässt sich das Volumen anpassen und man hat schnell beidseitigen Zugriff auf die Ausrüstung. Das wasserfeste und schmutzabweisende EVOCHANDLEBAR PACK Boa® ist in den Farben Carbon Grey oder Loam in Größe M oder L erhältlich.

 

EVOC SEAT PACK Boa®

 

Die wasserfeste Satteltasche aus abriebfestem Material mit Boa®-Drehverschluss lässt sich einfach am Rad anbringen. Sie bleibt dank revolutionärem Fixierungssystem fest an ihrem Platz und lässt sich problemlos an normale, absenkbare und Aero-Sattelstützen montieren. Die Taschenöffnung des Hauptfaches ist einrollbar und das Volumen dadurch variabel – ein flexibler Verschluss passt sich dem an. Je nachdem, ob S, M oder L-Variante, transportiert die EVOC SEAT PACK Boa® in Loam oder Carbon Greyvon Werkzeug und Proviant über Ersatzjersey, bis hin zu Regenjacke und Sneakern zusätzliche Ausrüstung auf längeren Touren.

 

EVOC TOP TUBE PACK

Irgendwo im Nirgendwo auf Tour und dem Radcomputer geht der Saft aus? In der praktischen Tasche für das Oberrohr aus stark abriebfestem und wasserabweisenden Material fährt die Power Bank immer mit und lädt die Navigationshilfe dank Kabelöffnung auch während der Fahrt. Mit variabel platzierbaren Klettverschlüssen wird sie einfach und fest angebracht, dank gummierten Schutz-Streifen ohne dabei den Rahmen zu verkratzen. Erhältlich in Carbon Grey oder Loam.

 

EVOC MULTI FRAME PACK

Die praktische Rahmentasche in Carbon Grey oder Loam bietet in zwei Größen zusätzlichen Stauraum auf dem nächsten Mikroabenteuer. Mit variabel positionierbaren Klettverschlüssen kann man sie einfach und fest an verschiedensten Rahmenformen anbringen. Gummierte Rahmenschutz-Streifen schützen vor Kratzern, während stark abriebfestes und wasserabweisendes Material Werkzeug und Ersatzschlauch geschützt transportiert.

Alle EVOC On-Bike-Packs sind ab Herbst 2019 im Handel erhältlich.

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Dahon Speed D3 20" Faltrad https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/ https://abstrampeln.de/2019/07/dahon-speed-d3-20-faltrad/#comments Tue, 16 Jul 2019 16:12:42 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8219

Ich habe ein Faltrad von einer lieben Nachbarin geschenkt bekommen. Genauer gesagt ist es ein Speed D3 in 20″ von dem Amerikanischen Hersteller Dahon. Es wurde zwar nicht oft bewegt, aber bei jeder Bewegung ganz schön rangenommen. An manchen Stellen braucht es daher jetzt viel Liebe und neue Komponenten, denn die sind wegen des hohen Alters bereits ziemlich verschlissen.

Persönlich würde ich mir zwar ein anderes Faltrad aussuchen, aber wenn es nun schon selbst den Weg zu mir gefunden hat, werde ich es wieder hübsch machen. Mein neues Projekt heißt daher “Dahon Speed 3  Remodelling” – immer wenn etwas Zeit übrig oder das Wetter zu schlecht zum Fahrradfahren ist, werde ich mich um die Überarbeitung des alten Drahtesels kümmern. Über einzelne Teilerfolge werde ich hier berichten, man darf also gespannt sein, was am Ende dabei herauskommen wird.

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FeinesFahrradFestival – Zeche Carl in Essen https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/ https://abstrampeln.de/2019/07/feinesfahrradfestival-zeche-carl-in-essen/#respond Sun, 14 Jul 2019 20:08:56 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8210

Das FeineFahrradFestival in der Zeche Carl in Essen ging an diesem Wochenende in die zweite Runde. Leider konnte ich es im letzten Jahr nicht besuchen, das habe ich am heutigen Sonntag nachholen können und möchte kurz meine Eindrücke von der Veranstaltung schildern.

Die Veranstaltung wird von VeloCityRuhr organisiert, einer unabhängigen Initiative mit der Vision, das Fahrrad als primäres Verkehrsmittel immer mehr in den Verkehrsalltag zu etablieren. Das FeineFahrradFestival ist ein Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen, die dort zusammenkommen um sich unter Anderem zu dem Thema Fahrradfahren auszutauschen. Darüber hinaus konnte man kleinere Manufakturen aus dem Ruhrgebiet kennenlernen und sich beispielsweise über deren ausgestellte Sonderanfertigungen informieren.

Wie auch auf den letzten Fahrradmessen, die ich besucht habe, drehte sich auf dem Feinen Fahrrad Festival vieles um das Thema Lastenrad und um individuelle gefertigte Fahrräder, die spezielle Anforderungen z.B denen von körperlich behinderten Radfahrern erfüllen. Einige der Räder konnten direkt vor Ort ausprobiert werden, was auch von manchen Besuchern wahrgenommen wurde. Teilweise hatten diese auch die zu transportierenden “Lasten” in Form der eigenen Kinder gleich mitgebracht und konnten sich auf einer kleinen Testrunde davon überzeugen, das Lastenräder eine echte Alternative zu herkömmlichen Kinderanhängern sind.

Neben Fahrrädern von regionalen Fahrrad Händlern gab es auch noch allerhand andere spannende Dinge zu bestaunen. Von individuellen Taschen und Klamotten aus Fahrradschläuchen und LKW Planen bis hin zu liebevoll detailliert “gekritzelten” Zeichnungen konnten zahlreiche DIY-Produkte direkt von den Künstlern gekauft werden. Auf diese Weise erhielt man nicht nur ein schönes Einzelstück, sondern gleichzeitig auch noch die Geschichte, wo und von wem man es gekauft hat, mit dazu. Eine heutzutage viel zu oft durchgeführte Online Bestellung kann diesen Mehrwert nicht bieten.

Natürlich ist das FeineFahrradFestival nicht nur dazu gedacht, einzelne Firmen bekannter zu machen oder viele Produkte zu verkaufen. Vielmehr geht es auch darum, weitere Unterstützer der Initiativen und Verbände wie VeloCityRuhr, der Verbraucherzentrale oder dem ADFC zu finden. Darüber hinaus geht es darum, auf die für Viele noch unbekannte und vielfach auch unterschätze Fahrradszene aufmerksam zu machen. Einen sehr guten Überblick darüber bietet z.B. die FeineFahrradFiebel, die auf dem Begrüßungsstand von VeloCityRuhr verkauft wurde.

