Test: Polar M400 GPS Fitness-Uhr

Hier kommt mein Bericht zur Polar M400 GPS Laufuhr, wobei ich direkt vorwegnehmen möchte, dass ich zur GPS Funktion aktuell noch nicht viel sagen kann, da ich damit erst ein paar Mal mit dem Bike „unterwegs“ war, für eine richtige Bewertung würde ich daher noch ein paar mehr Erfahrungen damit sammeln müssen.

POLAR-M400Ich habe die Polar M400 vor knapp 4 Wochen gekauft und trage sie seitdem Tag und Nacht. Ich habe mich für das Modell inkl. Pulsgurt entschieden, genaugenommen also die M400 HR, da ich die Uhr vor allem auch beim Sport einsetzen möchte und ich daher auf die Pulsmessung nicht verzichten wollte.

Der günstigste Set-Preis, den ich im Internet finden konnte, war 144,95 EUR. Damit ist es die günstigste GPS fähige Laufuhr, die ich jemals gekauft hatte.

Meine letzte Laufuhr war die Garmin Forerunner 305, die damals mehr als doppelt so teuer war, wobei beide Modelle auf Grund des Altersunterschiedes sicher nicht vergleichbar sind.

Zuletzt habe ich den Garmin Edge 810 montiert am Lenker meiner Bikes verwendet um meine Touren zu tracken. Mit Hilfe der Garmin Handgelenkhalterung, also eines Armbandes mit dem der Garmin Edge am Handgelenk getragen werden kann, habe ich auch einige Läufe damit aufgezeichnet, allerdings ist das nicht wirklich praktikabel. Alleine schon wegen der Größe und der eindeutigen Ausrichtung des Geräts auf den Radsport bleibt es in Zukunft nur noch an dem Fahrradlenker montiert.

Es musste also ein Nachfolger für den Garmin Forerunner 305 her, der zusätzlich auch noch Alltagstauglich sein sollte. Da die Polar M400 für mich der beste Kompromiss zwischen Fitness Tracker, GPS Tracker und Pulsuhr ist, habe ich mich für dieses Gerät entschieden.

Erster Eindruck

Polar M400Die Polar M400 kommt in einem kompakten, fast quadratischen Umkarton mit Sichtfenster, in dem neben der Uhr selbst auch alle mitgelieferten Zubehörteile Platz finden. Die Uhr kommt mit einer mehrsprachigen Schnellanleitung in Form eines dünnen Faltblattes, dem zweiteiligen Bluetooth Pulsgurt und dem Micro-USB zum Laden des Akkus und Synchronisieren mit dem Computer. Das Gehäuse der Uhr sowie das Armband ist in Schutzfolien eingeschlagen bzw. beklebt, was durch den Plastikblister des Kartons den Eindruck vermittelt, dass die Uhr bereits eingeschaltet wäre – es ist nur ein Aufkleber. Allerdings war der Akku meiner Polar M400 bereits vorgeladen und musste durch das erstmalige Anschließen der Uhr an einen USB Port nur aktiviert werden. Die Uhr gibt bei ungenügendem Ladestand des Akkus optische Hinweise aus. Die erste Mitteilung kommt bereits wenn der Akku zu schwach ist um eine Trainigseinheit aufzuzeichnen, die zweite Mitteilung dann kurz bevor der Akku wirklich leer ist und die Uhr kurzfristig in den Standby Modus wechseln wird – dabei wird das Display dann ausgeschaltet.

Die Einrichtung des Polar M400

Für die erste Verbindung zwischen Uhr und Computer muss zunächst die Polar FlowSync Software über die Polar Website heruntergeladen und installiert werden. Die Software startet anschließend automatisch und fordert dazu auf, die M400 über das mitgelieferte USB Kabel an den Computer anzuschließen. Nach Installation der notwendigen Treiber für die USB Verbindung erfolgt die Ersteinrichtung der Uhr durch Anlegen eines neuen Profils bei flow.polar.com bzw. der Registrierung der neuen Uhr in dem bestehenden Polar Account, falls man bereits einen besitzt. Während der Einrichtung werden die üblichen Parameter wie Alter, Größe, Gewicht etc. abgefragt. Wenn man alles eingegeben hat kann man diese Informationen mit der M400 synchronisieren. Bei meiner Uhr erfolgte nach der ersten Synchronisierung direkt ein Firmware Update mit anschließendem Neustart der Uhr.

