FAHRRAD Essen 2014

messe-essenSeit dem 20. Februar teilen sich Fahrradbegeisterte und Camping-Freunde die Messehallen in Essen Rüttenscheid. Während die Reise und Campingausstellung den grösseren Teil des Ausstellungsgeländes einnimmt, haben sich in vier der kleineren Hallen immerhin 250 Aussteller eingefunden, die den erwarteten 80000 Besuchern Ihre neuen Bikes, Zubehörartikel und alles Mögliche rund um den Bereich Radtouristik präsentieren. Dazu gab es verschiedene Vorführungen und auch einen kleinen Rundkurs, auf dem man Bikes unterschiedlichster Art testfahren konnte.

Mir kam es wie ein gigantischer Lagerverkauf vor, denn viele Firmen hatten extra Ihre reduzierten Produkte mitbegracht, um sie im Rahmen des Messeverkaufs an den Mann oder die Frau zu bringen. Dadurch war es an vielen Ständen ziemlich „wuselig“, denn viele Besucher versuchten eines der vermeindlichen Schnäppchen zu ergattern.

Wenn man sich für E-Bikes interessiert, konnte man sich an den zahlreichen Ständen zu diesem Thema informieren. Viele Hersteller oder Vertriebspartner der Hersteller, die den Weg nach Essen gefunden haben, führten Ihre Modelle mit Elektroantrieb vor – aus meiner Sicht sogar vorrangig vor den Modellen ohne Elektroantrieb. Allerdings waren auch nur sehr wenig Hersteller vor Ort – aufgefallen waren mir die Stände der Firmen Bergamont, Rose, Flyer, Batavus, Stromer, Trek, Specialized, Winora und Koga. Zusätzlich hatten einige Fahrrad-Händler Ihre neuen Focus, GT oder Cannondale Räder dabei.

Aus dem Zubehör-Segment waren nur die gängigen Marken persönlich anwesend. Wer also Fragen zu Fahrradschlössern, LED-Beleuchtung, Fahrradtaschen, Luftpumpen & Co. hatte, konnte diese an den jeweiligen Ständen von Abus, Axa, Busch & Müller, Vaude und SKS loswerden.

Zum Thema Radtouristik waren nahezu alle umliegenden Städte und Kreise vertreten, die Ihre ausgebauten Radwege angepriesen haben. Über Sichertheitsaspekte informierte der Stand der Polizei und Radreise-Veranstalter stellen viel Material zu überregionalen Reisezielen und Routen zur Verfügung.

Zusammenfassend kann man sagen, das Derjenige, der gezielt zur Messe gefahren ist, um sich an einem der Stände über ein bestimmtes Thema zu informieren, auch fündig wurde. Ich persönlich habe die Messe eher aus allgemeinem Interesse besucht und hätte mir etwas weniger Schlussverkauf-Stimmung gewünscht. Am Ende konnte ich interessantes Informationsmaterial am Stand des RadRegionRheinland e.V. und dem ADFC erhalten, dadurch hat sich der Besuch auch für mich gelohnt.

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