Eine Sache, die meistens ganz gut angenommen wird, ist das codieren von Fahrrädern durch gravieren von Fahrradinhaber und Adresse in Form eines rückverfolgbaren, alphanumerischen Codes. Die Codierung zusammen mit einem aufgebrachten Schutzaufkleber ist relativ auffällig und wirkt Fahrraddiebstählen dadurch effektiv entgegen. Auf dem FeinenFahrradFestival konnte jeder, der das wollte, sein Rad auf diese Art und Weise kostenlos kennzeichnen lassen.

Ein besonderer Service stand für alle Räder zur Verfügung, die kleinere Reparaturen oder Wartungsarbeiten benötigen. Schleifende Bremsen oder einzustellende Kettenschaltungen konnten in der offenen Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt des Leibniz Gymnasiums direkt bearbeitet werden. Sehr toll und ein cooles Schul-Projekt, wie ich finde!

20 Verkaufsflächen standen für den FeinenFahrradFlohmarkt zur Verfügung, auf dem gebrauchte Produkte mit Fahrradbezug den Privatbesitzer wechseln konnten. Wer gemeinsam mit Anderen aktiv werden wollte, konnte an der FeinenFahrradFahrt mit einer Länge von 31,5 km mit anschließender Finisher Tombola teilnehmen.

Natürlich gab es auch etwas zu Essen und Trinken vom Kuchenbuffet oder vom Grill. Dadurch eignete sich das FeineFahrradFestival perfekt als Zwischenstation oder Ziel einer Sonntags-Radtour.

Fazit: Eine tolles Event mit viel Potential.

 

Weitere Informationen:

 

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Bodenseeradweg – Reisebericht einer Bodenseeumrundung https://abstrampeln.de/2019/06/bodenseeradweg/ https://abstrampeln.de/2019/06/bodenseeradweg/#respond Wed, 12 Jun 2019 21:35:32 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8025

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Unsere Planung, den Bodensee auf einer mehrtägigen Radtour zu umfahren, entstand bereits in 2017. Im vergangenen Monat sind wir endlich dazu gekommen. Hier kommt der Reisebericht zu unserer Tour, mit Informationen zu Unterkünften und sehenswerten Orten entlang der Strecke.

 

 

Organisatorisches

Bis nach Konstanz, dem Start- und Endpunkt unserer Tour sind wir mit dem Auto angereist. Für die Dauer unserer Reise konnten wir es dort kostenlos auf einem Parkplatz abstellen.

Wir haben den Bodensee Radweg in vier Teilstrecken zwischen 65 und 90km aufgeteilt und im Vorfeld die Unterkünfte in den jeweiligen Zielorten gebucht. An vier Tagen waren wir also durchgehend am Bodensee unterwegs. Zusammen mit Hin- und Rückfahrt aus bzw. zum Niederrhein hatten wir demnach eine knappe Woche – sprich: 6 Tage eingeplant.

Vom Niederrhein bis an den Bodensee beträgt die Entfernung je nach Strecke zwischen 605 und 640 km. Das dauert laut Google Maps ungefähr 35 Stunden mit dem Rad, wenn man gut drauf ist oder je nach Verkehr zwischen 7 und 9 Stunden mit dem Auto oder der Deutschen Bahn.

 

Konstanz & Insel Mainau

Am Anreisetag war aus Zeitgründen keine längere Radfahrt mehr geplant. Von Konstanz aus bieten sich daher zwei Dinge an. Entweder man schaut sich die sehenswerte Innenstadt an oder man fährt zur Insel Mainau. Dort zahlt man nach 17:00 Uhr nur noch den halben Eintritt, nämlich 10,75 EUR pro Erwachsenen statt dem regulären Eintrittspreis von 21,50 EUR. Das sogenannte Sonnenuntergangsticket hat noch einen weiteren großen Vorteil: Am Abend ist die Insel deutlich weniger überlaufen als tagsüber. Obwohl man bis zum Sonnenuntergang auf der Insel bleiben kann, sollte man berücksichtigen, das die meisten Restaurants um 18:00 Uhr schließen. Wer sich auf jeden Fall das Schmetterlings- oder Palmenhaus ansehen möchte, sollte ebenfalls rechtzeitig kommen, denn diese schließen bereits um 19:00 Uhr.

Wer Blumen & Pflanzen mag, der kommt auf der Insel Mainau voll auf seine Kosten. Von beeindruckendem alten Baumbestand bis hin zu künstlerisch angelegten Blumengärten ist alles zu finden.

Die Stadt Konstanz ist natürlich auch ein Pflichtbesuch wenn man schon mal in der Nähe ist. Konstanz liegt direkt an der Grenze zur Schweiz, d.h. wenn man am Kreisverkehr falsch abbiegt, läuft man Gefahr vorher eine Vignette kaufen zu müssen. Dafür kann man bei klarem Himmel an verschiedenen Aussichtspunkten bereits Sicht auf die Alpen – im Winter sieht das bestimmt toll aus, wenn oben auf den Gipfeln Schnee liegt.

Der Stadtkern und insbesondere die Altstadt von Konstanz besticht durch seine historische Kulisse mit alten Gebäuden und deren kunstvoll verzierten Fassaden. Wie fast alle größeren Städte am Bodensee hat Konstanz einen Hafen mit Yachtanlegern und Fährverkehr z.B. zur Insel Mainau oder nach Friedrichshafen.

Konstanz gehört zu den Städten mit dem höchsten Radverkehrsanteil in Deutschland. Der Gemeinderat hat in 2016 extra ein “Handlungsprogramm Radverkehr” beschlossen, das Radfahren in Konstanz attraktiver, sicherer und komfortabler machen soll. Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Einige Straßen wurden zur Fahrradstraße ernannt und der Asphalt vollständig mit blauer Farbe eingefärbt. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Radverkehrsnetz wirklich gut ausgebaut ist. Es gibt fast überall Fahrradwege oder abgeteilte Bereiche für Radfahrer. Vor allem sind die Radwege in einem guten Zustand. Schlaglöcher wie am Niederrhein oder Wurzeln, die aus dem Straßenbelag wachsen, hab ich dort nicht finden können.

Darüber hinaus ist Konstanz Universitätsstadt, was man an dem großen Angebot an Gastronomie und Kultur sowie an den vielen jungen Leuten erkennen kann, die man in der Altstadt bei schönem Wetter antrifft.

