Rhein/Mosel Tour 2012 – 2. Etappe

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Die zweite Etappe begann so wie die erste endete, zum Glück war es heller als am Abend zuvor. Die Dunkelheit hat das Zurechtfinden in Köln doch stark beeinträchtigt. Leider regnete es ganz schön als wir nach mittelmäßigem Jugendherbergs-Frühstück in Richtung Koblenz aufbrachen.

Mit Hilfe ortskundiger Passanten haben wir nach einer Weile einen geeigneten Weg auf die Brücke gefunden, die uns wieder auf die linke Rheinseite bringen sollte. Dieser Weg führte uns diesmal durch ein mit Grafitti beschmiertes Treppenhaus, d.h. wir mussten die bepackten Räder in schmalen Schienen die Treppen nach oben schieben um auf der anderen Seite der Brücke denselben Weg wieder nach unten zu bestreiten.

Anschließend ging es aber immer direkt am Rhein entlang bis nach Koblenz, so dass ein Verfahren nahezu unmöglich war und uns die zahlreichen Zwischenstopps erspart blieben, in denen wir auf die Fahrradkarte blicken mussten. Leider regnete es sich an diesem Tag so richtig schön ein so dass wir uns allmählich komplett an den Regen gewöhnt hatten. Auch als der Regen stärker wurde und es am Ende streckenweise sogar Äste und Tannenzapfen regnete, störte uns das wenig.

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Rhein/Mosel Tour 2012 – 3. Etappe

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Auf die dritte Etappe hatte ich mich besonders gefreut, denn die Strecke von Koblenz nach Bernkastel-Kues sollte durch zahlreiche Weinanbaugebiete entlang der Mosel führen. Zur Abwechselung regnete es nicht, dafür war es relativ windig.

In Koblenz selbst begann diese dritte Etappe wie auch die zweite in Köln begonnen hatte. Wir mussten trotz der verwirrenden Verkehrsführung der Innenstadt den Weg zur Mosel finden. Genauergesagt den Mosel-Radweg, an dem wir uns orientieren wollten. Knapp eine Stunde später war es auch soweit und die Mosel floss links an unserem Fahrradweg vorbei.

Der Weg war Anfangs so, wie ich ihm mir vorgestellt hatte. Immer parallel zur Mosel durch kleinere Dörfchen hindurch und vorbei an zahlreichen Weinstöcken. Anders als an den Vortagen wurde die Strecke durch unzählige Antiege und Gefälle etwas anspruchsvoller bis wir nach ein paar Kilometers dann auf dem Fahrradweg neben der Mosel landeten.

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Rhein/Mosel Tour 2012 – Rückfahrt mit der Bahn

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Am Samstag ging es dann mit der Deutschen Bahn wieder zurück nach Hause. Dies gestaltete sich durch das „Schönes Wochenende Ticket“ für zusamen 52 EUR als relativ preiswert wie ich finde.

Die Fahrradmitnahme Möglichkeiten der Bahn sind teilweise recht unterschiedlich. Im ersten Zug, der uns bis zum Hauptbahnhof Koblenz bringen sollte, befanden sich normale Sitzplätze im Fahrradabteil, d.h. wir mussten die Personen, die dort saßen darum bitten, sich woanders hinzusetzen, damit Platz für unsere Räder wurde.

In Koblenz kamen wir gerade rechtzeitig auf dem Bahngleis an, als 2000 Fortuna Düsseldorf Fans laut gröhlend den Zug verliessen, mit dem wir zurück nach Voerde fahren sollten. Dementsprechend mitgenommen sah der Zug auch aus uns die Bahn-Mitarbeiter bemühten sich um Schadensbegrenzung, vor allem in den Zug-Toiletten.

In diesem Zug gab es ein eigenes Fahrrad-Abteil, das sehr groß war und daher als Stehbereich für die Fußball-Fans diente. Dadurch war der Boden mit unterschiedlichsten Biersorten geflutet und es roch noch bis in die angrenzenden Abteile wie in einer Kneipe.

Am Bahnhof Friedrichsfeld angekommen endete unsere diesjährige Tour, die trotz des schlechten Wetters und des geänderten Streckenverlaufs viel Spaß gemacht hat. Beim nächsten Mal würde ich wohl bevorzugen, zuerst mit dem Zug zum Zielort zu fahren und bvon dort aus zurück bis nach Köln oder so. Die Strecke Spellen-Kölnist nicht so sehenswert, auf diese würde ich beim nächsten Mal auch lieber verzichten wollen.

Die vollständige Tourbeschreibung gibt es HIER

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