Garmin Edge 500 vs. Edge 810

Seit kurzem benutze ich den Garmin Edge 810 um meine Fahrten zu tracken. Er ersetzt den Garmin Edge 500, der mir für knapp 18 Monate gute Dienste geleistet hat. Damals bin ich von der Garmin Forerunner 305 auf den Edge 500 umgestiegen, weil die Forerunner vom täglichen Einsatz schon ganz schön mitgenommen aussah und der Edge 500 einfach das modernere Gerät war. Damals kamen gerade die Modelle 510 und 810 auf den Markt, ich hatte mich aber trotzdem für den Vorgänger entschieden, weil ich die angepriesenen Online Funktionen und Kartennavigation nicht benötigte.

Schon seit längerer Zeit suche ich mir interessante Strecken auf gpsies.com heraus und lasse mich mit dem Edge entlang der Route navigieren. Mit dem Edge 500 ist das im Prinzip zwar möglich, es funktioniert aber eigentlich nur wenn man die ganze Zeit auf der Route fährt und nicht vom Weg abkommt. Zwar signalisiert der Edge einem das Verlassen der Route optisch und mit einem Tonsignal, den richtigen Weg wiederzufinden ist aber richtig schwer und meiner Meinung nach nur mit etwas Glück zu schaffen.

Hauptsächlich liegt das daran, dass die Route durch eine schmalen Linie dargestellt wird, auf der man selbst als kleines Dreieck entlangfährt. Soweit scheint das erstmal machbar zu sein, wenn der Edge 500 nur nicht so langsam bei der Aktualisierung dieser Linie wäre. Oftmals sieht man statt der Route nur das kleine Dreieck und kommt deswegen vom Weg ab. Manchmal war das so nerrvig, dass ich am Ende gar nicht mehr versucht habe, die Strecke wiederzufinden und stattdessen einfach nach Gefühl oder Straßenschildern gefahren bin.

Nachdem ich jetzt auf den Edge 810 umgestiegen und schon einige Touren damit gefahren bin, muss ich meine ursprünglich Endscheidung gegen Straßennavigation revidieren. Durch das routingfähige Kartenmaterial ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Ein Verfahren ist kaum Möglich und selbst wenn, dann kann das Gerät eine Ausweichroute berechnen.

Vor allem ist der Edge 810 aber wesentlich schneller als das 500er Modell. Die Suche der Satelliten ist inzwischen auf dem Niveau von modernen Smartphones, das ewige Warten auf Satellitenempfang ist nun endlich vorbei. Verstörte Blicke meiner Nachbarn und die Fragen, weshalb ich nicht losfahre gehören der Vergangenheit an.

Auch die damals als unnötig bewerteten Online Funktionen sind mir inzwischen bedeutend wichtiger geworden als ich dachte. Natürlich kann man auch schnell alle aufgezeichneten Aktivitäten synchronisieren während man das Gerät auflädt, aber direkt nach dem Speichern die Tour automatisch über das verbundene Handy auf Garmin Connect hochzuladen ist schon deutlich komfortabler als früher.

Die live Tracking Funktion habe ich noch nicht ausprobiert. Evtl. ist das ja ganz nützlich wenn man Daheimgebliebene auf längeren Touren auf diese Weise sozusagen virtuell mitfahren lassen kann.

Die Bedienung des 810 über den Touchscreen ist einfach und intuitiv. Die Schaltflächen sind groß genug und gut mit dem Finger zu treffen. Das Display reagiert umgehend auf jede Art von Berührung, ob mit oder ohne Handschuhen spielt dabei keine Rolle.

Die grundsätzlichen Funktionen des Edge 810 sind vergleichbar mit denen des Edge 500, aber insgesamt etwas zahlreicher. Die verschiedenen Displays lassen sich in 10 statt 8 Anzeigeflächen unterteilen. Dadurch hat man entweder mehr Informationen gleichzeitig auf dem Screen oder kann all die Werte größer darstellen, die einem wichtig sind.