 

Stein am Rhein, Schaffhausen & Gailingen

Unsere erste Tagestour führte uns zunächst vom Bodensee weg. Von Konstanz aus fuhren wir durch die Schweiz entlang des Untersees und des Rheins immer weiter bis zum Rheinfall in Schaffhausen.

Von den meisten Orten wie z.B. Gottlieben, Ermatlingen, Steckborn oder Mammern, durch die wir durchgefahren sind, hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Allerdings haben sie auch keinen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen, da wir mehr oder weniger nur daran vorbeigefahren sind. Die Stadt “Stein am Rhein” ist hier allerdings eine Ausnahme. Zum Einen ist die Innenstadt wirklich malerisch und zum Anderen führte unsere Route geradewegs durch die Fussgängerzone.

In den verschiedenen Cafés und Restaurants rund um den Stadtbrunnen waren bereits viele andere Radfahrer einkehrt und so nutzten wir auch die Gelegenheit für eine erste Cappuccino-Pause.

Den Rheinfall in Schaffhausen erreichten wir nach 51 km. Hier war die Verkehrsführung durch angebrachte Umleitungsbeschilderungen nur schwer nachvollziehbar und wir entschieden uns dazu unsere Räder auf einem Fussgängerweg zum Rheinfall zu schieben.

Den Rheinfall selber hatte ich von meinem letzten Besuch irgendwie imposanter in Erinnerung. Entweder war an dem Tag strömungstechnisch dort nicht so viel los, oder es lag daran, dass mein letzter Besuch mehr als 35 Jahre zurückliegt und ich eben noch “klein” war.

Natürlich muss man sich dieses Naturspektakel trotzdem ansehen. Wem es dort zu langweilig ist, für den ist vielleicht eine der angebotenen Bootsfahrten auf dem Rheinfall etwas. Die kleinen offenen Boote dürften beim Anfahren an die Wassermassen auf jeden Fall ordentlich schaukeln.

Vom Rheinfall aus ging es für uns noch ca. 20 km zurück bis nach Gailingen, unserem Ziel am ersten Tag. Gailingen gehört zwar zu den weniger schönen Orten, es lag aber kilometertechnisch günstig auf halber Strecke zu unserem nächsten Etappenziel Überlingen.

Außerdem befindet sich dort das empfehlenswerte Hotel Restaurant “Rheingold”, in dem wir an dem Tag übernachtet haben. Wie in den meisten Hotels am Bodenseeradweg bestand dort die Möglichkeit, die Räder über Nacht sicher einzuschließen. Im Gegensatz zu den anderen Unterkünften, die wir für unsere Tour ausgesucht hatten, verfügte das Hotel Restaurant Rheingold, wie der Name schon sagt, über ein eigenes Restaurant, in dem wir sehr lecker gegessen haben.

Nach dem Essen ging es nochmal zum örtlichen Lidl Markt, in dem wir uns für den Abend und den nächsten Tag mit Getränken versorgt haben.

 

Überlingen

Die zweite Etappe unserer Bodensee Radtour sollte sich als die Schwierigste herausstellen. Wenn man dem Bodenseeradweg folgen möchte, gibt es zwei mögliche Routen. Man fährt zunächst nach Radolfzell und dann entweder zurück nach Konstanz um am See entlang über Ludwigshafen nach Überlingen zu kommen. Alternativ entfernt man sich ab Radolfzell vom Bodensee und fährt über Bundesstraßen in einem größeren Bogen vom Untersee zum Obersee. Die erste Variante war uns mit über 100 km zu lang und die zweite Variante mit knapp unter 60 km zu kurz. Also entschieden wir uns dazu sozusagen für einen Mittelweg zwischen den beiden vorgeschlagenen Routen und für einen kleinen Schlenker um den Mindelsee. Das wir dadurch die zurückzulegenden Höhenmeter verdoppeln, hatte ich nicht auf dem Schirm. Zeitweise hat es an dem Tag auch noch geregnet, das hat uns dank Regenbekleidung aber nicht besonders gestört.

Manchmal kommt zu Unglück auch noch Pech dazu und so kam es, das wir auf Grund von Straßenarbeiten von einem äußerst unfreundlichem Bauarbeiter an der Weiterfahrt gehindert wurden. Anstatt die gerade zurückgelegte 1,5 km lange Abfahrt wieder hochzufahren, haben wir uns für eine Umleitung über eine kleine Forststraße entschieden, die zwar kürzer, aber dafür um so steiler war. Am Ende hat sie uns aber ein paar Extrakilometer erspart und so kamen wir nach ca. 95 km und 700 Höhenmetern in Überlingen an.

Überlingen ist eine größere Stadt mit schöner Einkaufsstraße, Marktplatz und Promenade direkt am Wasser. Wir sind in dem Hotel und Restaurant “Bürgerbräu” untergekommen. Die Zimmer waren liebevoll eingerichtet und das Frühstück am nächsten Morgen war mit das Beste der gesamten Tour. Leider ist dort dienstags Ruhetag, daher mussten wir uns auswärts essen. Vom Anwohnern erhielten wir Empfehlungen fürs Abendessen – das gut bürgerliche “Weinstein” oder das italienische Restaurant “allegretto” in der Nähe des Hafens neben der Markthalle sollen gut sein. Da es zu dem Zeitpunkt in Strömen geregnet hat und wir das “allegretto” zuerst gefunden haben, stand die Entscheidung für italienisches Essen fest. Das Essen dort war jedenfalls reichlich und sehr lecker – können wir bedenkenlos weiterempfehlen.

 

Meersburg, Friedrichshafen & Insel Lindau

Tag 3 sollte mit knapp 60 km die kürzeste Tour ohne nennenswerte Höhenmeter werden. Nach den Erfahrungen des Vortags war uns das ganz recht. Von Überlingen aus fährt man über weite Strecken direkt am See, allerdings führt der Bodenseeradweg auch häufig “in zweiter Reihe” vom Wasser weg, so das man den Bodensee zwar oft sehen kann, aber eben nicht direkt am Wasser entlang fahren kann. Das ist schade.

Zwischen Überlingen und Meersburg liegt das Archäologische Freilichtmuseum Unteruhldingen. Wer sich dafür interessiert kann sich dort über historische Pfahlbauten informieren. Mit unseren Packtaschen wollten wir die Räder nicht unbeaufsichtigt abstellen, daher mussten wir leider darauf verzichten.

Als nächste größere Stadt kommt man durch Meersburg. Dort ist es wirklich nett und es bietet sich mal wieder eine Cappuccino-Pause an. Gelegenheit dazu gibt es vor Ort genug.