Das Polar-Profil ist die einfachste Methode, weitere Einrichtungen wie z.B. von eigenen Sportprofilen vorzunehmen. Das Meiste kann man auch direkt über das Menu der Uhr einrichten, manches geht aber nur über flow.polar.com oder der Smartphone-App, die für Android oder IOS erhältlich ist. Ich empfehle auf jeden Fall auch die Nutzung der Polar Flow App, wenn durch die Kopplung der M400 mit dem Smartphone ergibt sich die einfachste Methode zur Synchronisierung der Trainingsdaten mit dem Polar Account. Man startet die Synchronisierung dann einfach wann immer man möchte über die linke untere Taste auf der M400 – alles Weitere läuft dann automatisch.

Grundfunktionen

Standard-Displayansichten

Die Polar M400 besitzt 4 unterschiedliche Standard-Ansichten, zwischen denen man durch Drücken und Halten der oberen rechten Taste einfach wechseln kann. Wenn man zu einer dieser Ansichten wechselt, wird für ca. 4 Sekunden die aktuelle Ladestand des Akkus eingeblendet. Die verschiedenen Ansichten sind:

  • Darstellung von Tag, Datum und Uhrzeit ohne Sekunden. Zusätzlich Darstellung des Aktivitätsbalkens.
  • Darstellung von Tag, Datum und Uhrzeit mit Sekunden. Anstatt der Darstellung des Aktivitätsbalkens, dann der Name wie er im Polar Profil hinterlegt wurde.
  • Darstellung der Uhrzeit in Form einer analog-Uhr mit sich bewegendem Sekundenzeiger.
  • Darstellung der Uhrzeit ohne Sekunden in Form von großen digitalen Ziffern für Stunden und Minuten.

Uhrzeit_1
Uhrzeit_2
Uhrzeit_3
Uhrzeit_4

Funktionstasten

Die Bedienung der Polar M400 erfolgt über insgesamt 5 verschiedene Funktionstasten. An der linken Gehäuseseite befinden sich zwei Tasten. Oben links befindet sich die Taste um die Tastensperre und Hintergrundbeleuchtung des Displays einzuschalten. Mit der darunter liegenden Taste kann man jeweils eine Ansicht zurückblättern und durch Drucken und Halten der Taste die Sychronisierung mit der Smartphone App durchführen.

Auf der rechten Seite hat die Uhr drei Tasten. Die Auf- und Ab-Tasten werden benutzt um durch das Menü der Uhr zu blättern. Durch Drucken und Halten der oberen Taste kann man die verschiedenen Standard Ansichten des Displays wechseln. Über die mittlere Taste startet man die Erfassung der gewünschten Aktivität nach vorheriger Auswahl eines der über die App eingerichteten Sportprofile. Die Tasten sind groß genug und können leicht bedient werden. Für meinen Geschmack reagieren sie etwas langsam, so dann einem die Bedienung manchmal etwas träge vorkommt.

Das Menü der M400

Über die Auf- und Ab-Tasten kann man durch das Menü der M400 blättern. Den gewünschten Menüpunkt wählt man dann über die mittlere Taste aus. Die verschiedenen Menüpunkte sind:

Aktivitätsübersicht

Die Aktivitätsübersicht zeigt prozentual und an Hand eines Fortschrittsbalkens den Aktivitätsstatus des jeweiligen Tages an. Die Vorgabe für das Aktivitätsziel ergibt sich aus den Einstellungen, die man im Polar Profil hinterlegt hat.
In dieser Ansicht erhält man durch drücken der mittleren Taste weitere Details zur Aktivität. Im Einzelnen sind das die Aktivitätszeit, bereits verbrauchte Kalorien, gezählte Schritte und noch zu leistende Schritte oder Aktivitäten wie Laufen oder Walken um das Ziel zu erreichen.

Tagebuch

Das Tagebuch beinhaltet eine Übersicht über alle erfassten Aktivitäten an den verschiedenen Tagen. Die Auswahl des Tages erfolgt aus einer Art tabellarischer Kalenderansicht mit Hilfe der Auf- und Ab-Tasten. In der Kalenderansicht wird die Anzahl an gespeicherten Aktivitäten neben dem Datum angezeigt. Bei Auswahl eines Tages wird die Aktivitätsübersicht, d.h. das prozentual erreichte Aktivitätsziel und die Zusammenfassungen der protokollierten Aktivitäten an dem Tag. Jede Aktivität kann man sich auch noch in einer Detailansicht anzeigen lassen.