Natürlich hat auch der Edge 500 mit dem 510 inzwischen einen Nachfolger bekommen. Ein Vergleich der beiden Geräte aus der aktuellen Serie wäre sicher sinnvoller, den 510 habe ich aber übersprungen und daher keine Erfahrungen damit. Ich nehme an, dass die Funktionen des moderneren 510 entsprechend überarbeitet wurden und dadurch der Haupt-Unterschied zum 810 nur in der Straßennavigation liegt.

Ob dieser Unterschied den Aufpreis rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden, mir wäre er es aus heutiger Sicht wert. Allerdings ist schon verwunderlich das der Edge 810 nur mit einer Basiskarte ausgeliefert wird und die gewünschte Detailkarte für über 100 EUR dazugekauft werden muss. Für den Preis bekommt man heutzutage bereits ein gutes Einstiegs Navigationsgerät, da sollte Garmin etwas kundenorientierter sein. Das die Nutzer aus Kostengründen auf Open Street Maps zurückgreifen statt das original Garmin Kartenmaterial zu verwenden kann ja nicht der Plan gewesen sein.

12 comments

  1. Hallo,

    ich steige auch gerade auf den Garmin Edge 810 um, allerdings vom Smartphone. Habe mal zwei Fragen, vielleicht kannst du mir diese ja beantworten.

    1. Du suchst ja auch gerne Touren bei GPSies raus und fährst diese ab. Ich plane bei GPSies gern meine Touren, da ich hierzu Garmin Connect einfach grauenhaft finde. Muss ich die Touren nach einem Export bei GPSies zwingend per USB-Kabel übertragen, oder gibt es hierzu auch eine kabellose Alternative mit Garmin Connect. Ein Import als Aktivität aus der ich dann eine Strecke erstelle und anschließend wieder lösche finde ich etwas umständlich.

    2. Kartenmaterial. Hast du die Topo-Karte dazu gekauft oder greifst auch du auf OSM Karten zurück? Hier gibt es ja jede Menge fertige Karten, hast du hier Empfehlungen? Alternativ falls du die 100€ in die Karte investiert hast, lohnt es sich? Gerade im Vergleich zur OSM Karte?

    Viele Grüße,
    Thorsten

  2. Hallo Thorsten,

    Leider kenne ich keine Möglichkeit z.B. mit der GPSies App heruntergeladene Strecken über Garmin Connect auf das Edge 810 zu senden. Ich selbst lade die immer am Rechner über die Kabelverbindung auf das Gerät.
    Ich verwende zwar die Topo Deutschland Karte (die ältere V6 Pro), kann aber keine wesentlichen Vor- oder Nachteile im Vergleich zur OSM Karte feststellen.

    Viele Grüße,
    Rene

  3. Hallo Rene,

    erstmal danke für deine Antwort. Dann werde ich mich wohl einfach an das Übertragen per USB-Kabel gewöhnen. Immerhin habe ich nach einigen Tagen schon festgestellt, dass hierzu kein Garmin Connect nötig ist und es reicht, wenn ich die GPX-Dateien einfach in den NewFiles Ordner kopiere. Das macht das dann schonmal immerhin etwas einfacher.
    Ich werde mir dann erstmal die Topo sparen und so einige OSM ausprobieren, vielleicht werde ich damit ja schon glücklich.

    Ich hatte übrigeng direkt die magnetlosen ANT+ Sensoren für Trittfrequenz und Geschwindigkeit dabei, welche du nachgerüstet hast. Scheint neu zu sein, denn laut Artikelbeschreibung hätte ich den GSC10 bekommen sollen.

  4. Hallo Thorsten,

    die ANT+ Sensoren sind super. Fahre sie inzwischen sowohl auf dem MTB als auch auf dem Trekking Rad bislang ohne Probleme. Sie werden nach dem Losfahren direkt erkannt (schalten sich ja bei Nichtbenutzung ab) und funktionieren absolut störungsfrei.

    Ich benutze die Garmin Connect App auf dem Smartphone um die Aktivitäten zu Garmin hochzuladen. Von dort aus synchronisiere ich diese dann automatisch zu Strava. Funktioniert ebenfalls prima.