Bis zur nächsten größeren Stadt Friedrichshafen durchfährt man die Ortschaften Hagenau und Immenstaad. Im weiteren Verlauf des Bodenseeradweges dann unter Anderem Langenargen, Kressbronn, Nonnenhorn und Wasserburg. Bestimmt sind das alles schöne Orte, es heißt aber nicht umsonst “Radtour” und man kann sich aber nicht alles angucken.

Hier ein paar Bilder von unterwegs:

Um auf die Insel Lindau zu kommen, muss man einen Bahnübergang mit insgesamt vier Gleisen überqueren. Sollten die Schranken gerade geschlossen sein, wie in unserem Fall, kann es wirklich lange dauern, bis der Schrankenwärter sie wieder öffnet. Es gibt sogar Schilder neben der Gleisanlage, die auf einen anderen Bahnübergang hinweisen, bei dem mit kürzeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Lindau ist ein schönes Städtchen mit vielen kleinen, bunten Gassen. Wir haben im Inselhotel Lindau übernachtet, das direkt in der Innenstadt liegt. Bei unserem Abendspaziergang über die Einkaufsstraße haben wir die Eisdiele “La Gelateria” entdeckt. Wer einmal dort in der Nähe ist, sollte unbedingt die Eissorte dunkle Schokolade probieren – superlecker!

Das Hotel hat uns am nächsten Morgen mit einem Feueralarm geweckt. Zum Glück war es wohl nur ein Fehlalarm in einem der Zimmer über uns, so dass die Feuerwehr uns schnell wieder in unsere Zimmer lassen konnte. Die Hotelmitarbeiterin aus der Küche brauchte noch ein Weilchen um des Schreck zu verdauen, dann gab es Frühstück.

 

Zurück zum Start nach Konstanz

Der letzte Teilabschnitt führte uns von Lindau über Bregenz in Österreich wieder zurück nach Konstanz. Für mich war es der schönste Teil des Bodenseeradwegs. Die ausgebauten Fahrradwege in Österreich und der Schweiz sind wirklich toll zu befahren und wurden am Vatertag auch von vielen Menschen genutzt.

Nebenbei bemerkt haben wir unterwegs keine “Väter-Gruppen” mit Bollerwagen getroffen. Das scheint wohl nur bei uns zu Hause so üblich zu sein.

Bregenz ist eine der größten Städte, die man auf dem Weg besuchen kann. Wir kannten Bregenz schon, da wir im letzten Jahr auf der Rückfahrt von unserem Radurlaub in Italien einen Zwischenstop im dortigen JUFA Hotel eingelegt hatten. Außerdem war es für eine weitere Pause noch zu früh. Aus diesem Grund sind wir dieses Mal daran vorbeigefahren. Wer Bregenz noch nicht kennt, sollte den Abstecher in die Innenstadt aber einplanen.

Nachdem wir uns irgendwo bei Hard, Fußach oder Höchst ordentlich verfahren hatten, half uns eines sehr netten Pärchens mit Hund, wieder den Weg zurück zum Bodenseeradweg zu finden. Kurze Zeit später überquerten wir erneut die Grenze und fuhren fortan weiter auf der Schweizer Seite.

Die nächste Pause legten wir in Rorschach ein. Dort gab es einen Fähranleger und dementsprechend viel zu gucken, während wie einen schmackhaften aber stark überteuerten Salat aßen.

Von Rorschach ging es immer weiter entlang der Bahnlinie zurück bis nach Konstanz, das wir nach 75 km erreichten.

Insgesamt legten wir in den vier Tagen 325 Kilometer und ca. 1800 Höhenmeter zurück. Da unsere Routenplanung nicht immer optimal war, haben wir uns ein paar überflüssige Höhenmeter selbst eingebrockt. Der Bodenseeradweg ist insgesamt sehr schön zu befahren, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass er häufiger direkt am Wasser entlang führt.

 

Weiterführende Informationen

Wie die meisten Radreisewege hat auch der Bodenseeradweg eine eigene Homepage. Diese findet man unter https://www.bodensee-radweg.com

 

 

 

 

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https://abstrampeln.de/2019/06/bodenseeradweg/feed/ 0
Bonusland https://abstrampeln.de/2019/06/bonusland/ https://abstrampeln.de/2019/06/bonusland/#respond Mon, 03 Jun 2019 08:43:13 +0000 http://abstrampeln.de/?p=8014

Vor ein paar Wochen hat mir der Postbote ein Rezensionsexemplar des Buches “Bonusland – Ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht” von Götz Nitsche gebracht. Ich muss gestehen, dass es einige Zeit brauchte, bis ich ausreichend Zeit gefunden habe, mal wieder ein Buch zu lesen. Neben der Reizüberflutung durch digitale Medien kommt das heutzutage oftmals viel zu kurz. Für “Bonusland” lohnt es sich, eine Auszeit zu nehmen um sich auf eine 3500 km lange Radreise durch Neuseeland mitnehmen zu lassen.

 

Der Author Götz Nitsche steht kurz davor, sich nach seinem Ingenieurs-Studium ins Berufsleben zu begeben, als er beschließt nach Neuseeland zu reisen und mit einem gebrauchten Fahrrad, das er vor Ort gekauft hat, das Land zu umfahren. Er berichtet von seinen interessanten Erlebnissen, aber auch von den Schwierigkeiten und Anstrengungen, die er unterwegs bewältigen musste. Dabei ist er erfrischend ehrlich, selbstkritisch und manchmal auch ironisch. Dadurch, und vor Allem auch durch den lockeren aber tiefgründigen Schreibstil macht es Spaß, die Erlebnisse mitzuverfolgen.

Neben seinen eigenen Gefühlen und Gedanken beschreibt Götz Nitsche auf eindrucksvolle Weise die Schönheit Neuseelands. Zahlreiche Fotos sorgen dafür, dass man die vermittelten Eindrücke von der Natur sowie der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Einwohner gut nachempfinden kann.

Das Buch handelt aber auch von der persönlichen Entwicklung, die Götz Nitsche in Neuseeland durchmacht. Die dreimonatige Fahrradreise war für ihn sowohl körperlich als auch psychisch eine Herausforderung. Überlegungen, z.B. ob er in Bezug auf seinen Beruf bisher die richtigen Entscheidungen getroffen hat und viele andere Themen, die ihn unterwegs beschäftigen, beschreibt er anschaulich, aber auch mit viel Humor.