Eingaben

Dieser Bereich beinhaltet die verschiedenen Einstellungs-Menüs zu Sportprofilen, die später noch ausführlich beschrieben werden, zu Benutzereingaben wie Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, gewünschtes Trainingspensum und maximale Herzfrequenz. Darüber hinaus können allgemeine Einstellungen zum Datenaustausch mit dem gekoppelten Smartphone, Töne, Alarme, Sprache und Maßeinheiten sowie zur Uhr selbst und zu sogenannten Smart-Notifikations, auf die ich ebenfalls später noch kommen werde.

Fitness Test

In einem ca. 5 minütigen Fitness Test soll der Status der eigenen Fitness regelmäßig überprüft werden können. Dazu wird über den Pulsgurt die Herzfrequenz bei Ruhe und Belastung ausgewertet. Die Uhr sagt einem während des Tests was zu tun ist und liefert am Ende das Auswertungsergebnis.

Timer Funktionen

Die M400 besitzt zeit- und distanzbasierte Timer, die entsprechend einstellbar sind und einen während des Trainings durch entsprechende Benachrichtigungen unterstützen sollen.

Sportprofile

Über das Polar Flow Webportal können unterschiedliche Sportprofile angelegt werden, die dann nach der Synchronisierung für die Aufzeichnung von Aktivitäten auf der M400 ausgewählt werden können. Ein Sportprofil besteht aus Sportartbezogenen und Gerätebezogenen Einstellungen. Um ein Sportprofil zu erstellen, wählt man zunächst die gewünschte Sportart aus und kann dann individuelle Einstellungen vornehmen.

Sportartbezogene Einstellungen

Die Sportartbezogenen Einstellungen sind in die drei Bereiche Grundlagen, Herzfrequenz und Geschwindigkeit-/Tempoeinstellungen unterteilt und bieten z.B. die Möglichkeit, automatische Rundenzeiten nach einer bestimmten Dauer oder Distanz einzurichten, oder die verschiedenen Herzfrequenzbereiche anzupassen. Darüber hinaus kann
festgelegt werden, ob Tempoangaben in Geschwindigkeit oder Pace erfolgen sollen.

Gerätebezogene Einstellungen

Die aus meiner Sicht wichtigste Funktion der Sportprofile ist die Verwaltung unterschiedlicher Trainingsansichten auf der M400. In einer Trainingsansicht kann definiert werden, welche Daten die Uhr auf dem Display anzeigt. Es besteht die Möglichkeit bis zu acht verschiedene Trainingsansichten mit bis zu 4 verschiedenen Datenfeldern pro Sportprofil zu hinterlegen. Pro Datenfeld kann aus 48 verschiedenen Informationen aus den Bereichen Uhrzeit, Umgebung, Körpermessung, Distanz, Geschwindigkeit und Schritt-/Trittfrequenz ausgewählt werden, wobei mache Daten nur bei Verwendung der entsprechenden Sensoren zur Verfügung stehen.

Mit gekoppeltem Geschwindigkeitssensor oder GPS im Freien kann die Auto-Pause Funktion verwendet werden, die Aktivitäten dann automatisch pausiert und wieder fortsetzt. Die Heart-Touch Funktion ermöglicht es durch heranführen der Uhr an den Pulsgurt z.B. eine Zwischenzeit zu nehmen oder Uhrzeit, Herzfrequenz, Tempo- und Geschwindigkeitsgrenzen anzuzeigen.

Smart Notifications

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Durch die Smart Notifications soll die M400 zu einer Art Smart Watch werden. Auf den ersten Blick fand ich das sehr praktisch. In der Praxis zeigt sich dann aber, dass man mit den Benachrichtigungen kaum etwas anfangen kann. Wenn man die M400 mit seinem Smartphone koppelt und die Smart Notifications aktiviert, erhält man beispielsweise Informationen bei neuen E-Mails, Benachrichtigungen der Mailbox oder anderen SMS. Da man aber immer nur einen kurzen Teil der E-Mail lesen kann, bleibt einem nur der Blick auf das Smartphone um die E-Mail zu lesen. Der kurze Ausschnitt reicht meiner Meinung nach nicht aus, um zu erkennen ob es sich um eine wichtige E-Mail handelt oder nicht. Weiterhin signalisiert die M400 neue Anrufe und bietet dann die Option, den Anruf entgegenzunehmen oder abzulehnen. Da die Uhr kein Mikrofon hat, muss man weiterhin sein Telefon aus der Tasche holen, es bringt bis auf die Benachrichtigung keinen Vorteil, den ANruf dann auf der Uhr anzunehmen. Da die M400 keinen Vibrationsalarm hat, ist die Benachrichtigung durch das Smartphone die effektivere, weil man nur diese wirklich bemerkt wenn man nicht gerade zufällig auf die Uhr schaut. Man kann natürlich die Benachrichtigungen mittels Alarmton auf der Uhr einstellen. Das ist bei Nutzung der Smart Notifications aber kein Zustand, weil die Uhr dann im Minutentakt piept. Die Töne sind natürlich abschaltbar, dann sind die Notifications aber eben nicht mehr Smart und man bekommt sie nicht mit.