    Viele Grüße,
    Rene

  5. Hallo Rene,

    den automatischen Upload und den abgleich mit Strava liebe ich jetzt schon. Bin bisher drei mal mit dem Gerät gefahren und löchere dich mal weiter 🙂

    Ich hatte jedes mal die Strecke mit GPSies geplant, als GPX exportiert und in den NewFiles Ordner verschoben.
    Bei allen drei Aktivitäten habe ich im Hauptmenü auf den Ordner -> Strecken getippt und habe die Strecke ausgewählt und auf „Los!“ getippt. Dann wurde ich gefragt ob er mich zum Startpunkt navigieren soll und ich sagte nein. Soweit, so gut. Bei der ersten Aktivität hatte ich die Strecke lediglich auf der Karte dargestellt (entfernung bis zum nächsten Abbiegepunkt war die Restlänge der Strecke). Bei der zweiten und dritten Aktivität wurde ich stattdessen richtig „navigiert“. Hast du eine Idee warum das evtl. so anders sein könnte? Bewusst hatte ich nichts verstellt oder geändert. Wie ist es denn eigentlich richtig?

    Ebenso hatte ich nun bei der dritten Strecke mir mittendrin überlegt, ich fahre noch ein Stück weiter, was dazu führte, dass mich der Garmin ständig zurück schicken wollte und die Strecke neu berechnete. Kann ich das vermeiden?

    Habe bei dir auch über die K-Edge Halterung gelesen. Hattest du Probleme (gerissenes Gummi, etc.) mit der Standard-Vorbauhalterung? Oder ging es dir nur im die stabile Version mit der Montage vor dem Lenker? Ich denke halt, auf dem Vorbau ist der Edge etwas besse rbei Stürzen etc. geschützt. Habe auch gesehen, dass es da was von K-Edge gibt, aber wenn die originale Halterung passt würde ich auf Grund des Preises erst mal bei dieser bleiben.

    So, ich hoffe du bist nicht genervt 🙂

    Viele Grüße und DANKE,

    Thorsten

  6. Hallo Thorsten,

    kannst mich ruhig weiter löchern, kein Problem 🙂

    Ich suche mir meistens von vor der Fahrt den besten Einstiegspunkt in die Strecke und fahre dann dorthin. Nach dem Auswählen der Strecke auf dem Edge 810 verneine ich die Frage, ob ich zum Startpunkt navigieren möchte (so wie Du) und fahre solange in Richtung meines vorher ausgesuchten Einstiegspunktes, bis der Edge meldet, dass er die Strecke gefunden hat. Von da an navigiert er mich normal weiter, d.h. er zeigt mir den nächsten Abbiegepunkt am oberen Bildschirmrand an und meldet sich dann ca. 50 Meter vor dem Abbiegepunkt nochmal akustisch und zeigt auch optisch an wann und wo ich abbiegen muss.

    Ich habe schon mal festgestellt, dass er anders reagiert, wenn er die Strecke geladen hat und man auf „Los“ geklickt hat, der Edge aber kein GPS Signal gefunden hat, z.B. weil man unter einer Brücke steht oder sowas. Etwas nervig ist das er zwischendurch mal meldet das man am Ziel angekommen ist, weil derjenige, der die Strecke ursprünglich mal aufgezeichnet hat, an dieser Stelle den Track beendet hat. Ich lade dann die Strecke nochmal neu, danach navigiert er mich wieder weiter entlang der Route.

    Die mitgelieferte Plastikhalterung mit den Gummis fand ich nach einer Zeit ziemlich wackelig am Lenker. Mein Vorbau (http://abstrampeln.de/2012/08/straitline-split-steerer-clamp-stem/) ist von der Geometrie nicht geeignet um den Edge darauf zu befestigen. Der K-Edge Halter (http://abstrampeln.de/2013/10/k-edge-lenkerhalter-fuer-garmin-edge-modellserie/) war perfekt für den Garmin Edge 500, weil dieser etwas kleiner war als der Edge 810. Der Platz vor dem Vorbau war etwas kleiner als der Edge 810 lang war, dadurch konnte ich die Halterung nicht mehr verwendet.