Wer erfahren möchte, weshalb Neuseeland zu Götz Nitsches persönlichem Bonusland wurde, der bekommt das Buch bei dem Buchhändler seiner Wahl.

Weitere Informationen:

Götz Nitsche: Bonusland – ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht
Conbook Verlag, März 2019
352 Seiten
Preis: 14,95 Euro (Ebook 13,99 Euro)

 

 

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PEdALED bringt die neue Odyssey Collection auf den Markt https://abstrampeln.de/2019/05/pedaled-bringt-die-neue-odyssey-collection-auf-den-markt/ https://abstrampeln.de/2019/05/pedaled-bringt-die-neue-odyssey-collection-auf-den-markt/#respond Fri, 03 May 2019 20:03:48 +0000 http://abstrampeln.de/?p=7979 [PRESSEMITTEILUNG]

PEdALED glaubt fest daran, dass Erfahrung essentiell ist, wenn es darum geht, etwas Neues zu schaffen. In der Odyssey Collection kulminiert das, was man seit 2007 gelernt haben. Quer durch Europa mit dem Transcontinental Race, Profiradsport mit Großbritanniens ältestem Team, JLT Condor, Kirgisistan erkunden mit dem Silk Road Mountain Race – all diese Erfahrungen fließen ein in die Kollektion. 

Die extrem vielseitigen und reflektierenden Details in Kombination mit dem innovativen Sensitive-Skin®-Material machen die Odyssey Collection zur ultimative Bekleidungslinie für Langstreckenfahrten auf und abseits der Straße

 

ODYSSEY JERSEY

Das erste Trikot auf der Welt mit ganzen sieben Taschen, zwei davon sind seitlich angebracht, hinten drei große Cargo-Taschen, eine mit Reißverschluss für Wertsachen und eine weitere Netztasche auf dem Rücken, in der nasse Kleidung trocknen kann. Reflektierende Elemente auf dem Rücken, an den Armen und an den Rückentaschen bieten die nötige Sichtbarkeit bei Fahrten durch die Dunkelheit.

Das Sensitive-Skin®-Material, das PEdALED über die Jahre entwickelt hat, ist äußerst komfortabel, gerade in unterschiedlichen Witterungsbedingungen. Es garantiert eine hohe Atmungsaktivität, trocknet schnell und schützt vor schlechten Gerüchen.

Eigenschaften:

  • Sieben Taschen
  • Reflektierende Elemente
  • Sensitve Skin® Material
  • Hergestellt in Italien
 

ODYSSEY BIB SHORT

Die Odyssey Bib Shorts sind hoch-entwickelt, fortschrittlich und durchdacht, und doch genial einfach gehalten. Bei der Gestaltung der Serie war es das Ziel von PEdALED, Trägerhosen mit einem hohen Stauvolumen zu kreieren, die dadurch ihre Ästhetik nicht verlieren.

Die Odyssey Bib Shorts sind mit drei Cargo-Taschen, zwei versteckten Taschen am Bein und einer großen Tasche auf der Rückseite ausgestattet. Die Beintaschen sind so konzipiert, dass sie Nahrung und Notwendiges für lange Fahrten aufnehmen können. Das Design ist unglaublich einfach und funktional, schnell zugänglich, so dass alles erreichbar ist ohne anhalten zu müssen. Auch ist es so konzipiert, dass Gegenstände während der Fahrt nicht verloren gehen können. Die Bib Shorts werden von den lasergeschnittenen Hosenträgern für maximalen Komfort, auch auf den längsten Fahrten, vervollständigt.

Eigenschaften:

  • Laser-geschnittene Hosenträger
  • Zwei Seitentaschen
  • Eine große Cargo-Tasche
  • Hergestellt in Italien
 

ODYSSEY JACKET

Die Odyssey Jacket ist ein wasserdichtes Kleidungsstück, das durch Leichtigkeit und Atmungsaktivität in Kombination mit hervorragender Wasserbeständigkeit punktet. Die Jacke ist mit einer Innentasche ausgestattet und kann so auch zur Aufbewahrung des Odyssey-Trikots verwendet werden. So ist sie das perfekte Kleidungsstück, auch wenn die Wetterbedingungen unsicher sind.

Die Odyssey Jacket hat ein zusätzliches Rückenteil, das bei starkem Regen verwendet werden kann. Das reflektierende Logo von PEdALED ist hinten platziert, wodurch Radfahrer auch in der Dunkelheit sichtbar werden. Die seitliche Reißverschlusstasche verstaut Wertsachen und hält sie selbst bei starkem Regen trocken. Der YKK Offset-Reißverschluss erleichtert das Öffnen und Schließen während der Fahrt.

Eigenschaften:

  • 10.000 mm Wassersäule
  • Reflektierende Details
  • Winziges Packmaß
  • Verschweißte Nähte
 

ODYSSEY VEST

Die Weste der Odyssey Collection ist ein absolutes Must-Have, wenn man tagelang unterwegs ist. Der reflektierende Druck ist inspiriert vom japanischen Symbol für Reis.

In Kombination mit den rückseitigen Mesh-Einsätzen sind sie auf die reflektierenden Elemente des Odyssey Jerseys abgestimmt. Die Weste ist atmungsaktiv, hat eine Reißverschlusstasche auf der Vorderseite für Wertsachen und eine elastische Innentasche aus Mesh-Material zur Aufbewahrung von weiteren Accessoires.

Eigenschaften:

  • Hohe Sichtbarkeit
  • Mesh-Panel für Atmungsaktivität
  • Reißverschlusstasche vorne
  • Winziges Packmaß
 

ODYSSEY SOCKS

Die Odyssey Seidensocken bestehen aus einer speziellen Mischung aus Seide und Wolle, um höchsten Komfort bei langen Fahrten zu gewährleisten. Die Einführung von Seide ist ein revolutionärer Schritt, um den richtigen Grad an Atmungsaktivität zu erreichen und gleichzeitig die Füße trocken und geruchsfrei zu halten – egal wie lange die Fahrt dauert.

Sie können an langen heißen Sommertagen oder in den kühleren Monaten getragen werden. Die Odyssey Socks sind mit einem reflektierenden Streifen versehen, der die Sichtbarkeit im Dunkeln erhöht.

