Das Urban Commuter Bike von Pure Cycles im Test

Für Viele besteht die Möglichkeit, morgens das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Einer der wichtigsten Voraussetzung dafür ist ein robustes und zuverlässiges Fahrrad,  auf das man sich täglich verlassen kann. Die Firma Pure Cycles hat speziell für Pendler ein Fahrrad im Angebot, das genau diese Anforderungen erfüllen soll. Es handelt sich um das Urban Commuter Bike und ich konnte es in den vergangenen Wochen intensiv testen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Pure Cycles, die mir das Rad für den Test zur Verfügung gestellt haben.

Das Urban Commuter Bike wurde entwickelt um in dem alltäglichen Einsatz bestehen zu können. Es hat 8 Gänge, mechanische Scheibenbremsen, und einen stabilen Stahlrahmen. Es ist nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Im Auslieferungszustand ohne weiteres Zubehör, bringt es 13,5 kg auf die Wage. Das höhere Gewicht kommt zum Einen durch den Stahlrahmen, zum Anderen ist es aber auch ein Zugeständnis an die auf Stabilität ausgerichteten Komponenten.

Mein „Testrad“ war übrigens das Modell „Ando“ mit türkis-farbigem Rahmen und schwarzer Gabel.

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Pure Fix Papa – das Fixed Gear Bike im Test

In den letzten Wochen habe ich mich zunehmend mehr mit dem Thema Fixie bzw. Singlespeed Bikes auseinandergesetzt. Nun hat mir die Firma Pure Cycles eines Ihrer Bikes für einen ausgiebigen Produkttest zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um das Pure Fix Papa, einem Bike aus der Serie „Original Fixed Gear Bikes“. Hinter dem Namen „Papa“ verbirgt sich die Kombination aus matt-grauem Rahmen, orangen Felgen und schwarzen Anbauteilen.

Je nachdem, ob man es sich zutraut, die Endmontage des Bikes selbst vorzunehmen, kann man es vormontiert oder mit einem Aufpreis auch in vollständig montiertem Zustand bestellen. Es wird die Montage durch einen Fachhändler empfohlen – aus Sicherheitsgründen sollte man dies auch beherzigen wenn man gar keine Erfahrung als Fahrrad-Schrauber mitbringt. Wenn man die Einzelteile eines Fahrrades benennen und diese in der Vergangenheit bereits einmal montiert oder wenigstens eingestellt hat, stellt die Endmontage aus meiner Sicht aber keine unüberwindbare Herausforderung dar.  In meinem Fall wurde das Bike vormontiert in einem vorbildlich stabilen Transportkarton geliefert.

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Neues Projekt: Singlespeed

Ich habe beschlossen, ein neues Umbauprojekt zu beginnen. Diesmal versuche ich, die Überreste eines vor gut 25 Jahren gekauften Trekking Rades in ein schickes Singlespeed Bike zu verwandeln. Eigentlich habe ich schon genug Fahrräder und brauche kein weiteres mehr, jedoch bringe ich es nicht übers Herz, den Rahmen einfach wegzuschmeissen. Er ist von der relativ unbekannten Marke McCloud, dessen Hersteller schon ewig nicht mehr existiert. Für die damaligen Verhältnisse waren es solide Alu-Räder, meine Frau nutzt Ihres noch immer als Reiserad, obwohl wir die meisten Komponenten daran bereits ersetzt haben.

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B’Twin Rockrider 520 – das Einsteiger Hardtail von Decathlon im Test

Wer mit dem Mountainbikesport beginnen möchte oder ein günstiges Mountainbike für gelegentliche Touren in einfachem Gelände sucht, greift gerne zu einem günstigen Einsteiger Modell. Fast jeder Hersteller hat ein solches Bike im Programm – so auch die Firma Decathlon, für die ich das Rockrider 520 Hardtail während der vergangenen Wochen ausgiebig testen konnte.

Das Rockrider 520 war bei der Lieferung bereits vormontiert, daher musste ich nur wenige Einstellungen vornehmen, bevor es fahrbereit war. Für die Endmontage nach der Lieferung benötigt man einen 4mm Innensechskantschlüssel für die Ausrichtung des Lenkers, sowie ein 15mm Maulschlüssel für die Montage des mitgelieferten Pedalsatzes. Die Pedalgewinde sind ungefettet, man sollte sie daher vor der Montage mit herkömmlichem Montagefett behandeln. Einfacher wäre es, wenn diese bereits vorgefettet wären, das machen ja die meisten Hersteller mit ihren Pedalsätzen auch so und ich vermute, das die Zielgruppe des Rockrider 520 nicht in allen Fällen Montagefett im Haus hat. Neben den Pedalen besteht das mitgelieferte Zubehör aus der bereits am Lenker montierten Klingel und einem Speichenreflektor pro Rad.

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Fahrradverleih in JUFA Hotels & Gästehäusern

Was meiner Erfahrung nach in Jugendherbergen des Deutsches Jugendherbergswerks (DJH) noch nicht so verbreitet ist, wird bei den JUFA Jugend- und Familien-Gästehäusern fast überall kostengünstig angeboten – der Verleih von Fahrrädern.