    Ich nutze aktuell die K-Edge Garmin Gravity Cap (http://www.rosebikes.de/artikel/k-edge-garmin-gravity-cap-vorbauhalterung/aid:794888) – absolute Kaufempfehlung!!!

  7. Hallo Rene,

    danke wieder für deine Antworten. Ok, dann ist die Navigation der Route also normal. Ich verstehe aber trotzdem nicht warum dann bei mir beim ersten mal nichts navigiert wurde. Aber ok, solange es ein Einzelfall bleibt… Die Abbiegehinweise finde ich praktisch, zumal ich dann nicht ständig die Karte aufgerufen haben muss, sondern mich auf meinen Trainingsseiten aufhalten darf. Da ich die Töne ausgeschaltet habe (ich finde das beim An- und Ausschalten extrem nervig), erfolgt der Hinweis nur optisch. Aber vielleicht sollte ich das mal ändern, ich denke gerade in etwas kniffligeren Stellen schaut man ja nicht ständig auf das Gerät.
    Weist du zufällig ob es einen Unterschied macht, ob ich erst über den Ordner -> Strecken -> Strecke auswählen -> Los! eine Strecke auswähle und DANN die Aktivität starte, oder aber erst die Aktivität starte und dann im Schnellwahlmenü über die Lupe -> Strecken -> Strecke auswählen… eine Strecke auswähle?
    Gestern hatte ich es auch einmal, das der Edge abgestürzt ist. Auf einmal war er einfach aus. Ich hoffe das war ein Einzelfall. Nach dem Wiederanschalten hat er auch erstmal kein GPS Signal gefunden, obwohl ich auf dem Feld war. Erst als ich die Silikonhülle abgemacht habe, hat er wieder welche gefunden. Da du auch eine drüber hast, ist dir schonmal aufgefallen, dass der Empfang dadurch schlechter ist? Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es damit zu tun hat.
    Ok, das dein Vorbau für die normale Montage wegfällt leuchtet mir ein 😉 Bei mir passt er dort rein von den Abmessungen allerdings perfekt. Die Gravity Cap hatte ich auch gesehen, allerdings würde der Edge dann ja noch ein paar cm mehr aus dem Blickfeld nach unten wandern und ich finde es so schon grenzwertig. Der Halter ersetzt ja die Ahead-Kappe, oder? Ich hatte mir schonmal die verstellbare Vorbauhalterung ( http://www.rosebikes.de/artikel/k-edge-garmin-edge-und-forerunner-verstellbare-vorbauhalterung/aid:794892 ) angesehen, allerdings kann ich mir schwer vorstellen, wie diese ohne Führung über dem Vorbau halten soll, da ich keine Spacer über dem Vorbau habe, den ich ersetzen könnte. Die Halterung hätte dann ja keine Führung, da der Gabelschaft logischerweise etwas kürzer ist als der Vorbau… Oder habe ich einen Denkfehler?

  8. Hallo Thorsten,

    aus meiner Sicht spielt es keine Rolle ob die Aktivität vor oder nach der Routenauswahl gestartet wird. Natürlich zeichnet das gerät die Aktivität erst nach dem Start auf, aber man kann sogar zwischendurch die Route wechseln oder eine andere Strecke auswählen. Die Daten der Aktivität (z.B. die gefahrene Distanz und die Zeit) werden trotzdem weiter fortgeschrieben. Die Töne einzuschalten macht aus meiner Sicht Sinn, weil sich die Navigation dann eben auch akustisch vor Abbiegepunkten meldet. Die optische Anzeige übersehe ich schonmal.

    Ich hatte bisher noch nicht den Eindruck, dass die Silikonhülle sich negativ auf den GPS Empfang auswirkt, kann ich mir auch eigentlich nicht vorstellen.

    Die Gravity Cap ersetzt wie Du schon schreibst die Ahead Kappe, bei mir ist das Garmin Edge damit perfekt und vor allem sehr stabil auf dem Vorbau befestigt. Die verstellbare Vorbauhalterung macht nur Sinn, wenn Du eh schon einen Spacer oberhalb des Vorbaus verwendest. Diesen müsstest Du dann durch die Halterung ersetzen. Wenn Du Spacer unter dem Vorbau hast und es kein Problem ist, wenn der Lenker etwas tiefer kommt, kannst Du einen rausnehmen. Damit sollte der Gabelschaft oben ein Stück aus dem Vorbau rausgucken, so dass Du die Halterung draufstecken kannst.