Eigenschaften:

  • Seidiger Materialmix
  • Reflektierender Streifen
  • Hergestellt in Italien
 

Über PEdALED

PEdALED wurde 2007 in Tokio, Japan, von dem Kreativen Hideto Suzuki gegründet. Suzuki begann, schöne und funktionelle Kleidung zu kreieren, die seinen Radsport- und Lebensstil in Tokio entsprachen. Die Marke entstand aus der Liebe zum Radsport und hat seitdem eine Anzahl an preisgekrönten Kollektionen kreiert. PEdALED ist der Meinung, dass jedes Feature jedes Kleidungsstücks die Funktion und Leistung verbessern sollte und strebt an, die bequemste und langlebigste Kleidung auf dem Markt herzustellen. PEdALED Produkte werden heute in Italien handgefertigt, dort wo das Epizentrum der Produktion von Radsportbekleidung liegt.

Weitere Informationen:

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Stadtradeln 2019 https://abstrampeln.de/2019/04/stadtradeln-2019/ https://abstrampeln.de/2019/04/stadtradeln-2019/#respond Mon, 29 Apr 2019 18:18:28 +0000 http://abstrampeln.de/?p=7968

Im Verbund mit dem Kreis Wesel nehmen 13 Kommunen teil.

Am 1. Mai fällt der Startschuss für das Stadtradeln 2019. Dann gilt es wieder so oft wie möglich das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zu fahren. Ziel der Aktion ist es, den Radverkehrsanteil zu steigern und damit gleichzeitig Kohlendioxid-Emmissionen zu verringern.

Innerhalb der teilnehmenden Kommunen werden die geradelten Fahrrad-Kilometer addiert und so unter anderem die fahrradaktivste Kommune ermittelt. Für Voerde und die anderen Kommunen im Kreis Wesel werden die Kilometer in der Zeit vom 6. bis zum 26. Mai gezählt.

Wer teilnehmen und seinen Beitrag für die Umwelt leisten möchte, kann sich – wie immer – auf der Homepage stadtradeln.de registrieren und für eines der Teams anmelden.

 

Dinslaken ist der Metropole Ruhr zugeordnet und hat daher einen abweichenden Aktionszeitraum. Dieser ist in der Zeit vom 25. Mai bis zum 14. Juni.

Für nicht alleine fahren möchte, kann sich den geführten Feierabendtouren anschließen, die der ADFC Dinslaken-Voerde organisiert. Die Touren haben eine Streckenlänge zwischen 25 und 40 km und sind vom Tempo her auch für Gelegenheitsradler gut zu bewältigen. Die entsprechenden Termine findet man auf der Homepage der ADFC Dinslaken-Voerde.

 

 

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Das Ampler Stout im Test https://abstrampeln.de/2019/03/das-ampler-stout-im-test/ https://abstrampeln.de/2019/03/das-ampler-stout-im-test/#comments Sun, 31 Mar 2019 20:05:58 +0000 http://abstrampeln.de/?p=7884 Während der vergangenen vier Wochen war das neue Commuter E-Bike Stout von Ampler mein Transportmittel auf dem Weg ins Büro und wieder zurück nach Hause. Es kam bei Wind und Wetter zum Einsatz. Manchmal gab es auch noch eine kleine Ausfahrt in der Mittagspause – verhältnismäßig realistische Pendlerbedingungen also.

Das Stout hebt sich meiner Meinung nach durch zwei Besonderheiten von der Masse ab. Zum Einen kommt es als E-Bike fast unscheinbar daher. Dadurch dass der Akku völlig unsichtbar im Unterrohr versteckt ist, unterscheidet es sich auf den ersten Blick kaum von normalen Trekking Rädern. Wenn man genauer hinsieht, entdeckt man natürlich den Hinterradnabenmotor und die Ladebuchse mit dem leuchtenden LED Ring auf dem Einschaltknopf, der den Ladezustand des Akkus anzeigt.

Die zweite Besonderheit ist das geringe Gewicht. Mit etwas über 17 kg ist es wesentlich leichter als die meisten anderen E-Bikes. Mitunter können diese ja auch schon mal bis zu 25 kg wiegen. Dadurch dass sich das Hauptgewicht des Akkus im gesamten Unterrohr verteilt, liegt der Schwerpunkt zudem günstig in der Mitte des Rades. Es fährt sich wirklich wie ein normales Trekking Rad, und man kann es auch mal eine Treppe hochtragen ohne direkt Rückenschmerzen zu bekommen.

Wie fährt sich das Stout?

Wie bereits geschrieben, fährt das Stout überzeugend gut. Das etwas höhere Gewicht, im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad ohne Motor, wirkt sich nicht negativ auf die Fahreigenschaften aus. Die 42 mm breite Bereifung fährt komfortabel und sicher z.B. auch auf Schotter oder Waldwegen. Auch die eine oder andere Unebenheit wird von den Reifen geschluckt, sofern man sie nicht mit 6 Bar aufpumpt. Als Mantel hat Ampler den Continental Topcontact II mit “Vectran” Pannenschutzeinlage aufgezogen. Dabei handelt es sich um einen Allrounder für den Stadtverkehr, der sich durch guten Grip und hoher Widerstandsfähigkeit gegen Durchstiche auszeichnet. Eine gute Wahl wie ich finde, denn wer will auf dem Weg zur Arbeit schon den Schlauch wechseln?

Der Motor unterstützt den Fahrer bis zur eingestellten Geschwindigkeit, vor allem beim Anfahren ist das vergleichbar mit starkem Rückenwind. Bergauf wirkt der Elektroantrieb ebenfalls unterstützend, allerdings verliert der Motor am Berg schnell an Kraft.

Rahmen und Lackierung

Mein Testrad kam in der kleineren der beiden erhältlichen Rahmengrößen in der Farbvariante Graphit Grau. Dabei handelt es es sich um eine hochglänzende dunkelgraue Metallic-Lackierung, die vom Ampler eine besonders große Extraportion an glitzernden Metallpartikeln bekommen hat. Wer es etwas schlichter mag, kann sich für die matte Alternative “Pine Green” enttscheiden. Beide Farben sind meiner Ansicht nach aber sehr schön und wirken eher zurückhaltend und gedeckt als auffällig.

Besonders gut gefallen mir einzelne Punkte, die bei der Rahmenkonstruktion berücksichtigt wurden. Z.B. die Durchführung der Hydraulikleitung zur Vorderradbremse durch die Gabel oder die Steckverbindung, die die vordere Lampe mit Strom versorgt, sind schöne Details. Ebenfalls hervorzuheben sind die wirklich guten Schweißnähte, die man nicht jeden Tag in solcher Gleichmäßigkeit und Ausführungsqualität findet.

