Radfahren in der Lübecker Bucht und auf Fehmarn

Die letzten 2 Wochen habe ich an der Ostsee verbracht. Genauer sagt in Großenbrode, das ist ein kleiner Ort in der Lübecker Bucht – er war sozusagen der Ausgangspunkt für unsere täglichen Ausfahrten mit dem Trekking-Rad. Wenn man in der Gegend mit dem Rad unterwegs ist, merkt man schnell, dass alle Strecken recht flach sind. Es gibt zwar auch ein paar Anstiege, aber auf einer Tour mehr als 100 Höhenmetern zu sammeln ist nicht leicht. Dafür gibt es an der Küsten entlang reichlich Wind – wobei ich den Gegenwind streckenweise als sehr angenehm empfunden habe – bei Temperaturen über 35° C.

Continue Reading

27. Niederrheinischer Radwandertag

Es war wieder Niederrheinischer Radwandertag und im Gegensatz zum letzten Jahr, wo es nahezu durchgehend regnete, hatten wir gestern mit knapp 30°C und wolkenlosem Himmel bestes Wetter für eine der ausgearbeiteten Radtouren. Bei uns in Voerde ging es um 10:00 Uhr nach begrüßenden Worten durch Bürgermeister Dirk Haarmann mit ca. 20 Mitfahrern auf eine der beiden Strecken in Richtung Rheinberg oder Hünxe.

Die Beteiligung war aus meiner Sicht eher überschaubar. Das war auch im letzten Jahr schon so, da hatte ich es aber auf die schlechten Wetterbedingungen geschoben. Darüber hinaus gibt es von Voerde oder Dinslaken ausgehend nur zwei vergleichbar lange Touren. Beide sind über 60 km lang, wodurch sich bestimmt viele abschrecken lassen. Vor allem ungeübte Radfahrer, die nicht regelmäßig längere Touren unternehmen, werde sich solche Distanzen ohne E-Bike nicht zutrauen. Es fehlen einfach kürzere Touren, um für jedermann eine passende Tour anbieten zu können. Das ein breiteres Streckenangebot für eine größere Anzahl an Radfahrer interessant ist, kann man gut in Rheinberg beobachten. Im Vergleich zu den Start-/Zielstellen in Voerde und Dinslaken kamen dort auf dem Marktplatz erheblich mehr Radfahrer zusammen.
Nur drei der angebotenen Touren führen direkt durch Rheinberg, dafür stehen Distanzen von 19km, 43km oder 64km zur Auswahl – da sollte für die meisten etwas dabei sein. Natürlich ist das auch mit Arbeit verbunden. Die Strecken müssen erarbeitet und auch ausgezeichnet werden. Wenn es daran scheitern sollte, biete ich mich im nächsten Jahr gerne an, dabei mitzuhelfen.

Continue Reading

Cesenatico 2018


Mein erster Radurlaub in 2018 ist leider längst schon wieder vorbei. Bevor er in Vergessenheit gerät kommt hier ein kurzer Rückblick aus meiner Sicht.
 
Es ging nach Cesenatico in der Region Emilia-Romagna an der sonnigen Ostküste Italiens. Cesenatico ist nicht nur der ehemalige Wohnort des legendären Radrennprofis Marco Pantani sondern war vor Jahrzenten auch das Jugend Trainingslager des RSC Dinslaken 1922 e.V. Ich hatte das Glück, mich in diesem Jahr an die mittlerweile nicht mehr jugendliche Gruppe dranhängen zu können, um gemeinsam knapp 2 Wochen Rennrad zu fahren. Einige der Mitfahrer verbringen seit vielen Jahren regelmäßig Ihren Radurlaub dort, daher habe ich quasi die Tour-Guides mitgebucht – soll heißen, dass die Routen für den nächsten Tag unter den Ortskundigen abgesprochen wurden. Ich konnte einfach hinterherfahren, ohne auf den Weg zu achten. Das war schon sehr komfortabel für mich, denn die Straßennamen und Ortsbezeichnungen hörten sich für mich nahezu alle gleich an.

Ein ausgeschildertes Radfahrnetz wie man es aus Deutschland kennt, gab es nicht oder ich habe es wegen meiner nicht vorhandenen Italienisch-Kenntnisse nicht erkennen können. Auf den 2 Trekkingrad-Touren, die ich während der Zeit mit meiner besseren Hälfte unternommen habe, wurde mir das sehr schnell bewusst. An jeder zweiten Ecke mussten wir anhalten, um den richtigen Weg in dem mitgenommenen Kartenmaterial und Google Maps nachzuschlagen. Auf allen gemeinsamen Fahrten in der Gruppe blieben mir solche Orientierungsversuche erspart, dadurch hat das Fahren einfach Spaß gemacht – vor allem bei der schönen Landschaft, die man nach den ersten Höhenmetern jeden Tag wieder neu entdecken konnte.