Technische Daten

  • Gewicht 56,6 g
  • Wasserdicht bis 30 m
  • Gehäusedicke 11,5 mm
  • Displayauflösung 128 x 128 px.
  • 15 Sprachen
  • Integriertes GPS mit AssistNow™
  • Aktivitätssensor
  • Software Aktualisierung über Firmware Update
  • Flash-Speicher mit 4 MB, ausreichend für 30 Std. Training mit GPS und Herzfrequenz
  • Wiederaufladbarer LiPo-Akku mit 190 mAh für bis zu 8 Std. Trainingszeit, 24 Tage in der Uhrzeitanzeige mit Überwachung der täglichen Aktivitäten
  • Verbindungen über Bluetooth Smart möglich
  • Polar Flow Smartphone-App für Android und IOS verfügbar
  • Datenübertragung mit Micro-USB-Kabel auf PC und Mac

Was mir aufgefallen ist

Sozusagen mein Fazit nach knapp einem Monat intensiver Nutzung: Ich würde die Polar M400 für jeden empfehlen, der mit dem Gedanken spielt, sich einen Fitness-Tracker zu kaufen, die integrierte GPS Funktion ist ein absoluter Mehrwert gegenüber den meisten Trackern. Für alle, die Wert auf GPS Aufzeichnungen legen, dabei aber kein Vermögen für eine entsprechende Uhr ausgeben wollen, ist die M400 ebenfalls die richtige Wahl. Die kleinen Schwächen der Uhr werden meiner Meinung nach durch den verhältnismäßig günstigen Preis kompensiert. Durch die gefällige Optik des schwarzen Modells kann man die Uhr jeden Tag tragen ohne damit groß aufzufallen. Wer gerne auffallen möchte, kann die M400 aber auch in Pink, Weiß oder Blau bekommen.

Synchronisierung

Die Synchronisation läuft total problemlos und wird durch langes Drücken der unteren linken Taste an der Uhr ausgelöst. Die Uhr tauscht dann sämtliche neuen Informationen zu Aktivitäten und Einstellungen mit dem Smartphone bzw. durch die Smartphone App dann mit dem Polar Flow Webservice aus. Eine super Sache um die Daten überall auf dem neuesten Stand zu halten. Allerdings hatte ich 1-2 Mail den Fall, dass Einstellungen, die ich vorgenommen hatte, nach der Synchronisierung wieder weg waren. Ich konnte das Problem aber nicht reproduzieren – vielleicht komme ich noch dahinter, woran es liegt bzw. gelegen hat.

Tragekomfort & Bedienung

Die M400 ist sehr leicht und daher von Gewicht her kaum am Arm zu spüren. Dafür ist sie schon etwas sperrig – das Gehäuse trägt mit einer Höhe von über 1 cm ganz schön auf.
Das Armband hat eine schöne Habtik und ist absolut alltagstauglich. Es lässt sich leicht auf jeden Handgelenkumfang einstellen, auch mit starken Handgelenken ist das kein Problem.
Alle Funktionen lassen sich durch die 5 großen Tasten gut bedienen, teilweise kommt es vor, dass man versehentlich eine Taste drückt, wenn man dies vermeiden möchte, kann man eine Tastensperre durch langes drücken der oberen-linken Taste aktivieren.

Display und Anzeigen

Der Kontrast der Anzeige ist ganz gut, lässt sich aber nicht einstellen. Dies war bei der Garmin Forerunner, die ich vorher verwendet habe, besser gelöst. Die individuellen Anpassungsmöglichkeiten der Displayausgaben bei Sportaufzeichnungen sind super, dadurch kann sich jeder genau die Informationen anzeigen lassen, die er benötigt. Die 4 verschiedenen Varianten für die Darstellung der Uhrzeit sind meiner Meinung nach alle nicht optimal. Hier würde ich mir wünschen, ebenfalls Einfluss auf die angezeigten Informationen nehmen zu können.

