GoPro Hero – erstes Fazit

GoPro Hero
GoPro Hero

Seit ein paar Tagen bin ich Besitzer einer GoPro Hero Aktion Kamera. Ich bin zwar nicht der typische Nutzer von Aktion Kameras, da ich weder Segelflieger, Motorradfahrer noch Freeclimber bin. Sicherlich setzen auch viele Biker die GoPro ein um z.B. ihre spektakulären Jump Sessions zu filmen – alles nicht meins… kurze Filme des einen oder anderen Single Trails werden aber bestimmt demnächst hier veröffentlicht werden.

Zur Sache:
Meine GoPro ist das Modell HD Hero – Outdoor Edition, d.h. sie wird neben dem Gehäuse mit belüfteter und wasserdichter Rückseite zusätzlich mit Kopf- und Helmhalterung, diversen Klebehalterungen für gebogene und gerade Untergründe, sowie einigen Gelenken geliefert, durch die sich die neigung der Kamera im montierten Zustand einstellen lassen. Zusätzlich habe ich noch die LCD Rückwand und den Handle-Bar Mount für Rohre bis zu einem maximalen Durchmesser von 36 mm, also ideal zur Lenkerbefestigung.

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Rhein/Mosel Tour 2012 – mein Fully wird zum Packesel

Wie bereits im ersten Artikel beschrieben, benötige ich für die geplante Wochenend-Radtour vom Niederrhein runter zur Mosel etwas Stauraum für Klamotten, Verpflegung usw. ich habe mich gegen einen entsprechend großen Rucksack entschieden und dafür einen Gepäckträger für die Sattelstütze mit Vaude Fahrradtaschen entschieden. Beides ist gestern angekommen und sieht montiert so aus:

Packesel

Die ersten Fahrversuche verliefen problemlos, der Gepäckträger bietet auch voll eingefedert genügend Platz zu den Reifen. In wieweit sich die gefüllten Taschen auf das Fahrverhalten auswirken kann ich natürlich jetzt noch nicht sagen, bis jetzt bin ich aber noch optimistisch, mit den Packtaschen die richtige Wahl getroffen zu haben.

 

Biologic Reecharge Case & Bracket

Ein weiteres Kapitel auf der Suche nach der perfekten Lösung zur Verwendung des iPhone als Fahrradcomputer liegt hinter mir.

Biologic Case "offen"
Biologic Case „offen“

Diesmal gab ich der Firma Biologic und ihren iPhone kompatiblen Produkten eine Chance und kaufte das Recharge Case für iPhone mit der dazugehörigen Lenkerbefestigung Reecharge Case Bracket. Darüber das beide Produkte nur getrennt und nicht im Set erhältlich sind, kann man geteilter Meinung sein. Da es keine Alternative Befestigungsart auf dem Fahrrad gibt, kann man die Halterung besser direkt mitliefern und zusätzlich einzeln anbieten, damit man z.B. sein Zweitrad damit ausstatten kann.

Das Case macht nach dem Auspacken aus der biomäßigen Recycling Karton Verpackung einen wertigen Eindruck. Es ist gut verarbeitet und nimmt das iPhone sicher und passgenau auf. Im Case eingesetzt ist das iPhone mit einem 1400mAH starken Li-Ion Zusatzakku verbunden, der am Computer über einen herkömmlichen USB Port aufgeladen werden kann und das Gerät mit einer zusätzlichen Akkuladung versorgen kann.

Ein Pluspunkt gibt es für den Sicherheitsfaktor. Das iPhone wird innerhalb des Cases bestens geschützt. Es liegt in einer Silikon-Form, die leichte Erschütterungen abfedert. Zusätzlich ist das Gehäuse spritzwasser geschützt nach IPX4 – der Kopfhörer Ausgang ist durch einen Gumminippel abgedichtet.