Continue Reading

Die Radmosphäre in Essen Altendorf

Heute war ich zum ersten Mal in der Radmosphäre, dem zweiten Café/Bistro von Erzbahnbuden-Besitzer Holger Kesting.

Natürlich kannte ich die Radmosphäre bereits, denn seit der Eröffnung im April war bereits einiges darüber zu hören und zu lesen. Als ich meine heutige Sonntagsrunde zum Oberhausener Centro mit ein paar Extra-Kilometern erweitern wollte, lag der Niederfeldsee sozusagen auf dem Weg. Und der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Nicht nur weil der Milchkaffee inkl. großem Crumble Muffin besonders gut war, sonder auch weil die Radmosphäre von der Lage und besonders von der detailverliebten Inneneinrichtung wirklich sehenswert ist. Von der runden Deckenlampe aus zusammen-geschweissten Kettenblättern bis hin zur kunstvollen Wandbemalung ist dort alles auf das Thema Fahrrad abgestimmt.

Wie gesagt, ein absolut sehenswertes Ausflugsziel. Wer es noch nicht gesehen hat, sollte einen Besuch unbedingt einplanen. Neben der tollen Kuchenauswahl habe ich auf der Karte  noch Waffeln und Flammkuchen entdeckt. Für eine zusätzliche Abkühlung gibt es auch Eis – jede Menge Gründe also, um regelmäßig wiederzukommen.

Für meine Touren in Richtung Essen ist die Radmosphäre von jetzt an fest eingeplant.

[rule style=“rule-thin“ ]

Weitere Informationen:

 

Niederrheinischer Radwandertag

Schöne Strecken im Nieselregen

Der Niederrheinische Radwandertag stand in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Während des  gesamten Vormittags hatte man mit leichtem bis mittlerem Regen zu kämpfen. Erst gegen Mittag klarte es etwas auf und das Wetter wurde beständiger. Ich habe mich für die längere, der beiden Touren entschieden und bin direkt um 10:00 Uhr zusammen mit einer Hand voll Mitfahrern auf dem Voerder Marktplatz gestartet.

Continue Reading

Stadtradeln 2017 – die Kilometer werden gezählt

Für 26 Kommunen hat am vergangenen Samstag das Stadtradeln 2017 begonnen und seit der gestrigen Sternfahrt zur Zeche Zollverein nach Essen werden auch für die Kommune „Dinslaken in der Metropole Ruhr“ die Kilometer gezählt. Natürlich auch für zahlreiche anderen Kommunen, die auf der Eröffnungsveranstaltung in Essen zusammengekommen sind. Bei einer sehr gemütlichen Tour in der Warnweste des ADFC Dinslaken Voerde habe ich gestern die ersten 99 km für das Team „geradelt“.

Ab jetzt wird für die nächsten 3 Wochen jeder gefahrene Kilometer registriert. Übrigens kann man auch jetzt noch in das Team einsteigen und mitradeln. Einfach auf stadtradeln.de für die Kommune „Dinslaken in der Metropole Ruhr“ registrieren und dem Team ADFC Dinslaken Voerde beitreten – denn jeder Kilometer zählt.

 

Stadtradeln 2017

Radfahren für den Klimaschutz im Team „ADFC Dinslaken-Voerde e.V.“

STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima Bündnis, einem Zusammenschluss Europäischer Kommunen, mit dem Ziel dem globalen Klimawandel entgegenzuwirken. Das Ziel der Kampagne ist es unter anderem, in dem Aktionszeitraum von drei Wochen durch die vermehrte Nutzung des Fahrrades einen aktiven Betrag zum Klimaschutz zu leisten. Darüber hinaus sollen Kommunalpolitiker als die lokalen Entscheider in Sachen Radverkehr die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung verstärkt in die kommunalen Parlamente einbringen, um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation für RadfahrerInnen anzustoßen. Durch das STADTRADELN kann jedermann wortwörtlich „erleben“, was es bedeutet, in der eigenen Kommune mit dem Rad unterwegs zu sein.

Continue Reading

Bikesaison 2017 eröffnet

So, mit meiner heutigen und ersten Mountainbike Tour in 2017 habe ich dann auch meine persönliche Radsaison eröffnet. Ich weiß, damit bin ich diesmal wirklich spät dran aber irgendwie kam immer etwas dazwischen oder es war mir einfach noch zu kalt fürs Fahrrad. Da an Sonntagen sowieso nicht viel los ist und dazu heute auch sagenhaftes Wetter war, entschloss ich spontan das Mountainbike abzustauben und eine Runde zu drehen.