Die Geometrie des Alu-Rahmens ermöglicht eine eher aufrechte und weniger sportliche Sitzposition – für relativ gemütliches fahren also. Die gerade Gabel ist ebenfalls aus Aluminium und ungefedert. Für eine höhere Stabilität des Vorderrades sorgt eine 12mm Steckachse.

Was mir gefehlt hat, ist ein Rahmenschloss. Darauf wurde herstellerseitig vermutlich aus Gewichtsgründen verzichtet. Gegen Aufpreis kann man bei Ampler aber ein Abus Bordo Faltschloss mitbestellen.

Cockpit, Sattel und sonstige Anbauteile

Die Art des Lenkers wurde ebenfalls für bequeme Fahrten ausgewählt. Die ca. um 45° in Richtung Fahrer gebogenen ergonomischen Griffe mit einer kleinen Handballenauflage bieten guten Grip, bei relativ natürlicher Haltung der Arme und Handgelenke. Die Brems- und Schalthebel sind gut zu bedienen, ebenso die an der linken Seite angebrachte Klingel, die zwar stylisch aussieht, aber leider etwas leise und dadurch nicht besonders gut zu hören ist.

Der Sattel ist Trekkingrad-typisch etwas breiter. Obwohl er gepolstert ist, habe ich ihn keineswegs als zu weich empfunden. Die ausgeformte Mitte sorgt dafür, dass empfindliche Sitzbereiche etwas entlastet werden.

Eine weitere Besonderheit ist das in der Sattelstütze eingearbeitete Rücklicht, in Form von fünf untereinander angeordneten, leuchtstarken LEDs. Die obersten Beiden stehen etwas aus der Sattelstütze heraus, so dass sie auch von der Seite aus einigermaßen gut zu sehen sind. Ein wirklich schönes Detail wie ich finde. Als Vorderlicht dient das kleine IQ2 EYC von Busch & Müller. Trotz der geringen Größe ist es 50 Lux hell und leuchtet den Bereich vor dem Rad ganz ordentlich aus. Ein Dynamo gibt es logischerweise nicht, die Stromversorgung der Beleuchtung erfolgt durch den eingebauten Akku.

Die Schutzbleche sind aus Metall und sehr stabil ausgeführt. Sie sind in Rahmenfarbe lackiert. Auf dem matt-schwarzen Gepäckträger mit Spanngummi kann man unterwegs kleinere Dinge transportieren oder, wie in meinem Fall, eine Fahrradtasche anbringen.

Der Antrieb

Über eine Standard Kurbelgarnitur der Marke Driveline mit doppelseitigem Kettenschutzring und einem Kettenblatt mit 42 Zähnen wird die Kraft auf die Shimano Tiagra CS-HG500 10 fach Kassette mit der Abstufung 11-32 übertragen. Das schalten der verschiedenen Gänge übernimmt das Shimano RD-T6000 Deore Schaltwerk zuverlässig, aber nicht besonders geräuscharm. Während das runterschalten in einen schnelleren Gang im Großen und Ganzen gut funktioniert, wirkt das Hochschalten vor allem unter Last ziemlich ruppig und unruhig. Zwar hat Ampler für das Stout mit der Shimano Deore Serie solide und langlebige Komponenten ausgewählt. Bei einem Rad in der Preisklasse um die 2500 EUR würde ich mir allerdings eine etwas hochwertigere Kombination von Schaltwerk und Kassette wünschen, zumal der Preisunterschied dafür echt überschaubar wäre.

Der Vortrieb wird durch einen 250 Watt Elektro-Nabenmotor im Hinterrad bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h unterstützt. Die Steuerung des Motors erfolgt mittels Sensor im Tretlager. Nach ca. einer halben Pedalumdrehung setzt die Motorunterstützung mit der eingestellten Intensität ein und schiebt das Rad deutlich spürbar an. Neben der Möglicheit ohne Elektroantrieb zu fahren, stehen zwei weitere Betriebsarten zur Verfügung, die hinsichtlich der Beschleunigung und Geschwindigkeit über die Smartphone App konfiguriert werden können. Die Auswahl der Betriebsart erfolgt dann entweder über die App oder dem Wahlschalter über der Ladebuchse. Ein Bedienteil am Lenker gibt es nicht – braucht man aber auch nicht unbedingt. Vielmehr musste ich feststellen, dass ich fast immer mit der größtmöglichen Unterstützung unterwegs war und auch die Schaltung komplett vernachlässigt habe. Durch den frühen Einsatz des Motors kann man auch in einem hohen Gang problemlos anfahren, so dass man das Schalten einfach vergisst.

Wenn man den Motor nicht einschaltet bzw. die Unterstützung über die Smartphone App ausschaltet, bemerkt man beim Anfahren einen deutlichen Widerstand, als ob man gleichzeitig etwas abbremst. Der Widerstand lässt ungefähr zu dem Zeitpunkt nach, an dem man mit dem einsetzen der Motorunterstützung rechnen würde. Wenn man nicht in die Pedale tritt und das Rad nur rollen lässt, ist kein nennenswerter Widerstand zu erkennen. Da man vermutlich nur in Ausnahmefällen ohne Motorunterstützung fahren würde, fällt das nicht so ins Gewicht. Wenn der Akku allerdings einmal leer sein sollte, würde mich das beschwerlichere Anfahren stören.

Bremsen

Das Bremssystem besteht sowohl vorne als auch hinten aus hydraulischen Scheibenbremsen (Shimano Deore BR -T6000) und Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 160 mm. Der Bremshebel ist am Lenker gut erreichbar und komfortabel mit drei Fingern zu bedienen. Die Bremsleistung ist auch bei hohen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Witterungsverhältnissen kraftvoll und bringt das Stout in kürzester Zeit zum Stehen.

Akkulaufzeit und Aufladen des Stout

Ampler gibt die Akkulaufzeit mit durchschnittlichen 70 km an. Je nach Belastung des Motors soll sie aber zwischen 45-100 km schwanken. Ich habe ein paar längere Touren mit dem Stout gemacht und kann bestätigen, dass bei maximaler Motorunterstützung locker bis zu 70 km drin sind. Wenn man mit weniger Unterstützung unterwegs ist, sind bis zu 90 km realistisch. Hat man einige Höhenmeter zu bewältigen, verringert sich die Akkuleistung dementsprechend.

Die aktuelle Kapazität des Akkus kann man in der Smartphone App ablesen oder an Hand der Farbe des beleuchteten Ein-/Ausschalters einschätzen. Ab ca. 50 % der verfügbaren Akkuleistung ändert sich die Farbe in gelb/orange. Ein rot leuchtender Ring signalisiert, dass der Akku bald wieder aufgeladen werden will.