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Auf der Suche nach dem Knackgeräusch – Teil 5 oder so…

Zum Ende meiner letzten längeren Tour nach Orsoy und zurück hörte ich ein mir bis dahin unbekanntes Knackgeräusch. Seit dem Konzentriere ich mich beim Biken mehr auf dieses Geräusch als auf irgendetwas anderes. Da ich bisher leider erfolglos schon einiges versucht habe, um das Geräusch loszuwerden, starte ich diesen Eintrag mit „Teil 5“ mit der Vorahnung, dass noch einige folgen werden-

Die Internet-Foren sind ja voll von diesen Themen und die Lösung scheint ja wohl immer dieselbe zu sein. Aus dem Grund versuche auch ich mein Glück in dem ich mein Bike Stück für Stück zerlege, säubere und frisch gefettet wieder zusammen setze.

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Kind Shock Super Natural – Teil 1

KindShock Super Natural
KindShock Super Natural

Nach tagelangen Recherchen in verschiedenen Mountainbike-Foren, habe ich mich dazu entschlossen, eine einstellbare Sattelstütze zu kaufen. Wir ich herausfinden musste scheint es keine eindeutige Meinung zu geben, welche der angebotenen Modelle das aktuell Beste am Markt ist. Jede Stütze scheint Ihre Vor- und Nachteile zu haben. Leider sind auch diverse Kinderkrankheiten bei einzelnen Chargen durchaus üblich, demnach muss sich jeder wohl selbst ein Bild davon machen, welche Stütze in welcher Ausführung am geeignetsten zu sein scheint.

In meinem Fall habe ich mich für die Kind Schock Super Natural mit 125 mm Hub entschieden – mit der Hoffnung ein fehlerfreies Modell zu erwischen. Da die Stütze erst eine Probefahrt hinter sich hat, kann ich noch nichts in Bezug auf meine Erfahrungen damit schreiben. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen um meine ersten Eindrücke zu beschreiben.

Die Kind Shock macht einen wertigen Eindruck. Das Gewicht liegt mit 528g im Mittelfeld der z.Z. angebotenen Stützen. Sie ist vollständig aus 7075er Aluminium gearbeitet und besitzt in meiner Version ohne Remote Lockout einen roten Release Hebel unter dem Sattel.

Je nach Strecke fährt man die Stütze voll ausgefahren oder voll eingefahren für max. Bewegungsfreiheit auf dem Bike. Obwohl die Höhenverstellung stufenlos ist, wird meiner Meinung nach niemand irgendwelche Zwischenpositionen nutzen. Wenn man von der Körpergröße her also unterhalb von 1,80m liegt, sollte man vorher testen ob man die Stütze im voll ausgefahrenen Zustand überhaupt fahren kann, Sie ragt dann nämlich 19cm aus dem Sattelrohr heraus.

Etwas lieblos aus meiner Sicht ist die Sattelklemmung, die zwar durch die Rastereinstellung mit 2 Schrauben ordentlich klemmt aber eher umständlich einzustellen und festzuschrauben ist. Da die Schrauben sehr nah am Tauchrohr liegen, habe ich mir mit der Nuss des Drehmomentschlüssels dem Tauchrohr die erste Schramme zugefügt. Unschön…

Die Funktion während der Fahrt ist tadellos. Die Stütze hält bei jeder Höhe bombenfest und hat nur ein minimales Seitenspiel, das nimmt man aber während der Fahrt nicht war. ich habe mich bewusst für die Version ohne Remote Lockout entschieden, weil ich keinen zusätzlichen Seilzug an meinem Bike wollte. Dadurch das der Zug am oberen Ende der Stütze angebracht ist, variiert die Länge des Zuges nicht unerheblich je nachdem ob die Stütze ein- oder ausgefahren ist. Der Release Hebel dagegen ist supersoft zu bedienen und stellt für mich keinen Nachteil dar. Zudem ist die Stütze dadurch knapp 30 EUR günstiger gewesen.

Bis jetzt bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Ich werde die Stütze jetzt eine Weile fahren und dann einen 2. Teil dieser Rezension schreiben, in dem ich dann mehr auf die Fahreigenschaften und die Langzeitnutzung eingehen kann.

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