Ich war über Pfingsten in der JUFA Jülich in der Nähe von Aachen, die um die 20 Räder im eigenen Fahrradverleih für die Gäste anbietet. Das Ganze ist für 5 EUR pro halbem Tag zu mieten. Natürlich bekommt man keine besonders hochwertigen Räder, sondern nur einfache City-Bikes. Diese sind aber gut geeignet, um vor Ort die Gegend zu erkunden. In Jülich handelt es sich bei den Rädern um das Kalkhoff Blackwood 7 mit Shimano Nexus Schaltung (7 Gänge) sowie gefederter Gabel und Sattelstütze. Wie gesagt, nicht zwingend geeignet für eine 100km Tagestour, aber immerhin gut genug um bequem ein paar Stunden durch die Landschaft zu radeln.

Die JUFA in Jülich ist recht neu, so dass vermutlich deshalb auch die Räder noch recht neu und gut in Schuss waren. Hoffentlich achten die JUFA Verantwortlichen darauf, die Räder nicht vergammeln zu lassen, damit die Gäste dauerhaft Spaß daran haben. Auf jeden Fall ist es ein guter Service der JUFA’s.

Drössiger XC Eigenbau

Drössiger CR Eigenbau
Drössiger CR Eigenbau

Der Nachfolger des Drössiger CR05 ist durch Umbau der vorhandenen Komponenten an einen nagelneuen Drössiger XC Rahmen entstanden. So wie das ursprüngliche Bike ist es ein sehr leichtes und wendiges All-Mountain-Fully geworden, das auch auf längeren Touren viel Spaß macht.

Hier die technischen Daten:

  • Rahmen: Drössiger XC – Größe 19″ – Nachtblau
  • Lenker: Truvativ Holzfeller Rizer Bar
  • Vorbau: Truvativ Holzfeller
  • Gabel: Rock Shox Recon U-Turn
  • Dämpfer: Manitou Radium RL
  • Schaltwerk: Shimano Deore XT
  • Umwerfer: Shimano Deore LX
  • Schalthebel: Shimano Deore LX
  • Kassette: Shimano CS-M770 11-34
  • Tretlager/Kurbel: Shimano Deore LX mit Hollowtech II
  • Sattel: Selle Italia SLS Flow Max
  • Sattelstütze: Syncros AM black grunge
  • Bremsen: Magura Julie hydraulische Scheibenbremsem
  • Laufradsatz: Shimano XT WH-M756 Naben/Mach 1 M2.3 Felgen
  • Pedale: Wellgo Funstyle schwarz
  • Bereifung vorne: Continental Mountain King 2.2
  • Bereifung hinten: Continental Mountain King Race Sport 2.2

Fuhrpark erweitert…

BeefCake

In der letzten Zeit haben wir einige Versuche unternommen, das alte Drössiger CR05 dem bevorzugtem Terrain von Luca anzupassen. Wir haben den Antrieb vorne von 3-fach auf 2-fach mit Bashguard geändert und sogar eine Kettenführung selbstgebaut. Irgendwann sollte ein Enduro- oder Freeride Rahmen gekauft werden, um das Rad damit neu aufzubauen.

Durch den kürzlichen Bruch der Sitzstrebe mussten wir dieses Vorhaben jetzt ein wenig beschleunigen und sind nach einigem Hin- und Her zu dem Entschluß gekommen, dass ein neues Rad einfach wesentlich mehr Vorteile bietet und vermutlich nur unwesentlich teurer wäre als das alte Rad entsprechend umzubauen.

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Rose Beef Cake FR 2

Rose Beef Cake FR 2
Rose Beef Cake FR 2

Nach einem Rahmenbruch an Luca’s Drössiger CR05 sollte der Nachfolger dann ein Enduro oder Freeride Bike werden. Er fährt ohnehin lieber Berge runter als hoch und würde am liebsten ausschließlich in Bikeparks fahren, anstatt auf längeren Touren mit verträglichen Höhenmetern unterwegs zu sein.

Ein niegelnagelneues Bike mit 10 Jahren Rahmengarantie hat die Wahl gegenüber einem Eigenbau mit gebrauchtem Enduro Rahmen und den alten Anbauteilen des Drössiger CR05 gewonnen. Da Rose ab 2014 die Produktion des Beef Cake einstellt bzw. es durch die Modelle „Soul Fire“ und „The Unchained“ ersetzt, bekommt man es aktuell als Auslaufmodell gute 650 EUR günstiger. Da konnte Luca dann nicht widerstehen.

Eine gute Wahl wie ich finde.

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Und das wars dann…

… mit dem Drössiger CR05, dessen Rahmen des gestrigen Tag in den Tester Bergen nicht überlebt hat – die Sitzstrebe ist über einer Schweißnaht komplett durchgebrochen.

Ich habe zwar bei Drössiger angefragt, ob ein neuer Hinterbau als Ersatzteil zu bekommen ist, sehr optimistisch bin ich aber nicht. Wenn also niemand zufällig einen ungenutzten Hinterbau für einen Drössiger CR05 Rahmen in der Garage herumliegen hat, werden wir ihn wohl kurzfristig der Altmetallverwertung zuführen müssen.

Damit Luca schnell wieder mobil wird, suchen wir ab sofort nach Ersatz. Sollte jemand einen gut erhaltenen All-Mountain oder vorzugsweise Enduro-Rahmen zu einem fairen Preis verkaufen wollen, bitte schnell bei mir melden. Wenn der Preis stimmt wäre auch ein komplettes Bike interessant…

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