Von Münster nach Spellen – 4. Tag

Kurz vor Münster haben wir ja am gestrigen Tag den Emsradweg verlassen. Er führt eigentlich weiter über Telgte, Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück bis zum Ursprung zwischen Hövelhof und dem Schloss Holte-Stukenbrock. Führ heute stand die Heimfahrt von Münster zurück an den Niederrhein nach Spellen auf dem Plan – wenn alles gut geht und wir uns nicht verfahren, sollte das in ca. 90 km zu machen sein.

Wir fuhren nach dem Frühstück auf der Terasse des Jugendgästehaus am Aarsee um 9:30 Uhr los und orientierten uns zunächst an beschilderten Radwegen zu den nächstgelegenen Orten Albachten, Appelhülsen und Dülmen. Die schnellste Weg dorthin führt über den Radweg entlang der Landstraße 551. Das ist zwar gut zu fahren, macht aber landschaftlich kaum etwas her und durch die entgegenkommenden Autos ist es auch ziemlich laut. Der Radweg ist teilweise nur als eine Art Standspur auf der eigentlichen Fahrbahn markiert und einige LKWs nutzen diese Spur gerne, um schnellere Autos vorbei zu lassen. Da freut man sich immer wenn Sie uns Radfahrer noch rechtzeitig erkannt haben und uns mit einem Schlenker überholten.

Bis nach Haltern am See befuhren wir weiter die Landstr. und machten dann einen Abstecher in die Innenstadt. Dort war gerade Markttag und entsprechend viel los. Wir gönnten uns einen Milchkaffee in der Eisdiele an der Ecke bevor es dann wieder weiterging.

Von Haltern aus wurde die Strecke schöner, denn von dort aus führt die Römer-Lippe-Route bis nach Wesel. Die Römer-Lippe-Route besteht auf diesem Teilabschnitt hauptsächlich aus feinen Schotterstrecken entlang der Lippe oder des Wesel-Dattel-Kanals. Dazu führt sie durch kleinere Waldstücke und ab und zu mal über einen Brücke um den Fluss zu überqueren. Autos sieht man nur, wenn eine Straße zu überqueren ist, und an den meisten Stellen, hat man als Radfahrer sogar Vorfahrt.

Wir sind dann ohne weitere eingeplanten Pausen zurück über Dorsten, Schermbeck, Hünxe bis nach Spellen gefahren, mussten aber leider eine unfreiwillige Pause einlegen, weil ich mir eine kleine Scherbe durch den Reifen gedrückt hatte und der Schlauch gewechselt werden musste. Ansonsten gab es aber keine weiteren Vorkommnisse und wir waren gegen 16:00 Uhr wieder zu Hause.

Den vollständigen Bericht zur Emsradweg-Tour gibt es HIER

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