Rose Red Bull Pro Factory 700

Red-Bull Pro Factory 700
Red-Bull Pro Factory 700

Anfang 2012 bekam ich von Rose den 2010er Red Bull Rahmen bestückt mit aktuellen Komponenten zu einem verträglichen Preis angeboten und entschied mich zum Kauf und damit auch zum Einstieg in den Mountainbike-Sport.

Obwohl es hier am Niederrhein nur wenige Orte gibt, für die man ein All-Mountain-Bike benötigt, war es bis jetzt die richtige Wahl. Das durch die Federung sehr komfortable Fahrverhalten des Fullys ist auf der Straße angenehm, da es jede Unebenheit „schluckt“, gleichermaßen ermöglicht es auch Abstecher in unwegsames Gelände. Dies war mit meinem damaligen Cross Bike nicht möglich, allerdings lag das natürlich auch an meinen Fahrkünsten und der fehlenden Erfahrung.

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Drössiger CR05 Fullsuspension

Droessiger CR05
Droessiger CR05 – nach Rahmenbruch außer Betrieb genommen

Luca hat irgendwann auch Geschmack am Mountain-Biken gefunden. Also haben wir für ihn ein Einstiegs-Fully angeschafft.

Es ist ein gut erhaltenes Drössiger CR05, das bis jetzt noch keine Bekanntschaft mit Bikparks oder anspruchsvollem Gelände gemacht hat. Es hat daher nur wenige Gebrauchsspuren und auch die Komponenten machen nach kleineren Wartungsarbeiten jetzt wieder einen guten Eindruck.

Das Bike hat von der Zeitschrift „bike“ sogar das Qualitätsurteil sehr gut bescheinigt bekommen, immerhin wurde es demnach einmal für mehr als gut befunden, das schafft doch Vertrauen.

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BBF Damenfahrrad „Lund“ in schwarz

BBF "Lund"
BBF „Lund“ – ist mir unklar wie man damit dauerhaft fahren kann

In unserem Ostseeurlaub auf Usedom bekam ich durch den örtlichen Fahrradverleih folgenden Drahtesel verpasst. Was erst ganz gemütlich aussah, stellte sich vor allem durch den unbequemen Sattel und der schlecht funktionierenden Technik als Belastungsprobe heraus.

Die SRAM 3-Gang Nabenschaltung hat eine so schlechte Übersetzung das man damit nicht besonders gut eine Steigung hochfahren konnte. Auf gerader Strecke konnte man am besten im 2 Gang fahren. Geschwindigkeitsrekorde waren damit nicht zu brechen, aber wir waren ja auch im Urlaub und nicht auf der Flucht.

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Focus Black Raider Disc 27G 2010 LTD Cross

Focus Black-Raider Cross Ltd. - bereits verkauft
Focus Black-Raider Cross Ltd. – bereits verkauft

Nachdem ich es leid war, mit den üblichen Familien- und Radtour-tauglichen Fahrrädern unter größten Anstrengungen kaum über Geschwindigkeiten jenseits der 20 km/h hinaus zu kommen, kaufte ich mir dieses Cross-Bike von Focus.

Im Cross-Bike sah ich für mich den Kompromiss zwischen einem 28 Zoll Straßenrenner, der aber auch abseits von asphaltierten Straßen gerne mal die eine oder andere Schotterpiste mühelos wegsteckt ohne anschließend direkt zurück zum Fahrradladen zu müssen, damit der Fachmann die Speichen wieder geradebiegt.

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Kind Shock Super Natural – Teil 1

KindShock Super Natural
KindShock Super Natural

Nach tagelangen Recherchen in verschiedenen Mountainbike-Foren, habe ich mich dazu entschlossen, eine einstellbare Sattelstütze zu kaufen. Wir ich herausfinden musste scheint es keine eindeutige Meinung zu geben, welche der angebotenen Modelle das aktuell Beste am Markt ist. Jede Stütze scheint Ihre Vor- und Nachteile zu haben. Leider sind auch diverse Kinderkrankheiten bei einzelnen Chargen durchaus üblich, demnach muss sich jeder wohl selbst ein Bild davon machen, welche Stütze in welcher Ausführung am geeignetsten zu sein scheint.

In meinem Fall habe ich mich für die Kind Schock Super Natural mit 125 mm Hub entschieden – mit der Hoffnung ein fehlerfreies Modell zu erwischen. Da die Stütze erst eine Probefahrt hinter sich hat, kann ich noch nichts in Bezug auf meine Erfahrungen damit schreiben. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen um meine ersten Eindrücke zu beschreiben.

Die Kind Shock macht einen wertigen Eindruck. Das Gewicht liegt mit 528g im Mittelfeld der z.Z. angebotenen Stützen. Sie ist vollständig aus 7075er Aluminium gearbeitet und besitzt in meiner Version ohne Remote Lockout einen roten Release Hebel unter dem Sattel.

Je nach Strecke fährt man die Stütze voll ausgefahren oder voll eingefahren für max. Bewegungsfreiheit auf dem Bike. Obwohl die Höhenverstellung stufenlos ist, wird meiner Meinung nach niemand irgendwelche Zwischenpositionen nutzen. Wenn man von der Körpergröße her also unterhalb von 1,80m liegt, sollte man vorher testen ob man die Stütze im voll ausgefahrenen Zustand überhaupt fahren kann, Sie ragt dann nämlich 19cm aus dem Sattelrohr heraus.