Akkulaufzeiten

Die Akkulaufzeit der Uhr ist meiner Meinung nach sehr gut. Wenn man hauptsächlich Sport-Aktivitäten ohne GPS-Tracking aufzeichnet komme ich ungefähr 2 Wochen aus, wobei ich nicht abgewartet habe, bis die Batteri der Uhr komplett entleert ist. Nach 2 Wochen stand laut Batterianzeige ungefähr noch 1/5 der Kapazität zur Verfügung. Die Differenz zu der Herstellerangabe könnte vermutlich daran liegen, dass ich die Uhr häufig mit meinem Smartphone synchronisiert habe und auch die Smart Notifikations aktiviert waren. Beim Fahrradfahren oder Laufen mit GPS Aufzeichnung sinkt die Akkulaufzeit dann schon ganz erheblich. Die Herstellerangabe von 8 Stunden durchgehendes Training halte ich aber für realistisch.

Ich hatte aber den Eindruck dass auch die Akkulaufzeit meines Smartphones nach der Kopplung mit der M400 merklich angenommen hat. Die Smart Notifications und Synchronisierungen bzw. die Polar Flow Smartphone App verbrauchen natürlich Strom, daher ist das schon nachvollziehbar. Ich muss aber sagen, dass der Akku meines Google Nexus 5 inzwischen nicht mehr der Beste ist, evtl. stellt sich das bei anderen Telefonen völlig anders dar.

Nutzung des Pulsgurtes

Der mitgelieferte H7 Pulsgurt funktioniert einwandfrei, er ist in der Länger einfach verstellbar und wird angelegt, indem man die Schlaufe am rechten Ende des Gurtes in einem Klammer am linken Ende des Gurtes einfädelt. Bei Benutzung des Gurtes ergeben sich nach kurzer Zeit verschiedene Gebrauchsspuren. Zum Einen schwitzt man natürlich, dafür kann man den Pulssensor aber mittels Druckknöpfen einfach von dem Textilen Gurt trennen und diesen dann waschen. Zum Anderen kräuselte sich der Gurt an der Schlaufenseite bei mir. Das hat aktuell noch keine Auswirkung auf die Funktion, es sieht aber so aus, als wenn die flexiblen Fäden in dem textilen Material des Gurtes in Mitleidenschaft gezogen werden und vermutlich irgendwann einfach ausleiern. Die Zeit wird es zeigen. Grundsätzlich kann der Gurt in identischer Farbe der Uhr auch ohne Pulssensor für einen Betrag zwischen 14,00 EUR und dem UVP von 17,98 EUR nachgekauft werden.

1 comment

  1. Kurzer Nachtrag zum Thema Batterie-Lebensdauer und Batteriewechsel beim Pulsgurt H7.

    Die Batterie meines Pulsgurtes war nach ca. 3 Monaten intensiver Nutzung bereits leer bzw. so erschöpft dass auf der Uhr ein niedriger Batteriestand angezeigt wurde. Der Batteriewechsel gestaltet sich ja recht einfach – den Batteriedeckel mit einer Münze aufschrauben, die Batterie (CR2025 3V) auswechseln, Dichtung kontrollieren und den Bateriedeckel wieder zuschrauben.

    In meinem Fall war trotz frischer Batterie die Kommunikation zwischen Batterie und Uhr gestört bzw. gar nicht mehr möglich. Der Pulsgurt wurde nicht erkannt. Nach einigen – nichts einbringenden – Versuchen (Neues Pairing zwischen Gurt und Uhr, Batterien nochmal erneuert, etc.) habe ich die Ursache des Problems herausgefunden. Der „+“-Kontakt im Gehäuse des Pulsgurtes wurde wohl beim Batteriewechsel etwas na außen gebogen, so dass die Batterie im eingesetzten Zustand keinen Kontakt mehr hatte. Mit einem kleinen Schraubendreher habe ich den Kontakt wieder etwas nachgebogen und alles lief sofort wieder perfekt.

    Bleibt zu beobachten, weshalb die Batterie nur so eine kurze Laufzeit hatte. In einigen Foren konnte ich lesen, dass man den Sender vom Gurt trennen sollte, wenn man den Gurt nach dem Training in der Tasche verstaut, da sonst Krichströme für eine verkürzte Lebensdauer der Batterie sorgen würden. Werde ich mal ausprobieren. Vielleicht war die mitgelieferte Batterie auch einfach nicht mehr voll.

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