  9. Hallo Rene,

    ich habe mal etwas rumgespielt, rumgetestet und gegoogelt, was mein unterschiedliches Abfahren der Strecke verursacht(e). Es liegt offensichtlich an dem verwendeten Kartenmaterial. Bei der ersten Route (ohne Navigationsanweisungen) hatte ich eine andere Karte (bzw. mehrere) aktiviert als beim zweiten und dritten Versuch. Beim letzten hatte ich auf jeden Fall die OpenFietsMap Lite, die hatte eigentlich ganz gut geklappt.Auf jeden Fall soll es auch stark von dem Kartenmaterial abhängig sein wann (bei manchen auch zu spät) die Hinweise kommen. Ich glaube ich werde es mir mal als Lebensziel setzen, die einzelnen freien Kartenpakete zu testen. Scheinbar unterscheiden diese sich doch nicht nur durch die Optik. Da du ja die Originalkarte nutzt hattest du so bisher vermutlich noch keine Probleme.

    Ist es eigentlich normal, das manche Sachen im Edge trotz eingestellter deutscher Sprache auf Englisch sind? Eine Strecke abbrechen muss ich z.B. Abort Course? bestätigen. Generell macht die Firmware mir noch einen etwas unausgereiften Eindruck mit einigen Fehlern. Aber wenn man so liest muss das früher noch schlimmer gewesen zu sein. Ich freu mich jedenfalls schon auf die Strava Live Segmente mit dem nächsten Firmware Update.

    Hast du eigentlich deine Radgröße von Hand vermessen oder nutzt du die Automatik? Ich habe diese mal auf einer geraden Strecke bei gleichbleibender Geschwindigkeit aktiviert und schon eine Abweichung zu meinen gemessenen Werten feststellen können. Welche Werte sind denn dann genauer?

    Viele Grüße,

    Thorsten

  10. Hi Thorsten,

    ja, nicht ein paar Übersetzungen haben die vergessen. Hattest Du denn eigentlich noch einen weiteren Absturz? Ich muss sagen, dass mein Gerät bisher ziemlich stabil läuft.

    Ich nutze die Automatik für die Radgröße, dank Speedsensor müsste die Berechnung doch ziemlich genau sein. Hab das aber nie verglichen. Genauer müsste ja der von Hand gemessene Rad-Umfang sein. Die Automatik wird diesen ja auch nur „berechnen“.

    Viele Grüße,
    Rene

  11. Hallo Rene,
    bisher ist es bei dem einen Absturz geblieben. Ich schließe nun auch mal einen schlechteren GPS-Empfang durch die Silikon-Hülle aus, denn es ist scheinbar normal, dass der Edge nach einem Absturz bis zu 20 Minuten braucht um wieder GPS Empfang zu bekommen. Ist ja schon schlimm, wie viele scheinbar mit Abstürzen Probleme haben. Nunja, ich warte einfach mal ab, bin ja auch erst rund 120km mit dem Edge gefahren.

    Genau, die Automatik misst auch nur, wie oft sich das Rad bei einer bestimmten GPS-Entfernung dreht und rechnet dann. Eigentlich müsste der von Hand gemessene Radumfang genauer sein, stimmt, allerdings ist dieser ja im „unbeladenen“ Zustand. Sobald der Reifen etwas einsackt (was sich nicht vermeiden lässt), ändert sich der Umfang ja eigentlich. Ich denke, dass dadurch die Differenz kommt. Ich hab einfach nun den Mittelwert eingestellt.

    Viele Grüße,
    Thorsten

  12. Mein Edge 810 gibt zwar bei Verlassen der Strecke an: Streckenabweichung => jedoch erfolgt dann keine Routenneuberechnung. Dies hat schon mal funktioniert, wo habe ich was verstellt, wer kann helfen, Danke.

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