Das Aufladen des Stout funktioniert mit dem mitgelieferten Ladegerät
an jeder herkömmlichen Steckdose. Auf dem Sattelrohr über dem Tretlager befindet sich eine magnetische Rosenberger Ladebuchse, wie sie auch bei vielen anderen E-Bikes zum Einsatz kommt. Ein leerer Akku ist in 2-3 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Das Ladegerät zeigt über eine LED auf der Gehäuseoberseite den Ladezustand des Akkus an. Dadurch das der Akku fest im Unterrohr verbaut ist, kann man ihn nicht zum Aufladen entnehmen. Das Stout muss also zum Aufladen in der Nähe einer Steckdose stehen. Ein Nachteil, den ich zugunsten der unscheinbaren Optik gerne in Kauf nehme.

Laut Ampler ist der eingebaute 48 V Li-ion Akku für insgesamt 600 Ladezyklen ausgelegt. Das soll einer Laufleistung von ca. 40.000 km entsprechen. Ein entsprechend gealterter Akku soll dann aber immer noch über 70% der ursprünglichen Kapazität von 336 Wh verfügen. Verbrauchte Akkus kann man über den Kundenservice bei Ampler wechseln lassen. Wenn man sich den Einbau selbst zutraut oder eine lokale Fahrradwerkstatt damit beauftragen kann, sendet Ampler auch einen neuen Akku zu. Der Wechsel erfolgt dann über eine Wartungsklappe unter dem Tretlager – das Tretlager und die Sensoreinheit müssen dafür aber ausgebaut werden.

Die Ampler App

Im Gegensatz zu anderen E-Bikes verfügt das Stout nicht über ein Bedienteil am Lenker. Stattdessen können alle Einstellungen über die Ampler Smartphone App vorgenommen werden. Gleichzeitig zeigt sie gewünschte Leistungsdaten an und ermöglicht auf Wunsch auch eine Kartennavigation. Allerdings sollte man dafür zusätzlich eine zuverlässige Lenkerhalterung für sein Smartphone kaufen. Ich bin auf Grund der Möglichkeit von Regen und Stürzen kein Fan davon, mein Handy an den Lenker zu montieren. Möglich wäre es aber und das hätte dann hinsichtlich der Funktionalitäten einige Vorteile gegenüber allen gängigen Bedienteilen.

Fazit

Das Ampler Stout ist ein alltagstaugliches Commuter E-Bike und neben dem Arbeitsweg auch für die meisten anderen Fahrten und Radtouren bis ca. 70 km bestens geeignet. Es ist eher ein “Stadtrad”. Einige Höhenmeter sind für das Stout zwar auch möglich, aber nicht gerade die Paradedisziplin des Nabenmotors. Es ist robust und wartungsarm und wird den täglichen Anforderungen der meisten Radfahrer gerecht werden. Bis auf die Kurbelgarnitur setzt Ampler bei Antrieb und Bremsen auf bewährte Shimano Deore Komponenten.

Preislich empfinde ich das Stout mit 2490 EUR als geringfügig zu teuer. Vor allem die Auswahl der Komponenten könnte bei dem Preis etwas hochwertiger sein. Dafür bekommt man aber ein optisch ansprechendes und verhältnismäßig leichtes Fahrrad, das in Bezug auf den Anwendungszweck als Commuter E-Bike fast perfekt funktioniert. Und das Gewichtsersparnis auch seinen Preis hat, ist ja allseits bekannt.

Das Stout muss online über den Ampler Webshop bestellt werden. Es wird dann vormontiert per Spedition nach Hause geliefert. Zur Endmontage muss nur noch der Lenker an den Vorbau geschraubt und die Pedale montiert werden. Ampler liefert dazu einen Satz Innensechskantschlüssel in einem schönen Holzkästchen mit.


 

Noch ein Hinweis zur Transparenz

Die Firma Ampler hat mir das Fahrrad für den Testzeitraum kostenlos zur Verfügung gestellt. Der obenstehende Testbericht spiegelt einzig und allein meine Meinung und die Erfahrungen wieder, die ich während des Testzeitraums mit dem Rad gemacht habe. Die Firma Ampler hat zu keiner Zeit Einfluss auf den Inhalt des Testberichtes genommen, noch bin ich darum gebeten worden, diesen Testbericht zu verfassen.

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3D Druckdaten von Zubehörartikeln https://abstrampeln.de/2019/03/3d-druckdaten-von-zubehoerartikeln/ https://abstrampeln.de/2019/03/3d-druckdaten-von-zubehoerartikeln/#respond Tue, 26 Mar 2019 22:19:56 +0000 http://abstrampeln.de/?p=7878

Erste Hersteller stellen bereits 3D Druckdaten von Zubehörartikeln oder Produktergänzungen zur Verfügung. Wenn man einen 3D Drucker besitzt, kann man die entsprechenden Dateien einfach über die Website herunterladen und für den eigenen Gebrauch produzieren.

Das Foto zeigt einen Teil einer Minipumpen Halterung, der so von dem Hersteller SKS metaplast Scheffler-Klute GmbH angeboten wird. Für mich hatte dieses Serviceangebot maßgeblichen Einfluß auf meine Kaufentscheidung, denn gute Minipumpen gibt es von vielen Herstellern. Aber nur durch dieses zusätzliche Serviceangebot sind jetzt alle Bikes, auf denen ich regelmäßig unterwegs bin, mit eigenen Pumpenhaltern ausgestattet. So konnte ich die zusätzlichen Kosten für weitere Halter einsparen und das Geld stattdessen in eine hochwertigere Pumpe investieren.

Der Hersteller hat es demnach verstanden, durch zusätzliche Services einen echten Mehrwert für den Käufer zu schaffen, der sich zusätzlich auch noch positiv auf das Kaufverhalten auswirkt. Eine echte Win-Win Situation also. Ich würde mich freuen, wenn bald weitere Hersteller diesem Beispiel folgen.

An dieser Stelle ein kurzer Hinweis zur Transparenz: Dieser Beitrag stellt einzig und allein meine eigene Meinung dar. Die Firma SKS metaplast Scheffler-Klute GmbH hat keinen Einfluß auf den Inhalt genommen und ist nicht an mich herangetreten mit der Bitte einen solchen Artikel zu schreiben. Vielmehr ist die Option, Druckdaten downloaden zu können sowas von super, das man einfach darüber sprechen bzw. schreiben sollte.

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