Die Qual der Wahl der richtigen Kettenschmiere

FinishLine

Zuerst möchte ich mal vorweg schicken dass ich keine besondere Beziehung zu Produkten der Firma Finish Line habe. Der Fahrradhändler meines Vertrauens hat Kettenöle unterschiedlichster Hersteller im Angebot, da die Informationen auf den Verpackungen inhaltlich nahezu identisch sind, habe ich mich einfach für die Produkte entschieden, die mich optisch am meisten angesprochen haben. Ob meiner Meinung nach die Qualität der Schmierstoffe mit der Finish-Line Marketing und Verpackungs-Design Abteilung mithalten kann, versuche ich hier zu erläutern.

Da ich in diesem Artikel meine Erfahrungen mit drei unterschiedlichen Ketten-Schmiermitteln beschreibe, kann ich sie nicht miteinander vergleichen. Wenn man einen längeren Zeitraum betrachtet, läuft meine Kette mit keinem der Finish Line Produkte so richtig rund, daher bin ich mit meiner Wachs- und Öl-Auswahl ncoh nciht am Ende. Produktvergleiche reiche ich daher irgendwann später nach.

Finish Line Dry Teflon Lube

Meine ersten Erfahrungen sammelte ich mit dem Finish Line Dry Teflon Lube, das man vor dem Aufbringen gut schütteln muss, damit nicht nur die Trägerflüssigkeit auf die Kette tropft, sondern auch die wirksamen Bestandteile in Form irgendwelcher sogenannten Teflon Fluoropolymere. Nachdem die Trägerflüssigkeit verlogen ist, verbleiben diese Polymere auf der Kette und bilden einen dünnen trockenen Film, der für eine dauerhafte Schmierung sorgen soll, ohne Staub und Dreck übermäßig anzuziehen. Der komplette Antrieb soll dadurch möglichst sauber und funktionsfähig bleiben.

Das funktioniert auch ganz gut, ich hatte nur dauernd das Gefühl, einen Schmierfilm über den anderen auftragen zu wollen, weil die Komponenten während der Fahrt immer lauter wurden, was ich auf mangelnde Schmiereigenschaften zurückgeführt habe. Dies wurde besonders deutlich, wenn die Strecken etwas nasser oder dreckiger wurden.

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MTB Touren tracken mit dem iphone

Garmin Forerunner
Garmin Forerunner

Seit vielen Jahren nutze ich zur Aufzeichnung von Trainingsläufen die Garmin Forerunner 305. Ein für diesen Zweck ideales Gerät, da es als Uhr bequem am Handgelenk zu tragen ist und das Display mit zahlreichen Meßwerten variabel zusammengestellt werden kann. Da es sich um ein Multi-Sport-Gerät handelt, kann man es theoretisch auch beim Radfahren einsetzen, was sich auch eine Weile lang relativ zufrieden getan habe.

Dennoch gibt es zwei entscheidende Nachteile, eigentlich sogar drei wenn man die absolut bescheidene Art der Befestigung der Garmin Lenker-Halterung am Lenker dazuzählt. Schlimmer finde ich aber das eher kontrastarme und sehr kleine Display der Forerunner 305. Dazu kommt noch, dass das Zusammenspiel des Garmin Plugins zum direkten Import der Routendaten in eines der gängigen Fitnes Portale runtastic, runkeeper, dailymile etc. nur selten beim ersten Versuch funktioniert.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, meine Fahrten von jetzt an mit dem iphone zu tracken. Das erste das man neben dem iphone dazu benötigt ist eine stabile Halterung. Ich habe mich, beeinflusst durch negative Erfahrungen eines Freundes, für das Topeak Ride Case entschieden. Die Halterung ist aus Fiberglas Composite und Carbon gefertigt, dadurch ist sie sehr stabil und trotzdem mit zusammen 56g relativ leicht. Zur Montage wird einfach die vorhandene Ahead Kappe entfernt und stattdessen das Ride Case auf die Kralle geschraubt. Dadurch ist die Halterung gleichzeitig schön mittig auf dem Lenker plaziert. Der Neigungswinkel des iphones läßt sich wie gewünscht einstellen, dadurch wäre es sogar möglich die Halterung wie ein Stativ zu benutzen und beim Fahren ein Video zu drehen.

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NRW CTF-Cup 2012 in Dortmund Aplerbeck

CTF-Applerbeck

Nach zahlreichen Trainingsfahrten um die 50 km entschloss ich mich dazu, in Dortmund an den Start zu gehen um 47km im Waldgebiet „Die Haardt“ zurückzulegen. Die Distanz sollte kein zu großes Problem darstellen, der zu bewältigende Höhenunterschied auf der Strecke aber schon.

Als Flachlandfahrer vom Niederrhein bin ich relativ unerfahren in Bezug auf Up- und Downhill- Passagen. Glücklicherweise haben mich meine Mitstreiter Berni und Dirk in die Geheimnisse der Gewichtsverteilung auf dem Bike in Verbindung mit der richtigen Schaltungstechnik eingeweiht, so dass ich nach nur wenigen Fehlversuchen erfolgreich die meisten Hügel hinauffahren konnte.

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