Ich entschied mich für eine Tour auf der linken Rheinseite – über Wesel, zum Auen Café hinter der Bislicher Insel, dann Richtung Rheinberg und irgendwie wieder zurück nach Spellen. Verlief alles super bis auf den Rückweg, auf dem ich dann irgendwie über Feldwege durch Büderich gefahren bin. Dort war alles so verwinkelt und unbeschildert, dass ich mich nur noch am Fernseh- und Radioturm orientieren konnte. Auch Büdericher Anwohner, die ich nach dem Weg gefragt habe, wussten nicht, wie man am sinnvollsten nach Wesel kommt – sehr seltsam. Hab es am Ende dann auch ohne fremde Hilfe geschafft, aber auf jeden Fall muss ich hier mal eine Tour ausarbeiten.

Sekundär sollte die heutige Ausfahrt auch zur Überprüfung meines Mountainbikes dienen. Da ich zuletzt in 2016 überwiegend Rennrad gefahren bin, stand es nun schon eine ganze Weile unbewegt im Keller herum. Und da das Vorderrad platt war, nahm ich an, dass die eine oder andere Komponente sicher auch noch etwas Pflege benötigen würde. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war da aber alles noch in Ordnung. Die vorderen Bremsbeläge haben Ihre besten Zeiten hinter sich und müssten mal getauscht werden und die Klingel ist immer noch zu leise.

Durch den Plattfuß erinnerte ich mich wieder eines der letzten Vorhaben aus 2016, die ich leider nicht mehr umsetzen konnte – die Räder auf Tubeless umrüsten. Wird also in diesem Jahr fest eingeplant, über das Ergebnis werde ich sicher hier im Blog auch berichtet. Bis dahin sind Tipps gerne willkommen…

Ab jetzt werde ich also wieder regelmäßiger über meine Biketouren hier im Blog schreiben und natürlich viel mehr Radfahren als in den vergangenen 3 Monaten.

Ruhrtal-Radweg Tour – von Winterberg bis Duisburg

Ich habe eine der letzten Gelegenheiten in diesem Jahr genutzt, um eine mehrtägige Radtour bei schönem bzw. warmen Wetter fahren zu können. Kornelia hat mich begleitet und wir haben uns erneut den Ruhrtal-Radweg ausgesucht. Diesmal fuhren wir die gesamte Strecke von Winterberg bis nach Duisburg, im Gegensatz zur letzten Tour, sparten wir uns aber den Hinweg mit dem Rad. Es lagen also rund 230 km offizielle Strecke und die Rückfahrt von Duisburg bis nach Spellen vor uns.

Der große Vorteil, erwachsene Kinder mit Führerschein zu haben, besteht darin, dass Sie einen mit dem Auto zum Startpunkt unserer Tour bringen können. Wir wären auch mit dem Zug nach Winterberg gefahren und hatten sogar die Fahrkarten bereits gekauft. Auf Grund der langen Zugfahrzeit von über 5 Stunden haben wir uns dann aber umentschieden. Somit ist uns auch erspart geblieben, mindestens drei Mal umsteigen zu müssen. Dafür hätten wir an den verschiedenen Bahnhöfen nämlich nur knapp 10-15 Minuten Zeit gehabt. Je nachdem wie man mit dem Rad zu den Bahnsteigen kommt, wäre das sicher ganz schön knapp geworden. Wen es interessiert: Die Fahrt von Voerde bis zum Bahnhof nach Winterberg kostet 48,00 EUR als Sparpreis bzw. 90,00 EUR regulärer Fahrpreis für zwei Personen. Die Fahrtzeit beträgt 5,10 Stunden und man wechselt während dieser Zeit drei Mal zwischen Regionalexpress und InterCity hin und her.

Continue Reading

(Rennrad-)Tour von Spellen nach Gahlen

Hier kommt meine erste Beschreibung eines Rennrad-tauglichen Rundkurses. Er führt von Spellen nach Gahlen und zurück, wobei ich vorwegnehmen möchte, dass ich mit dem Rückweg ab Hünxe noch nicht wirklich zufrieden bin. Ich werde diese Strecke also nach und nach in Bezug auf Länge und Streckenführung ausbauen.

Ich bin ja seit kurzem auch Rennradfahrer und daher im Moment vermehrt auf der Suche nach asphaltierten Strecken. Meine Routen finde ich meistens zuerst im Internet. In diesem Fall habe ich die Route auf gpsies.com gefunden und bin sie jetzt schon ein paar Mal abgefahren. Bei der originalen Streckenvorlage zeigt mir mein Garmin Edge allerdings über die gesamte Strecke eine „Streckenabweichung“ an, obwohl ich mich offensichtlich direkt auf der Strecke befinde. Ich hoffe der von mir aufgezeichneter GPS Track funktioniert als Vorlage besser.

Continue Reading
1 2 3 5
Scroll Up