Etwas lieblos aus meiner Sicht ist die Sattelklemmung, die zwar durch die Rastereinstellung mit 2 Schrauben ordentlich klemmt aber eher umständlich einzustellen und festzuschrauben ist. Da die Schrauben sehr nah am Tauchrohr liegen, habe ich mir mit der Nuss des Drehmomentschlüssels dem Tauchrohr die erste Schramme zugefügt. Unschön…

Die Funktion während der Fahrt ist tadellos. Die Stütze hält bei jeder Höhe bombenfest und hat nur ein minimales Seitenspiel, das nimmt man aber während der Fahrt nicht war. ich habe mich bewusst für die Version ohne Remote Lockout entschieden, weil ich keinen zusätzlichen Seilzug an meinem Bike wollte. Dadurch das der Zug am oberen Ende der Stütze angebracht ist, variiert die Länge des Zuges nicht unerheblich je nachdem ob die Stütze ein- oder ausgefahren ist. Der Release Hebel dagegen ist supersoft zu bedienen und stellt für mich keinen Nachteil dar. Zudem ist die Stütze dadurch knapp 30 EUR günstiger gewesen.

Bis jetzt bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Ich werde die Stütze jetzt eine Weile fahren und dann einen 2. Teil dieser Rezension schreiben, in dem ich dann mehr auf die Fahreigenschaften und die Langzeitnutzung eingehen kann.

Die Qual der Wahl der richtigen Kettenschmiere

FinishLine

Zuerst möchte ich mal vorweg schicken dass ich keine besondere Beziehung zu Produkten der Firma Finish Line habe. Der Fahrradhändler meines Vertrauens hat Kettenöle unterschiedlichster Hersteller im Angebot, da die Informationen auf den Verpackungen inhaltlich nahezu identisch sind, habe ich mich einfach für die Produkte entschieden, die mich optisch am meisten angesprochen haben. Ob meiner Meinung nach die Qualität der Schmierstoffe mit der Finish-Line Marketing und Verpackungs-Design Abteilung mithalten kann, versuche ich hier zu erläutern.

Da ich in diesem Artikel meine Erfahrungen mit drei unterschiedlichen Ketten-Schmiermitteln beschreibe, kann ich sie nicht miteinander vergleichen. Wenn man einen längeren Zeitraum betrachtet, läuft meine Kette mit keinem der Finish Line Produkte so richtig rund, daher bin ich mit meiner Wachs- und Öl-Auswahl ncoh nciht am Ende. Produktvergleiche reiche ich daher irgendwann später nach.

Finish Line Dry Teflon Lube

Meine ersten Erfahrungen sammelte ich mit dem Finish Line Dry Teflon Lube, das man vor dem Aufbringen gut schütteln muss, damit nicht nur die Trägerflüssigkeit auf die Kette tropft, sondern auch die wirksamen Bestandteile in Form irgendwelcher sogenannten Teflon Fluoropolymere. Nachdem die Trägerflüssigkeit verlogen ist, verbleiben diese Polymere auf der Kette und bilden einen dünnen trockenen Film, der für eine dauerhafte Schmierung sorgen soll, ohne Staub und Dreck übermäßig anzuziehen. Der komplette Antrieb soll dadurch möglichst sauber und funktionsfähig bleiben.

Das funktioniert auch ganz gut, ich hatte nur dauernd das Gefühl, einen Schmierfilm über den anderen auftragen zu wollen, weil die Komponenten während der Fahrt immer lauter wurden, was ich auf mangelnde Schmiereigenschaften zurückgeführt habe. Dies wurde besonders deutlich, wenn die Strecken etwas nasser oder dreckiger wurden.

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MTB Touren tracken mit dem iphone

Garmin Forerunner
Garmin Forerunner

Seit vielen Jahren nutze ich zur Aufzeichnung von Trainingsläufen die Garmin Forerunner 305. Ein für diesen Zweck ideales Gerät, da es als Uhr bequem am Handgelenk zu tragen ist und das Display mit zahlreichen Meßwerten variabel zusammengestellt werden kann. Da es sich um ein Multi-Sport-Gerät handelt, kann man es theoretisch auch beim Radfahren einsetzen, was sich auch eine Weile lang relativ zufrieden getan habe.

Dennoch gibt es zwei entscheidende Nachteile, eigentlich sogar drei wenn man die absolut bescheidene Art der Befestigung der Garmin Lenker-Halterung am Lenker dazuzählt. Schlimmer finde ich aber das eher kontrastarme und sehr kleine Display der Forerunner 305. Dazu kommt noch, dass das Zusammenspiel des Garmin Plugins zum direkten Import der Routendaten in eines der gängigen Fitnes Portale runtastic, runkeeper, dailymile etc. nur selten beim ersten Versuch funktioniert.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, meine Fahrten von jetzt an mit dem iphone zu tracken. Das erste das man neben dem iphone dazu benötigt ist eine stabile Halterung. Ich habe mich, beeinflusst durch negative Erfahrungen eines Freundes, für das Topeak Ride Case entschieden. Die Halterung ist aus Fiberglas Composite und Carbon gefertigt, dadurch ist sie sehr stabil und trotzdem mit zusammen 56g relativ leicht. Zur Montage wird einfach die vorhandene Ahead Kappe entfernt und stattdessen das Ride Case auf die Kralle geschraubt. Dadurch ist die Halterung gleichzeitig schön mittig auf dem Lenker plaziert. Der Neigungswinkel des iphones läßt sich wie gewünscht einstellen, dadurch wäre es sogar möglich die Halterung wie ein Stativ zu benutzen und beim Fahren ein Video zu drehen.

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